Meinem Hund Sicherheit geben

  • PS:

    Man muss schauen, nach einiger Zeit des "Zwangs" (also ins Zimmer tun und Türe zu), lernen manche Hunde ganz automatisch, dass man sich dort hin zurückziehen kann.

    Habe vergessen es zu erwähnen: Niemals nicht sollte der Besuch dieses Zimmer entern ... Absolutes Betretungsverbot.

  • Da ich kein Experte bin, kann ich nur schildern was ich bei unserem Schäferhund gemacht habe.

    Er wurde in die Box geschickt, wenn Besuch kam.

    Die wurde positiv verknüpft, indem er da immer etwas Besonderes bekam. Eine besondere Wurst, ein neues Spielzeug, u.s.w. Auch sein Futter und für Alle (auch für unsere Familienmitglieder) war die Box tabu.

    Mittlerweile ist es seine Burg, sein Rückzugsort wenn es ihm nicht gut geht, oder er seine Ruhe haben möchte.

    Wenn Besuch kommt, geht er nun freiwillig in seine Box.

  • @pawtastic ich muss ganz ehrlich sagen, das ich mich hab sehr häufig verunsichern lassen. Mit Roxy hatte ich da nie solche Probleme, die ist einfach kein ängstlicher Hund.
    Und „wenn es von einer Hundeschule kommt muss es ja stimmen, die wissen wovon sie reden.“ Naja ich durfte lernen, das dem nicht so ist.
    Aber vorerst werde ich ihn erstmal aus jeder Situation rausnehmen und gucken was passiert. Wobei ich schon feststellen konnte, dass er auf dem Arm oftmals wirklich ruhiger ist.
    War eigentlich nur eine Zufallssituation, als wir in der Stadt waren. Es war wesentlich mehr los als wir erwartet hatten und wir mussten ihn auf den Aem nehmen, weil er sonst einfach zertrampelt worden wäre. Und auf dem Arm war er wesentlich entspannter, sogar die Hunde haben ihm nichts ausgemacht.
    Das mit dem clickern auf Augenkontakt hatten wir auch angefangen im Rahmen der Leinenführung, bis der Clicker weg war :ugly:

    @Das Rosilein ich schätze, dass das dann das Schlafzimmer wird, alle anderen Räume sind nicht so beliebt und dahin zieht sich unser Ersthund auch gern zurück, wenn ihr was zu bunt oder laut wird. Und in dem Zimmer hat auch sowieso niemand anderes etwas zu suchen.
    Ich schätze tatsächlich, dass für Roxy ein Rückzugszwang nicht notwendig wäre, die managed das ganz gut allein, aber Louie würde es mit Sicherheit helfen.

    @Joco und Co Vielen Dank, ich werde ihr auf jeden Fall morgen schreiben. Momentan hatten wir uns Sonja Scheurer rausgeguckt.

    @zweizylinder die Hundekörbe sind bei uns alle tabu, werden aber auch nicht wirklich häufig benutzt. Aber es wäre auf jeden Fall mal einen Versuch wert die aus dem Auto zuholen, die ist bisher auch nicht negativ verknüpft, da wird auch während der Fahrt lieben gern entspannt und geschlafen.

  • Tut mir leid, ich wollte gar nicht so forsch klingen

    Alles gut ;) und ich kann verstehen, dass Du durch die Aussagen der Trainer verunsichert bist, denn jeder Trainer behauptet ja von sich, auch Angsthunde trainieren zu können, doch das ist leider nicht immer der Fall

    Ok, dann meinst du Erfolgserlebnisse außerhalb einer solchen Situation

    Genau, gerade in Situationen, wo Dein Hund total entspannt ist, solltest Du mit ihm arbeiten , denn in Stresssituationen arbeitet der Hund nicht und erzielt demzufolge keinen Erfolg.
    Das, was Du mit ihm machst, ist doch toll und Du siehst ja, er hat Spaß daran.

    Unsere Jungs sind ja totale Nasentiere und durch die Nasenarbeit ist Faro wesentlich selbstbewusster geworden

    Ich werde mal gucken, ob ich ihn daran gewöhnt bekomme in ein anderes Zimmer zu gehen, wenn es ihm zu stressig wird.

    Das würde ich trainieren, wenn Ihr alleine seid. Es gibt ja ein Zimmer, was er gern mag und da würde ich ihm seine Decke hinlegen und ihn oft dorthin schicken.
    Wenn es hier turbulent wird, geht Faro von sich auf seine Decke, wo er Ruhe hat.

    Ich erzähle mal von Faro, allerdings im Spoiler, denn ich will Deinen Thread nicht missbrauchen und vielleicht kann ich Dir etwas helfen

    Spoiler anzeigen

    Faro war 1 1/2 Jahre alt, als er zu uns kam. Er wurde in einer span. Perrera geboren, hat nichts Gutes kennengelernt, kam dann als 1 jähriger auf eine Pflegestelle. Unser Dago war gerade gestorben, Atti litt, wie ein Hund leiden konnte und wir dachten, er geht auch. Also wollten wir wieder einen Kumpel für ihn und auch für uns haben. Es sollte auch wieder ein Border sein. So erfuhr ich durch meine Freundin, die ihr Pferd dort stehen hat, wo Faro war, von diesem Hund.
    Wir fuhren am nächsten Tag dorthin, die Hunde verstanden sich, Faro trampelte wie ein Elefant in unsere Herzen und er kam mit. Dass er ein Angsthund war, hat Ralf uns natürlich direkt gesagt, doch uns gegenüber war Faro nicht mega panisch.
    Es baute schnell Bindung zu uns auf, wir konnten ihn schnell ableinen, doch fremde Menschen waren völlig überflüssig und er machte riesengroße Bögen, wenn uns ein Fremder begegnete, d.h. er war total im Stress. Besonders schlimm waren Kinder; laut, unberechenbar und für ihn überhaupt nicht einzuschätzen.
    Die erste Trainerin, die ich dann kontaktierte, war ein absoluter Reinfall, denn als wir spazieren gingen, Faro oft zu mir zurück kam, meinte sie, das wäre falsch, der Hund solle sich nicht so sehr an mich hängen und ich solle ihn wegschicken :???: Nächste Trainerin war dann Manu, hier aus dem Forum und sie arbeitet so, dass Faro viel positive KOntakte zu fremden Menschen hat, er hat immer die Möglichkeit auszuweichen, wenn er das will. Dieses Training bringt uns enorm viel und Faros Selbstvertrauen ist enorm gewachsen.
    Dazu machen wir Mantrailing, denn so muss er auf fremde Menschen zugehen und wird dann immer ganz doll belohnt und Zielobjektsuche, die auch nur Erfolge mit sich bringt
    Der Helle ist Faro

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