IBD beim Hund
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Das Vet Concept Dog Sana Pferd hat hier (nach einem längeren Versuch mit Hirschfleisch plus Kartoffeln, wobei sich die Kartoffeln hier als nicht gut verträglich, Süßkartoffel ebenfalls nicht, herausgestellt haben) auch für eine ganze Weile gut funktioniert, nach ca 6 Monaten kamen aber "milde" Symptome wie schmieriger Kot und häufiges Sodbrennen zurück. Inzwischen (seit 8 Monaten) bekommt der Kleine eine Reinfleischdose Ziege mit selbstgekochten Karotten oder Pastinaken, außerdem Hirse, weil er sonst, trotz deutlich erhöhter Futtermenge, sein Gewicht nicht halten kann. Zusätzlich das bereits erwähnte Mineral Pro von Migocki. Da Leinsamenschrot die Trägersubstanz ist und der ja leicht schleimend wirkt, geht es auch meinem Hund damit deutlich besser als mit allen anderen getesteten Produkten, die häufig Dextrose enthalten - was hier zu ständigen Bauchgeräuschen geführt hat. Seit gefühlt ewiger Zeit ist der Gesundheitszustand endlich mal stabil. Alle drei Monate gebe ich für vier Wochen Sobamin zum Futter. Wenn der Hund draußen was Falsches erwischt hat trotz größter Vorsicht, dann helfen zwei, drei Tage gemahlene Eibischwurzel im Futter sehr schnell.
Ich finde, das Anstrengende an Krankheiten des Verdauungsapparats ist, dass es einfach überhaupt kein Patentrezept gibt. Was dem einen Tier guttut, führt beim nächsten zu Beschwerden. Man muss sich rantasten; wer Glück hat, wählt beim ersten Versuch das "Richtige", Andere müssen lange rumprobieren...
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1. Oktober 2019 um 10:42
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IBD beim Hund - Vor einem Moment
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Danke für die Info Bubelino
Ich denke auch, dass man sich an die Sorte Fleisch und Gemüse, die für seinen Hund passend ist individuell rantasten muss. Mir geht es auch hauptsächlich um Zusatzmittel, damit der Hund nicht auf lange Sicht Mangelerscheinungen bekommt. Da seid ihr euch ja offensichtlich mit dem Mineral Pro von Migocki einig (auf so eine Info hatte ich gehofft - Danke!)
Habt ihr auch Erfahrungen mit Ulmenrindensirup oder Luposan Moorliquid gemacht? Soll ja auch gegen das laute Bauchgluckern und Schmatzen/Übelkeit helfen?!
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Ulmenrinde hat bei uns nicht funktioniert. Hat nur mordsmäßig Blähungen verursacht. Luposan Moorliquid hat immer bei leichten Verstimmungen geholfen. Am besten hat bisher Sobamin funktioniert. Aber ich denke das ist echt individuell unterschiedlich.
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Norddeutschland, bei Hamburg.
Das ist dann a bisserl weit, ich komme aus Süddeutschland, bei München.
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Habt ihr auch Erfahrungen mit Ulmenrindensirup oder Luposan Moorliquid gemacht? Soll ja auch gegen das laute Bauchgluckern und Schmatzen/Übelkeit helfen?!
Ulmenrinde hat bei uns auch nichts gebracht, Moorliquid ging früher, jetzt nicht mehr, wir probieren gerade vorsichtig von Lupovet das IGOReflux Intense aus, normalerweise gibt man es 4x täglich, Trixie bekommt es 1x am Abend und ich hab schon das Gefühl, dass es hilft, zumindest höre ich sie in der Nacht nicht mehr so oft schmatzen.
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Ulmenrinde ging hier auch nicht - hat der Kleine jedesmal ausgekotzt nach ca 20 Minuten. Eibischwurzel gemahlen ist sozusagen das europäische Pendant, man kann einen Kaltauszug herstellen oder die gemahlene Wurzel ins Futter geben. Die hilft ihm wiederum sehr gut.
MoorLiquid hat zwar geholfen, aber ich gebe dann auch lieber Sobamin, weil da der entscheidende Wirkstoff, die Huminsäure, viel höher dosiert enthalten ist. Von daher ist es auch deutlich preiswerter.
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Eibischwurzel gemahlen ist sozusagen das europäische Pendant, man kann einen Kaltauszug herstellen oder die gemahlene Wurzel ins Futter geben.
Danke für den Tipp, das werde ich einmal ausprobieren, ich habe es gerade bestellt.
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Bei unserem Kleinen hat es mal wieder zugeschlagen... Es ging ihm nicht gut in der letzten Zeit, viel Stress durch läufige Hündinnen, manchmal Bauchschmerzen oder Unwohlsein. Also Blutabnahme letzte Woche. Und was war: cPLI Wert im fraglichen Bereich, also eine Reaktion der Bauchspeicheldrüse (bei ihm hängen IBD und Pankreatitis offenbar unmittelbar zusammen). Schmerzmittel, Antiemetika. Trotzdem wurde alles schlimmer, also war ich gestern mit ihm den gesamten Vormittag über in der Tierklinik. Großer Abdomenultraschall: keine größeren Auffälligkeiten. Blutwerte: prima, auch der cPLI-Wert wieder in den oberen Normalbereich abgesunken (was bei einer echten Pankreatitis in so kurzer Zeit nicht möglich ist). Diagnose: Magen-Darminfekt mit wahrscheinlich deutlicher Entzündung der Magenschleimhaut. Heute ist es schon viel besser, er bekommt ein Antibiotikum, das auch immunmodulierend wirkt und Schmerzmittel als Zäpfchen.
Das ist das für mich Belastendste an dieser Erkrankung: man denkt immer gleich an einen erneuten Schub, wenn der Hund mal Bauchweh hat oder erbricht oder Durchfall hat. "Normale" Funktionsstörungen im Magen-Darmtrakt zieht man erst einmal gar nicht in Betracht. Und das geht eben auch ziemlich ins Geld: 350 Euro allein in dieser Woche...
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Das ist das für mich Belastendste an dieser Erkrankung: man denkt immer gleich an einen erneuten Schub, wenn der Hund mal Bauchweh hat oder erbricht oder Durchfall hat. "Normale" Funktionsstörungen im Magen-Darmtrakt zieht man erst einmal gar nicht in Betracht. Und das geht eben auch ziemlich ins Geld: 350 Euro allein in dieser Woche...
Das kenne ich nur zu gut. Vlt. liegt ja auch eine chronische Pankreatitis vor, da sind die Werte meist normal
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Das ist das für mich Belastendste an dieser Erkrankung: man denkt immer gleich an einen erneuten Schub, wenn der Hund mal Bauchweh hat oder erbricht oder Durchfall hat. "Normale" Funktionsstörungen im Magen-Darmtrakt zieht man erst einmal gar nicht in Betracht. Und das geht eben auch ziemlich ins Geld: 350 Euro allein in dieser Woche...
Das kenne ich nur zu gut. Vlt. liegt ja auch eine chronische Pankreatitis vor, da sind die Werte meist normal
Ja, die liegt laut Tierklinik vor, bisher aber in einem eher milden Bereich.
Aber auch mit chronischer Pankreatitis kann der Hund ja mal einen schnöden Magen-Darminfekt haben.... Nur fällt das bei mir eigentlich immer "hinten runter" und ich befürchte Schlimmstes.

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