"Gewichte" ziehen lassen
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Bodenreibung (hier wieder: der flach aufliegende Reibung - muss "Reifen" heissen - hat erheblich mehr Reibung als der A) rollende und b) gleichzeitig deutlich schmäler aufliegende aufrechte Reifen)
Untergrund
Steigung (pro 10% Steigung kann man grob 10% Steigerung der benötigten Zuglast - nicht -last, sondern -leistung - ansetzen)konnte nicht mehr direkt ändern, daher so.
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9. Dezember 2015 um 07:46
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"Gewichte" ziehen lassen - Vor einem Moment
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habe mich grade nochmal in die Physik des Ziehens eingelesen und die Fachleute der Zugtierarbeit sind sich einig, dass man allein am Gewicht der Zuglast die zu erbringende Zugleistung nicht festmachen kann.
Bodenreibung (hier wieder: der flach aufliegende Reibung hat erheblich mehr Reibung als der A) rollende und b) gleichzeitig deutlich schmäler aufliegende aufrechte Reifen)
Untergrund
Steigung (pro 10% Steigung kann man grob 10% Steigerung der benötigten Zuglast ansetzen)
Zugwinkel
Geschwindigkeit (je höher die Zuglast und/oder Steigung und/oder Bodenreibung und/oder schlechter die Bodenqualität umso geringer die Geschwindigkeit, wenn die zu erbringende Zugleistung beibehalten werden soll)Zu den Punkten Luftdruck, Reifendicke und Profil gibt es ja bereits eine interessante Studie, die dieses Jahr erschienen ist im Bezug auf Mountainbikes.
Dann muss man unterscheiden zwischen der Zugleistung, die kurzzeitig erbracht werden kann (z.B. beim Anzug) und der Zugleistung, die langfristig gehalten werden kann (für das in Bewegung halten des gezogenen Objektes). Auch hier gibt es eindeutige Studien und Richtlinien aus der Zugtierarbeit, was man einem Tier hier auf Dauer zumuten darf.
Für eine Dauerleistung = kontinierlicher Zug ohne Pausen wird eine Zuglast von 12 - 15% des Eigengewichtes des Zugtieres empfohlen. Zuglast von mehr als 20% benötigen bereits beträchtliche Pausen und über 22% kann die gleiche Zugleistung nur mit deutlich verlängerten Pausen und einer verkürzten Arbeitszeit erbracht werden.
Diese Betrachtungen sind deutlich komplizierter als das vereinfachte "Doppelte des Eigengewichtes" (was sowieso nur für leicht rollende Gefährte auf ebenem, nicht ansteigendem Untergrund gilt, sobald es bei einem der drei Punkte Einschränkungen gibt, geht das recht schnell auf "Einfaches Körpergewicht" herunter), dafür aber deutlich exakter, was die Beurteilung der für ein Tier möglichen Arbeit angeht.
Natürlich nicht, es ging auch mehr um Feststellung dass das Ziehens eines Reifens für ein Pferd (mit ca300kg) anstrengend ist obwohl ein Hund (20kg) das locker schaft. Deswegen meine Nachfrade ob es sich um Reifen mit einen wesentlichen Gewichtsunterschied-Größenunterschied handelt.
Man sollte immer das ungefähre Geschwicht wiessen was man seinem Tier dranhängt.
Anders kann man nicht wissen ob das Tier bei verschiedenen Untergründen oder Steigungen Schwierigkeiten bekommt.Das Wort Dauerleistung find ich verwirrend, von welcher Zeitspanne wird gesprochen?
Schwere Gewichte sollen ja langsam gezogen werden, ist ja kein Laufsport.Wir nutzen eine Kette, die ca. 2m ist und ein Gewicht von 8 kg aufweist, diese wird von einem Hund mit zB 16kg über eine Strecke von 1000m in einer Zeit von 30min gezogen. Je länger die Kette je mehr Widerstand ist da, weil mehr Fläche auf dem Boden aufliegt.
Das sind 50% des eigenen Körpergewichtes. Bei Luftbereifung ist der Rollwiederstand zwar geringer, aber anders als bei der Kette kann man dann keinen Steigungen überwinden (da die Räder bergab rollen würden, die Kette bleibt halt liegen, der Reifen auch).
