Von jetzt auf gleich verdrehte Augen, was war das los?
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Gast28975 -
5. Februar 2016 um 22:10
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Hallo zusammen,
ich bin wirklich in Sorge. Es passierte das erste Mal im Juli 2015 bei der Affenhitze. Rex (Schäferhundmischling, bald 8 Jahre alt, guter Allgemeinzustand) legte sich hin und verdrehte auf einmal die Augen wie ein Alien oder auch "Augenkrampf". Ich gleich zu ihm Schleimhäute, Atmung kontrolliert etc. ohne Auffälligkeiten. Nach ca. 2 Minuten war der Spuk vorbei. Er stand auf und legte sich in seinen Korb. Ich schob es auf die Hitze.
Nun heute: Herrchen kam Heim, große Freude wie immer. Mit einem Mal verdrehte er wieder die Augen. Währenddessen ließ er sich von Herrchen ganz normal Kraulen und drückte seinen Kopf ans Sofa wie immer. Nur gestanden ist er komisch. Das rechte Hinterbein war irgendwie nach außen gedreht. Kein starkes Hecheln, Krampfen oder sonstige Auffälligkeiten. Ich natürlich trotzdem kurz vor der Panik. Herrchen gleich: Schlaganfall oder ähnliches. Ich habe Rex dann gerufen und er kam zu mir gelaufen, ein bisschen "kantig" aber normal. Ich habe ihn gestreichelt etc. Wollte gerade den Tierarzt anrufen und Schwupp, die Augen waren wieder ganz normal. Er stand lediglich noch etwas schief. Das ganze dauerte ca. 3 Minuten, dann war er wieder ganz der Alte. Natürlich habe ich schon gegoogelt und tausend Möglichkeiten gefunden, die das Beschriebene verursachen könnten.
Nun meine eigentliche Frage. Die große Blutuntersuchung mit Organen steht in der nächsten Woche beim Tierarzt an (war schon vorher ausgemacht). Ich werde ihm von dem Vorfall erzählen, bin mir aber nicht sicher ob ein "einfacher" Tierarzt da kompetent genug ist (ohne jemanden zu nahe treten zu wollen). Rex war noch nie wirklich krank, daher bin ich sehr verunsichert. Macht es Sinn das dort machen zu lassen oder ist es besser gleich in die Tierklinik zu fahren, damit weitere Untersuchungen gemacht werden können. Wir haben zwar eine OP-Versicherung, die hilft uns bei der Vorsorge/Abklärung aber leider nicht.
Vermutlich wird dann eine neurologische Untersuchung und schlimmsten Falls ein MRT zum Auschluss eines Tumores etc. nötig. Hat jemand eine Ahnung, welche Kosten da auf uns zu kommen? Frage nur vorab um dann nicht in eine Schockstarre zu fallen. Das nötige Geld haben wir seit Jahren für solche Fälle angespart.
Könnte es evtl. auch von der Wirbelsäule her rühren? Würde da ein Röntgen beim Tierarzt Sinn machen?
Hat evtl. jemand eine Erklärung für das Augenverdrehen als harmloses Geschehen ohne "schwere" Erkrankung. Zumal der Abstand zwischen dem 1. und 2. Mal fast 7 Monate waren.
Bin euch sehr dankbar, wenn ihr mir sagt, wie ihr vorgehen würdet.
Es tut mir leid, wenn der Beitrag vielleicht etwas wirr geschrieben ist, aber ich bin immer noch total unter Strom und habe einfach nur Angst.
LG, Tigre
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Wie kann man sich die verdrehten Augen vorstellen?
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Das rechte Auge war nach oben rechts verdreht. Man hat fast nur noch das weiße gesehen. Es bewegte sich nichts mehr. Das linke Auge war zur Schnauze hin leicht gedreht.
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Gugel doch mal nach "Vestibular-Syndrom", ob die Symptome passen.
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@frolleinvomamt Danke für deinen Tipp. Habe mal nachgelesen.
Das Kopfschiefhalten trifft zu, er kann jedoch laufen und fällt auch nicht um. Ebenso kein Erbrechen oder Appetitlosigkeit. Die Augen haben sich weder bewegt noch gezittert. Also nur eine Übereinstimmung.Seit Freitag war auch nichts mehr auffällig. Also muss es etwas sein, was scheinbar auch nur kurzfristig auftreten kann.
Vielleicht doch eine Blockade irgendwo. Ich hoffe der Tierarzt hat eine Ahnung, was das sein kann.
LG, Tigre
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