Cauda Equina OP, Femurkopfresektion, Patellaluxations-OP
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So, da muss ich dann auch hier mal einen Thread für meine kleine Maus aufmachen.
Kurz zur Vorgeschichte: Coffee wurde mit ca. 3 Monaten in Rumänien auf der Straße gefunden. Sie hatte damals mehrere Bisswunden und einige Organe waren verschoben, was allerdings mit einer Not-OP wieder in Ordnung gebracht wurde.
Nur das hintere linke Bein war noch ihre Schwachstelle: Sie zog es mehrere Wochen nur hinterher, dies besserte sich aber, sodass sie zwar hinkte, aber dennoch gehen, rennen und teilweise auch springen konnte.
Soweit, so gut. Die Orga meinte, dass nur noch etwas Physiotherapie nötig wäre und es nur eine Verletzung der Nerven wäre. Dies haben zwei Tierärzte in Rumänien gesagt.
Also haben mein Freund und ich sie zu uns geholt. Physiotherapie und Hydrotherapie wären auch geldtechnisch drin gewesen und wir wollten diesem süßen kleinen Wölfchen eine Chance auf ein schönes Leben geben.Dann, ca. 4 Wochen nach ihrer Ankunft der Schock: Wir waren bei einem Chirurgen welcher neue Röntgenbilder von ihr machen lies: Cauda Equina, der Hüftkopf liegt nicht mehr in der Pfanne sondern liegt auf der Kante und drückt die ganze Zeit auf den Knochen, Ihr Ober- und Unterschenkel sind deformiert und ihr Knie ebenfalls - die Kniescheibe kann nicht richtig an ihrem Platz liegen.
Da ich mich bei diesem Arzt nicht wirklich gut aufgehoben gefühlt habe, hatte ich die Woche darauf (vorletzten Freitag) einen Termin in der TiHo Hannover, bei einer Orthopädin und einer Neurologin. Dort haben wir uns wirklich sehr wohl gefühlt und dort werden wir auch bleiben, die Diagnose ist aber leider die selbe geblieben.
Sie wird an der Wirbelsäule operiert werden, wegen des Cauda Equina, eine Femurkopfresektion wird auch gemacht werden müssen und ihr Knie wird entweder dort, wo die Kniescheibe sitzen soll, ausgefräßt oder dort wird ein Implantat eingesetzt, damit die Patella dort bleiben kann.
Am 21.03 hat sie einen MRT-Termin, danach wird sie auch gleich operiert. Ob an der Wirbelsäule oder an der Hüfte entscheidet sich nach dem MRT, da die dann erst sagen können, was sinniger ist.
Die jeweils andere OP sowie die Operation am Knie werden dann später gemacht werden.Kostenpunkt ohne Nachbehandlung und Physio liegt im hohen vierstelligen Bereich... puh.
Jetzt zu meiner Frage: Habt ihr Erfahrungen mit einer dieser Operationen? Mich interessiert ALLES, von der Diagnose, der Operation bis hin zur Nachbehandlung und den "Langzeit-Folgen". Im Netz habe ich jetzt besonders zu den Langzeit-folgen nicht alzu viel gefunden und die SuFu hat mir da auch nicht viel gebracht. Ich hoffe ihr könnt mir da ein bisschen helfen mit euren Erfahrungen.
Liebe Grüße,
Kathy mit Coffee, Zoey und Zyra - Vor einem Moment
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Hallo,
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*schubs*
Hat keiner Erfahrungen mit den OP's? -
Oh, da hat der arme Hund ja ein riesiges Programm vor sich. Da drücke ich sehr die Daumen.
Einer meiner Hunde wurde wegen CES operiert, leider mit keinem guten Ergebnis. Ich würde bei ihm heute anders entscheiden, die Symptomatik war aber eine andere als bei Eurem Hund. Zudem kommt es ja auch immer auf die OP-Methode an. Allerdings hätte ich schon Bammel, wenn so vieles gemacht werden soll. Eine OP z.B. am Rücken erfordert ja eigentlich einen Bewegungsapparat, der die dadurch erfolgende Schwachstelle, z.B. wegen Instabilität, ausgleichen kann.
