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Beiträge von Samaha

    In Hessen muss jeder Pferdehalter bei der hessischen Tierseuchenkasse registriert sein. Dann kostet die Abholung nichts

    Achtung! Bitte nicht den Fehler machen und die Abholung durch die Tierkörperbeseitigung (geht dann in Verbrennungsanlagen), die von der Tierseuchenkasse abgedeckt wird, mit der kostenpflichtigen Abholung und Einäscherung durch ein Tierkrematorium verwechseln. Das sind zwei komplett unterschiedliche Dinge.

    reinwachsen hilft nichts, wenn es jetzt nicht richtig sitzt. Das verursacht unnötige Schon- oder Fehlhaltungen und verdirbt dem Hund den Spass am ziehen.


    Dann besser in einem Jahr oder so ein neues Geschirr kaufen.

    da fangen wir in der Gruppe nicht mit Minuten, sondern mit Metern an.


    5 (bis die Hunde vertrauensvoll anziehen) - 10 (immer darauf achten dass der Zug aufrecht erhalten wird) - 20 bis 50 (langsam steigend)


    Das dann mit Pausen dazwischen bis zu 3x wiederholt pro Trainingstag, bis die Hunde die 50 Meter zuverlässig im Zug bleiben. Dann 100m, usw.

    eigentlich nicht. Denn das Hüten ist nicht nur "Hund und Halter", sondern Hund, Halter und Herde. Das kannst Du nicht simulieren, daher wirst Du immer ein höheres Motivationslevel haben, als bei Trockenübungen.


    Du kannst einige Kommandos vertiefen, wie z.B. Stop und Down aber das "sich zurücknehmen" an der Herde lernt der Hund nur durch Erfahrung und Arbeit an verschiedenen Gruppen mit unterschiedlicher Flüchtigkeit.


    Impulskontrolle kannst Du ggfs. mit Wurfspielen (Spielzeug werfen, Hund muss warten, darf dann nicht hinrennen, sondern hinlaufen) verbessern, aber da Hunde situations- und ortsbezogen lernen, ist das nur eine Basis für Impulskontrolle am Vieh.


    Mit Hund und Herde nur unterwegs sein, hilft auch. Herde raus, fressen lassen, Hund sitzt neben Dir und beobachtet. Arbeit mit Schleppleine absichern.

    Für den Menschen


    Helm, Handschuhe, ggfs. Schutzausrüstung - kommt auf Dein Tempo, Sicherheit, Gelände und Hund an


    Hund
    passendes (!) Zuggeschirr, ausreichend lange Zugleine mit Ruckdämpfer (Beratung in entsprechenden Fachshops)


    Rad
    Bikeantenne, Bikeschlupf mit Panikhaken

    Studie zur Zugbelastung bei Berner und Grossen Schweizer Sennenhunden


    http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/habrocks_ws07.pdf


    Ausführungen von 1937


    http://www.bastian-net.com/History/der%20Zughund.htm



    Augenmerk sollte hier auf diesen Passus gerichtet werden



    "Der geübte Zugbund zieht ohne besondere Anstrengung das Fünf- bis Zehufacheseines eigenen Körpergewichtes, oder 300 bis 350 kg. Im Verhältnis zum Gewicht desZugtieres übertrifft der Zughund, und im besondern der ,,Große Schweizer Senn e u h u nd´´ in seiner Leistung bei weitem Pferd, Esel und Kamel. Zugbunde leichterer Art, wiedie Polarhunde, sind am Platze, wo es sehr auf große Geschwindigkeit und große Distanzenankommt, passen aber nicht in unser Land. Welches Gewicht zwischen 100 und 500 kg zuziehen dem Hunde zugemutet werden darf, läßt sich nicht in Zahlen fixieren. Wohl aberwird der Kenner auf den ersten Blick sehen, ob ein ziehendes Tier überfordert ist, odernur mäßige, angepaßte Arbeit verrichtet."



    Aber erneut der Hinweis, dass es sich hier um Studien mit rollenden (!) Zugfahrzeugen handelt. Geschleppte Zugfahrzeuge bzw. Zugfahrzeuge mit hohem Bodenwiderstand sind nur in der Zugtierarbeit - Pferde, Ochsen, Maultiere, etc. - bewertet worden.


    Ah ok, die Dauerleistung bezieht sich aber auf Pferde oder? So ist es noch schwieriger die % auf Hunde umzusetzten.
    Kein Hund zieht über einen ganzen Tag oder mehr als 2-3 Stunden durchgehend Gewichte.

    Schlittenhunde bei Tourenfahrten oder long distance Rennen zählen nicht????

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