Epileptische Anfälle

  • Hallo,

    ich hoffe ich treffe hier auf Leute, die Erfahrung in diesem Bereich haben.
    Ich habe einen 1 jährigen Hund aus Griechenland.
    Mit 4 Monaten wurde er nach Deutschland gebracht, seitdem ist er in meinem Besitz.

    Seit gestern hat er Krampfanfälle. Er speichelt dabei richtig viel, streckt die Beine und zittert.
    Der erste war um 16 Uhr, ein Anruf in der Klinik meinte, wenn er aus dem Anfall wieder raus sei würde es reichen am morgigen Tag vorbei zu kommen um Blut abzunehmen.
    Um 22 Uhr bekam er wieder einen, richtig heftig.
    5 Minuten war er bestimmt da drin, speichelte ohne Ende. Nach dem Anfall musste er mehrmals brechen.
    Auch blutig.
    Ich hab dann nochmal in der Klinik angerufen und gesagt, dass das so nicht geht.
    Ich sollte vorbei kommen.

    Wir haben das Blut überprüfen lassen, die Leukozyten sind erhöht auch der Nierenwert (liegt bei 2,5) und der Harnwert seien erhöht.
    Ultraschallmäßig seien die Organe völlig in Ordnung.
    Gift wurde ausgeschlossen, dann würde er aus den Krämpfen nicht mehr raus kommen.
    Wir haben das Blut wegschicken lassen um ihn auf Mittelmeerkrankheiten testen zu lassen.
    Ergebnis bekomme ich Freitag.
    Wir sollten ihn wieder mitnehmen, er hat was gegen das viel Speicheln sowie für Herz/Kresilauf gespritzt bekommen und auch was für die Nieren.
    Ich solle mich am nächsten Tag auf jeden Fall melden, für Krampfanfälle habe ich Medizin mitbekommen, damit er schneller da raus kommt.

    Bis 4 Uhr nachts war der arme Kerl noch total schwer am atmen. Auch an sich im Verhalten ist er zu ruhig geworden, normalerweise ist das ein quirrliger Hund.
    Jetzt sitze ich auf der Arbeit, meine Mutter kümmert sich um meinen Hund und rief mich gerade an, dass er wieder einen Anfall hatte.
    Sie hat ihm dann die Medizin dagegen gegeben, damit war er schnell aus dem Anfall raus.
    Wir fahren gleich nochmal zur Klinik.
    Verdammt, kann das wirklich Epilepsie sein?
    Dafür sei er aber viel zu jung laut TA. :-(

    Kot ist normal, aber er bricht viel, meine Mutter meinte auch er hätte ein Problem mit seinem Kiefer, weil er sein Maul immer so aufreißen würde und nicht zu kriegt.
    Der hat das schonmal beim Gähnen, dass er sich den Kiefer ausrenkt und einfach umfällt.
    Beim Umfallen renkte der sich bisher immer wieder ein.

    Ich weiß nicht weiter, und finde es nicht gerade aufbauend, dass bei jedem Anfall Nervenzellen kaputt gehen.

    LG Jenny

  • Erbrechen und die Blutwerte sprechen für mich eher in Richtung anderer Grunderkrankung.

    Vergiftung könnte ich mir durchaus vorstellen, dafür muss der Hund nicht durchgehend krampfen.

    Könnte er was aufgenommen haben? Wurmmittel? Zeckenschutz?

  • Er ist ein Müllschlucker leider.
    Man kriegt es auch nicht immer mit, wenn er denn mal was gefressen hat.
    Ich war aber nirgendwo besonders, außer bei uns im Garten oder Gassi (an der Leine).

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