Übrigens waren bei meinem Hund für nur eine OP die Kosten komplett schon sehr gut im vierstelligen Bereich, ich kann mir also gut vorstellen, was da auf Euch zukommt. Schön, dass Ihr dem Hund diese Chance geben wollt. -
Kannst du mir vielleicht, wenn es nicht zu sehr "weh tut" ein wenig genauer von der angewandten OP-Methode und der Symptomatik erzählen?
Und Bammel habe ich wirklich.. Wenn es am Ende schlimmer sein sollte als jetzt, ich weiß nicht was ich dann mache.
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Der Chihuahuarüde einer Freundin hatte vor 10 Jahren eine Femurkopfresektion.
Nach etwa einem halben Jahr mit durchgezogener Physiotherapie sah man davon rein gar nichts mehr.
Wie aber die Verbindung von vier solch schweren Operationen funktioniert, kann ich Dir leider nicht sagen.LG von Julie
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...dass vermutlich niemand die ganzen OP's hatte, habe ich mir schon gedacht. Aber auch Informationen zu den einzelnen helfen mir sehr.
Weißt du zufällig, wie oft und welche Physiotherapie gemacht worden ist, @Amanhe?
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Kannst du mir vielleicht, wenn es nicht zu sehr "weh tut" ein wenig genauer von der angewandten OP-Methode und der Symptomatik erzählen?
Und Bammel habe ich wirklich.. Wenn es am Ende schlimmer sein sollte als jetzt, ich weiß nicht was ich dann mache.
Bei ihm wurde eine Laminektomie gemacht. Zuerst sah alles auch gut aus. Durch Fehlbelastung und offenbar doch Dauerschmerz an der OP-Stelle hat er dann eine hochgradige Schulter- und Ellenbogenarthrose im rechten Vorderlauf entwickelt. Ca 9 Monate nach der OP ging es ihm somit viel, viel schlechter als zuvor. Er hat zwar noch weitere zwei Jahre gelebt, konnte aber nie mehr beschwerdefrei laufen, geschweige denn mit uns wandern. Es war - für uns - wirklich sehr dramatisch, das muss ich leider sagen. Es ist aber auch so, dass mehrere nachuntersuchende Tierärzte der Meinung waren, dass der Operateur einen Fehler gemacht hat, der auslösend für den Verlauf war.
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Bei ihm wurde eine Laminektomie gemacht. Zuerst sah alles auch gut aus. Durch Fehlbelastung und offenbar doch Dauerschmerz an der OP-Stelle hat er dann eine hochgradige Schulter- und Ellenbogenarthrose im rechten Vorderlauf entwickelt. Ca 9 Monate nach der OP ging es ihm somit viel, viel schlechter als zuvor. Er hat zwar noch weitere zwei Jahre gelebt, konnte aber nie mehr beschwerdefrei laufen, geschweige denn mit uns wandern. Es war - für uns - wirklich sehr dramatisch, das muss ich leider sagen. Es ist aber auch so, dass mehrere nachuntersuchende Tierärzte der Meinung waren, dass der Operateur einen Fehler gemacht hat, der auslösend für den Verlauf war.
Ach man :/ Sowas wünscht man natürlich keinem..
Bei uns soll, soweit ich das verstanden habe, einfach nur etwas an der Wirbelsäule aufgebohrt (?) werden. Da frage ich nochmal genau nach!
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Meine Hündin hatte noch auf Malta eine Femurresektion, völlig problemlos. Allerdings ein kleiner Hund (6,5kg) und vielleicht auch Glück gehabt!? Letztendlich würde ich an eurer Stelle wohl noch mal nachhaken, inwieweit die Wirbelsäulen OP sein MUSS.
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Weißt du zufällig, wie oft und welche Physiotherapie gemacht worden ist, Amanhe?
Ich weiß nur noch, daß sie 3 Mal in der Woche bei der Physio war und das nach dem Verheilen der OP-Naht mit einem Unterwasserlaufband gearbeitet wurde.
LG von Julie - Vor einem Moment
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