Veränderung bei Rüden nach Einzug einer Hündin

  • Hallo ihr Lieben,

    der Titel sagt es ja schon, mich interessiert, welche Erfahrungen ihr so mit euren Rüden gemacht habt, nachdem eine intakte Hündin eingezogen ist und wie ihr so damit umgegangen seid.

    Alf (intakter Rüde) war gut 2 Jahre EInzelhund, sehr gut verträglich, ging Streit aus dem Weg. Nun wohnt Chilli seit gut 8 Monaten bei uns, war einmal läufig und seit dem merkt man deutlich, dass Alf sich verändert. Logisch, davon bin ich ausgegangen, aber man weiß ja nie was genau passiert.
    Seit der ersten Lufigkeit merkt man ein deutlich zugenommenes Interesse an Pipi-Stellen und andere Rüden werden deutlich häufiger angepöbelt. Letzteres ist etwas anstrengend, aber mit etwas Arbeit in Zukunft wohl gut zu händeln. Spa macht das natürlich nicht, wenn man einen total gechillten Hund gewohnt ist.

    Tatsächlich habe ich aber schon das Gefühl, dass er deutlich gestresster ist als vorher und zumindest ganz weit hinten im Kopf schwirrt der Gedanke, ob eine Kastration ihm diesen wieder nehmen würde. Also wirklich gaaaaaaanz weit hinten, mehr so als letzte Option und um diese Möglichkeit nicht ganz auszuschließen, obwohl ich eig dagegen bin.

    Dazu muss ich allerdings sagen, dass er während der Läufigkeit relativ entspannt war. Klar, das war schon aufregend. Aber lediglich die 3 Tage Standhitze waren für ihn wirklich interessant, der Rest war recht chillig.

    Wie ist das bei euch so? Über einen kleinen Erfahrungsaustausch würde ich mich freuen. :)

  • Hallo :)
    Mein Rüde war 2 1/2 Jahre lang ein Einzelhund, bis ne kleine Hündin einzog. Er war super verträglich und ging Streit immer aus dem Weg.
    Cosmo verteidigt bzw beschützt die Kleine vor aufdringlichen Hunden, aber sonst hat er sich nicht groß verändert.
    Er war schon vor ihrem Einzug seeehr sexuell motiviert und hat sich festgeschnüffelt, jeden Tropfen Pipi aufgeschleckt und gut duftende Hündinnen nahezu bedrängt, wenn man es nicht unterbunden hat. Als er jedoch 7 kg in 2 Wochen abnahm, weil er wegen ner läufigen Hündin in der Nachbarschaft unter Dauerstrom stand und nichts mehr fraß, haben wir ihn kastrieren lassen.
    Nach einem halben Jahr zeigt sich nun endlich die Wirkung, davor war er nach wie vor hinter duftenden Weibchen her. Die Läufigkeit der Kleinen (2 Monate nach der Kastra) hat er total verpennt, er hat sich absolut nicht für sie interessiert, für andere Hündinnen jedoch sehr wohl.
    Da Cosmo bis vor kurzem echt total komisch war (unverträglich bei Rüden, sehr verfressen, vermehrt am Wachen und Beschützen weil er unglaublich unsicher war seit der Kastra, zudem noch energiegeladen ohne Ende und am Dauerhaaren) hab ich mir lange Vorwürfe gemacht, ich mein er hat zwar wirklich gelitten und war wegen fremden Hündinnen sehr gestresst, aber als Erziehungsmethode würd ich ne Kastra nie in Erwägung ziehen, vor allem nicht wenn dein Rüde eh so gechillt auf die Läufigkeit deiner Hündin reagiert hat :)

    Auch jetzt, nachdem er wieder fast der alte ist und kein sexuelles Interesse mehr hat, hab ich mir fest vorgenommen nie mehr so leichtfertig zu kastrieren, wenn es nicht medizinisch unbedingt notwendig ist.

  • Die einzige Veraenderung:
    Die Jungs (beide intakt) sind waehrend der Hitze getrennt. In der Zeit moegen sie sich nicht wirklich :p
    Fremde Rueden an ihren (heissen) Maedels finden sie dann auch nicht super.
    Ansonsten hat sich nichts geaendert. Es wird nicht gepoebelt, es wird nicht rumgeprollt und sie sind auch nicht staerker interessiert an Pipi-Stellen, etc. :ka:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!