Hüft- und/oder Gelenksprobleme

  • Hallo zusammen!

    Normalerweise bevorzuge ich einfach Beiträge zu lesen, als sie selber zu verfassen, aber nun hat mein Hund Probleme mit seinem hinteren, linken Bein und möchte nun mal nach eurer Meinung fragen.

    Mein Hund, Benji, ist jetzt 2.5 Jahre alt und letztes Jahr im Dezember hatte er plötzlich angefangen zu humpeln und hat dann sein hinteres, linkes Bein fast nicht mehr belastet. Bin dann zum Tierarzt uns es wurden Bilder gemacht. Leider konnten Sie nichts auf den Bildern finden und haben mir dann einfach nur Schmerzmittel mitgegeben und die Empfehlung den Hund in nächster Zeit nur an der Leine zu führen, so dass er nicht durch den Schnee toben kann und somit die Situation verschlechtern. Es wurde dann besser und ist dann auch verschwunden. Den ganzen Sommer war jetzt gar nichts zu sehen und jetzt seit einigen Tagen hat es wieder angefangen.

    Er geht auf allen vieren, aber wenn er z.B. auf die Couch will, da springt er nur auf 3 Pfoten, dasselbe mit den Treppen. Beim Spaziergang kann man fast nichts erkennen, aber sobald er wieder zu Hause ist und eine Weile geschlafen hat, da kann er wieder fast nicht auf das Bein drauf stehen und tut sich manchmal schwer mit dem Aufstehen, d.h. er zieht sich mit den Vorderpoften hoch. Aber eben nicht ständig!

    Heute habe ich wieder den Tierarzt angerufen und mich erkundigt, was ich jetzt noch tun kann. Da meinten sie, sie könnten ihm nochmals etwas gegen die Schmerzen geben und vielleicht würde es wieder ein halbes Jahr gut gehen. Allerdings ist mir das zu wenig. Das lindert zwar den Schmerz, aber behoben wird das Problem dadurch nicht. Sie meinen sie könnten nicht viel mehr machen, da auf den Bildern nichts zu sehen ist. Er hätte halt ein lockeres Knie, dass man halt eine Weile schonen müsste.

    Nun meine Frage an euch, wie würdet ihr weiter vorgehen? Soll ich ihn mal zur Physiotherapie bringen? Bringt das was? Könnte das mit der Kälte zusammenhängen, da es nur im Herbst/Winter auftaucht? :hilfe:

    Bin im Moment ein bisschen ratlos und wäre froh, um ein paar Anregungen. Danke! =)

  • Was wurde denn alles geröntgt? Richtig auf HD (also unter Narkose)?

    Kann ich mir kaum vorstellen, dass man auf den Bildern nichts sehen kann.

    Ich würde ggf. noch mal röntgen bzw. mir von einem anderen TA bzw. einer Tierklinik eine zweite Meinung holen, damit man erst mal eine vernünftige Diagnostik hat.

    Erst dann würde ich über Behandlungsmöglichkeiten nachdenken bzw. mich beraten lassen.

    Ein Physiotherapeut kann ohne Diagnostik womöglich auch nichts machen.

    Eine Möglichkeit wäre vielleicht ein Chiropraktiker, allerdings würde ich da auch erst hingehen, wenn andere Ursachen ausgeschlossen werden können (HD, Arthrose).

    Mein erster Ansatz wäre also ein anderer TA und ein vernünftiges Röntgenbild.

  • Ich würde den Tierarzt wechseln.
    Das Humpeln hat ja einen Grund, den muss man halt finden.
    Da einfach mit Schmerzmitteln erstmal zu lindern, ist ja okay.
    Aber wenn die Beschwerden wieder auftreten, sollte man doch mal verstärkt nach den Ursachen suchen.

  • Meine Hündin hat genau die selben Symptome wie dein Hund und ich war aufgrund dessen heute beim TA. Ein erstes Röntgen brachte nund Verdacht auf HD, ein richtiges HD Röntgen unter Narkose werden wir demnächst anfertigen.
    Ich würd mich an deiner Stelle nicht einfach mit Medikamenten abfertigen lassen, sondern ggf. eine zweite Meinung einholen!

  • Hallo,

    wir groß und wie schwer ist Benjii. Hat er Ausfallserscheinungen, also das Wegknicken des Beins oder der Pfote, stolpert er manchmal? Falls nein kann es kann sich nach Deiner Beschreibung und röntgenologischer Darstellung um folgende zwei Ursachen handeln: Verschiebung einzelner Gelenke (Zehen, Sprunggelenk etc.)- dies ist in den wenigsten Fällen röntgenologisch zu sehen, weil bereits ein Millimeter diese Symptome verursachen kann. 2. die Reizung der Sehen/Bänder - wenn er groß ist möglicherweise durch Wachstumsschübe bei denen die Bänder/Sehnen nicht hinterherkommen. Auch dies ist auf dem Röntgenbild nicht zu erkennen! Das Einlaufen nach einigen Schritten spricht eher für zu straffe als zu lockere Bänder vor allem bei Kälte und Nässe. Der Sprung auf die Couch sollte vermieden werden - hierbei ist das Hochspringen nicht das Problem, sondern die Fliehkräfte die beim Herunterspringen auf den Halteapparat wirken. Dies hat zur Folge das es dann natürlich auch beim Hochhüpfen weh tut bzw. gereizt wird.

    Falls er wegknickt, stolpert liegt eine andere Ursache vor. Aber hierzu müsstest Du mir erst einmal Bescheid geben.

    Wichtig auch was bekommt er zu futtern und wie schwer ist er derzeit? Hat er bereits Ansatz von Zahnstein?

    Bin gespannt

    Deine

    "Grüne Apotheke"

  • Hallo zusammen!

    Vielen Dank für die Feedbacks =)



    Ich war nochmals beim Tierarzt und er hat mir gesagt, dass es wahrscheinlich die Bänder sind, wie du dachtest. Darum sei es auf den Bildern nicht sichtbar. Es ist nur schwer zu fühlen, da er sehr muskulöse Beine hat. Er meint auch, dass es eine Entzündung sein könnte. Er hat mir dementsprechend ein Schmerzmittel gegeben, das entzündungshemmend wirkt. Ich soll ihm das jetzt geben und danach eine Woche warten und sehen was passiert. Wenn das Humpeln weg bleibt, dann war es wirklich eine Entzündung, wenn es wieder auftaucht, dann soll ich mit ihm in die Klinik fahren für ein MRI.

    Also wegknicken und stolpern tut er nicht, es ist wirklich nur wenn er von irgendwo aufsteht und dann die ersten paar Schritte macht. Wenn er mal läuft, dann geht es wieder.

    Benji hat eine SH von ca. 61cm und ist 31kg schwer und er wird gebarft. Zahnstein hat er nicht.

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