Kleine Panik in Anflug
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Aber was sagst Du dann dazu:
"2013 hat der Weltverband der Kleintierärzte (WSAVA) in seinen Impfempfehlungen dankenswerterweise klargestellt, dass ein Hund, der als Welpe richtig gegen SHP geimpft wurde (letzte Impfung mit 16 Wochen oder später), für den Rest seines Lebens immunisiert ist. Ähnlich so wie Menschen mit ihrer Masern-Mumps-Röteln-Impfung im Kleinkindalter."
Zitat aus: Impfung Hunde
Ich würd mal sagen, der Weltverband der Kleintierärzte dürfte aus ziemlich viele Ärzten bestehen, oder? :-)
Ich will hier nicht den Thread sprengen, weil sich diese Aussage gerade ja nicht auf die gefragte Zwingerhusten-Impfung bezieht, kannst also gern per PN antworten. Oder wir verziehen uns einfach in den Impfthread, da wurde das Thema aber schon ausführlich diskutiert, denk ich, war aktuell nimmer drin. :-)
Also, in deinem ersten Post schreibst Du, dass eine Studie festgestellt hat, dass nach einer Grundimmunisierung Impfschutz bis ans Ende des Lebens besteht, ohne das auf irgendeine Krankheit einzuschränken.
Jetzt geht es plötzlich nur noch um drei Krankheiten.Ich nehme jetzt aus Höflichkeit mal an, dass das einfach ein Fehler deinerseits war und nicht Taktik.
Ja, das gibt es, ist aber eher die Ausnahme und bei Zwingerhusten auch definitiv nicht der Fall. Halbwissen und "gesunder Menschenverstand" sind, wenn es um Medizin und Gesundheit von Mensch und Tier geht gefährlich.
In den USA und Australien brechen gerade wieder Mumps-Masern-Röteln aus, weil einige Leute meinen, sie sollten entscheiden ob ihre Kinder geimpft werden und nicht Ärzte. Immunkompromittierte Kinder sterben deswegen.Als Hundehalter hat man es doch so einfach: Man sucht sich einen modernen Arzt aus der Wert auf Weiterbildungen legt und für den Ausdrücke wie Herd Immunity und die Wirkdauer der diversen Impstoffe keine Fremdwörter sind und dann tut man einfach was der sagt.
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Und der Mod bittet darum, die allgemeine Impfdiskussion doch einfach in den Impf-Thread zu verlegen, wenn da Diskussinsbedarf besteht...
Zum eigentlichen thema:
Selbst wenn dein Hund sich angesteckt hat und es wirklich Zwingerhusten ist (und nicht nur bisserl rumhusten) hast du keinen Grund zur Panik. Im überwiegenden Großteil der Fälle ist Zwingerhusten sehr gut behandelbar und macht keine Komplikationen, wenn man die Erkrankung früh genug ernst nimmt und den Hund nicht erst zwei Wochen keuchen lässt, bevor man zum TA geht.Wenn du noch etwas zur Vorbeugung macht willst, bieten sich Fenschelhonig oder lauwarmer Fencheltee an, um die Atemwege zu schützen und entstehende Entzündungen abzuschwächen. Ansonsten bieten sich die üblichen Kuren zur Stärkung des Immunsystems an.
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