Nur durch diese physikalischen Gegebenheiten (die du so ausführlich aufgelistet hast) ist es für die Hunde im weight pull möglich, sehr hohe Gewichte zu ziehen.Das mit den % vom Eigengewicht, find ich aber unsinnig, da es auf das Training des Tieres ankommt, so pauschal kann man das nicht sagten.
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und wir sind wieder an dem Punkt, an dem wir uns uneinig sind.
Du findest die Aussagen der Zugtierstudien unsinnig, ich finde sie aufschlussreich.
Dauerleistung bezieht sich auf Tagesarbeit, wie pflügen, schleppen aber auch Kutsche ziehen oder Stämme rücken. Also nicht "nur" 30 min. sondern 1 Stunde aufwärts.
Und warum sind die % des Eigengewichtes unsinnig? Selbst das best trainierteste Tier braucht bei einer Last, die aufgrund von Gewicht und Rollwiderstand mehr als 20% des Eigengewichtes entspricht, dann Pausen oder verringerte Arbeitszeit. Das ist u.U. unbequem, dies zu akzeptieren aber nunmal Fakt.
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und wir sind wieder an dem Punkt, an dem wir uns uneinig sind.
Du findest die Aussagen der Zugtierstudien unsinnig, ich finde sie aufschlussreich.
Dauerleistung bezieht sich auf Tagesarbeit, wie pflügen, schleppen aber auch Kutsche ziehen oder Stämme rücken. Also nicht "nur" 30 min. sondern 1 Stunde aufwärts.
Und warum sind die % des Eigengewichtes unsinnig? Selbst das best trainierteste Tier braucht bei einer Last, die aufgrund von Gewicht und Rollwiderstand mehr als 20% des Eigengewichtes entspricht, dann Pausen oder verringerte Arbeitszeit. Das ist u.U. unbequem, dies zu akzeptieren aber nunmal Fakt.
Ich finde die eine Aussage unsinnig, da es sich um ein Lebewesen handelt und nicht um eine Maschiene.
Je nach Trainingszustand kann mehr oder weniger drin sein.
Gibt es überhaupt eine Zugstudie zu Hunden?Ah ok, die Dauerleistung bezieht sich aber auf Pferde oder? So ist es noch schwieriger die % auf Hunde umzusetzten.
Kein Hund zieht über einen ganzen Tag oder mehr als 2-3 Stunden durchgehend Gewichte.Bei einem Gassi-Gang auf 1-2 Stunden, werden Gewichte von 35-45% des Eigengewichtes durchgehend gezogen, je nach Leistungsstand des Tieres. Für einen Hund würde ich das als Dauerleistung empfinden.
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Ah ok, die Dauerleistung bezieht sich aber auf Pferde oder? So ist es noch schwieriger die % auf Hunde umzusetzten.
Kein Hund zieht über einen ganzen Tag oder mehr als 2-3 Stunden durchgehend Gewichte.Schlittenhunde bei Tourenfahrten oder long distance Rennen zählen nicht????
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Studie zur Zugbelastung bei Berner und Grossen Schweizer Sennenhunden
http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/habrocks_ws07.pdf
Ausführungen von 1937
http://www.bastian-net.com/History/der%20Zughund.htm
Augenmerk sollte hier auf diesen Passus gerichtet werden
"Der geübte Zugbund zieht ohne besondere Anstrengung das Fünf- bis Zehufacheseines eigenen Körpergewichtes, oder 300 bis 350 kg. Im Verhältnis zum Gewicht desZugtieres übertrifft der Zughund, und im besondern der ,,Große Schweizer Senn e u h u nd´´ in seiner Leistung bei weitem Pferd, Esel und Kamel. Zugbunde leichterer Art, wiedie Polarhunde, sind am Platze, wo es sehr auf große Geschwindigkeit und große Distanzenankommt, passen aber nicht in unser Land. Welches Gewicht zwischen 100 und 500 kg zuziehen dem Hunde zugemutet werden darf, läßt sich nicht in Zahlen fixieren. Wohl aberwird der Kenner auf den ersten Blick sehen, ob ein ziehendes Tier überfordert ist, odernur mäßige, angepaßte Arbeit verrichtet."
Aber erneut der Hinweis, dass es sich hier um Studien mit rollenden (!) Zugfahrzeugen handelt. Geschleppte Zugfahrzeuge bzw. Zugfahrzeuge mit hohem Bodenwiderstand sind nur in der Zugtierarbeit - Pferde, Ochsen, Maultiere, etc. - bewertet worden.
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