Vorbereitung auf den Büroalltag
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Hallo ihr Lieben,
am 5.3. zieht unsere kleine Griechin Rayna ein. Sie wird dann ca. 18 Wochen alt sein.
Aktuell lebt sie auf Kreta in einer Pflegestelle. Die Familie dort besteht aus Journalisten die auch viel von zuhause aus arbeiten, wodurch Rayna schon gewohnt ist, dass es Zeiten gibt in denen sie "Sendepause" hat und Ruhe halten muss.Wenn sie bei uns ist bin ich noch ca. 2 Monate lang zuhause. Dann werde ich eine stundenweise Wiedereingliederung machen, bei der ich sie zumindest am Anfang, auch häufig werde mitnehmen können.
Langfristig ist das Ziel, dass Rayna ca. 1x/Woche mit zur Arbeit kann. Das würde aber dadurch erst möglich/oder zumindest deutlich erleichtert werden, wenn sie in meinem Büro Ruhe halten könnte, Menschen in meinem Büro eher langweilig finden würde und ich sie zur Not auch mal 1,5-2 Std in die (geschlossene) Box ablegen könnte.
Zum Kontext: Ich bin Pädagogin und habe häufiger Mal Klienten im Büro. Die meisten lieben Hunde, aber es muss eben auch die Möglichkeit geben Rayna "aus dem Weg zu packen", wenn dem mal nicht so sein sollte. Außerdem kann es sein, dass mein Arbeitgeber darauf besteht, dass sie in der Box ist wenn ich mal aus dem Büro bin (was kopieren oder so).Jetzt die Frage, wie ich das am Schlausten aufbaue. Folgende Punkte habe ich mir schon überlegt:
- Von Anfang an morgens nach dem ersten Spaziergang setze ich mich ca. 2 Stunden an den Esstisch und arbeite am PC, damit sie lernt, dass dann für sie "Ruhezeit" ist. Ich stelle dabei ihre Box daneben und biete die als Ruheraum für sie an.
- Ich trainiere mit ihr (wie auch das allein Bleiben) sekundenweise und ganz kleinschrittig das In-der-geschlossenen-Box-sein, während ich aber für sie sichtbar bleibe.
- In meiner Wiedereingliederung impfe ich meinen Kollegen ein, dass Rayna im Büro nicht betüddelt/angesprochen, oder sonst was wird damit sie lernt, dass Menschen im Büro öde sind.Bei allem anderen würde ich hoffen, dass sich das durch den Büroalltag einpendelt, oder kann ich noch was anderes machen?
Vielen Dank & liebe Grüße :-)
- Vor einem Moment
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Ich denke, das hast du schon ganz gut geplant.
Was ich, als Besitzerin eines Bürohundes, noch wichtig finde: Der Hund muss es aushalten, alleine im Büro zu sein, ohne die Hütte zusammen zu bellen. Wir haben einen Rüden hier, der dreht durch, wenn Herrchen nicht sichtbar ist, das ist eine reine Plage. Und schafft dadurch Unmut unter den Kollegen und, wenn vor Ort, mit dem Chef.
Den Büroalltag habe ich mit meiner Hündin so angefangen, dass ich sie erst mal nur für eine Stunde mit genommen habe. Sie wurde gleich nach der Ankunft ohne großes Tamtam in ihrem Körbchen, das sie schon von zuhause kannte, geparkt und hat was zu kauen bekommen. Erst bin ich nur am Tisch gesessen, als ich gemerkt habe, sie entspannt sich, bin ich kurz mal aufgestanden, was aus einem Schrank holen oder ein Glas Wasser oder kopieren.
Inzwischen ist sie natürlich auch ganze Tage mit und die einzig mühsamen Aspekte sind, das mehrere Kollegen es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Bürohunde nach Strich und Faden zu verwöhnen (was eh lieb ist, aber so muss ich immer die Bürotüre zu machen, wenn ich meinen Platz verlasse, sonst geht sie Leckerchen abstauben ;-)) und dass sie es nicht so recht verinnerlicht, dass sie meine Kunden nicht begrüßen darf, sie ist und bleibt ein die-ganze-Welt-besteht-aus-Freunden-Hund.
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Ich finde dein Plan klingt schon super. Kannst du denn, bevor du wieder richtig anfängst zu arbeiten für ein paar tage ins Büro, um mit dem Hund zu üben. Also sozusagen die Real-Situation nur ohne Arbeit, die erledigt werden möchte?
Ich hoffe, dass ich unseren Hund irgendwann auch einmal ins Büro mitnehmen darf und gehe deshalb gerade einmal die Woche ins Kaffee. Viele Leute gehen ein uns aus, man wird angesprochen, es usual laut, etc. Und es ist eine gute Ausrede für einen Kaffee

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Hallo :-)
Ja klar, das mit dem Bellen ist auch super wichtig.
Also bei meiner Wiedereingliederung bin ich ja erstmal nur 2 Std pro Tag im Büro. Da werde ich wahrscheinlich nicht viel "richtig" arbeiten. Da wird die zeit hauptsächlich damit gefüllt sein mir einen Überblick zu verschaffen und mich von Kollegen auf den aktuellen Stand bringen zu lassen.
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