Bandscheibenvorfall bei meinem Bully
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hallo...ich bin neu hier...und hoffe ein paar erfahrungen austauschen zu können.
Mein bullyrüde ist 5 Jahre alt.am sonntag mussten wir den nottierarzt rufen da barny sich nichtmehr bewegen konnte...und geschrien hat vor schmerz und mich sogar gebissen hat.
in der tierklinik wurde dann festgestellt.
fehlbildungen der wirbelsäule..5 alte bandscheibenvorfälle und einen neuen jetzigen und ein wirbelsäulentrauma.er hat jetzt 4 tage zwangsruhe hinter sich...hat cortison gekriegt..und ein haufen andere schmerzmittel. Lähmungen sind ein glück noch nicht vorhanden.er läuft sogar noch sehr gut. Jedoch ist der tiefenschmerz in beiden hinterpfoten komplett weg..(wenn man zwischen den zehen drückt)
Eine op fällt für mich leider aus.da ich nichtmal ansatzweise so viel verdiene und auch noch in der 4ten woche schwanger bin.
Therapiehn ohne op wären für barny also sein leben lang zwangruhighaltung..er darf nicht rennen, springen stufen lange spatziergänge oder ähnliches machen was den rücken belastet.
die vorfälle verteilen sich über die gesamte wirbelsäule.
meine frage ist es...hat das noch was mit lebensqualität zu tun? Soll ich ihn erlösen?
Viele sagen...er lebt und läuft..
ABER soll ich quasi drauf warten bis es wieder passiert..ihm wieder diese schmerzen zumuten..ihn ständig einsperren?
Ich liebe diesen hund ..und mir bricht es das herz ihn so leiden zu sehen.. - Vor einem Moment
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Hi,
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Der Hund ist nicht todkrank; ihm kann geholfen werden. Das Leben zu beenden, wäre jetzt sicherlich nur dann gegeben, wenn die Fehlbildungen der Wirbelsäule wirklich akut Anlass zur Sorge geben würden.
Dem Hund kann heute geholfen werden. Was morgen ist, ob erneut Probleme auftreten ist eine Vermutung und kein Wissen. Solange man es eben nicht weiß, so lange hat man auch nicht das Recht Leben zu nehmen. Meine Meinung!
Ich würde die Behandlung jetzt durchziehen und zukünftig beim kleinsten Anlass rechtzeitig reagieren. Das schont nicht nur den Geldbeutel, verursacht auch beim Hund die wenigsten Schmerzen.
Wenn dann wirklich der Fall eintritt, dass eine komplette Lähmung entsteht, dann kann man immer noch über Euthanasie nachdenken.
Im Übrigen bieten TA mittlerweile auch Ratenzahlungen an. Und - wenn man sein Tier nicht tierärztlich versorgen kann, bitte schaffe Dir nicht erneut eins an.
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ratenzahlung habe ich mich erkundigt...
70% vorrauszahlung...Dieser satz ...schaffe dir kein tier an wenn du es nicht tierärztlich versorgen kannst...finde ich beleidigend...niemand hat damit gerechnet das dies passiert...und hilft keinen sowieso schon leidenden hundebesitzer!
ich werde ihn garantiert nicht aufgeben...qber quälen will ich ihn auch nicht..!! -
Beleidigen wollte ich Dich nicht.
Natürlich kann sich vieles im Leben ändern und nicht für alles kann man vorsorgen; nur, ein Leben nehmen, weil vielleicht mal wieder was kommen könnte, halte ich persönlich für falsch. Dein Hund hat nur dieses eine Leben!
Wenn Du einen Freundes/Bekanntenkreis hast, vielleicht wäre der ein oder andere bereit ein paar Euros beizusteuern.
Ich persönlich würde jetzt ohne OP den Hund behandeln lassen und abwarten was eventuell noch kommt. Dann wieder neu entscheiden.
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Mein letzter Dackel hatte einen Bandscheibenvorfall aufgrund einer sehr doofen Landung nach einem Sprung nach einem Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch. Er sprang senkrecht in die Luft und ist auf den Hinterbeinen wieder gelandet - dabei hat es ihn so gestaucht, dass er einen Bandscheibenvorfall erlitt.
An demselben Tag hat man ihm nichts angemerkt, aber er konnte am nächsten Morgen nur noch sehr wackelig aus seinem Körbchen gehen und dann bin ich sofort in die Tierklinik. Dort bekam er morgens, mittags und abends Infusionen (mit Cortison) und Schmerzmittel. Ich fuhr an diesem Tag 3x mit ihm dort hin und mir wurde gezeigt, wie ich manuell die Blase entleeren muss falls er nicht mehr alleine pinkeln kann. Es wurde zusehends schlechter. Am nächsten Spät am Abend konnte er hinten gar nicht mehr laufen und auch seinen Urin und Kot nicht mehr halten.
Mir wurde in der TK erklärt, dass ich das in München (150km von mir entfernt) operieren lassen könnte, wobei man bei so einer starken Schädigung nicht vorhersagen kann, ob die OP so gelingt, dass der Hund anschließend keine Probleme mehr hat.
Wenn mein damals 8-jähriger Dackel ansonsten kerngesund gewesen wäre, hätte ich die OP machen lassen. Da er aber bereits ziemlich am Bewegungsapparat vorgeschädigt war (Ellbogendysplasie-OP, Fehlstellung des rechten Vorderbeines - daraus resultierende Arthrose, Patellaluxation) war für mich von vorneherein klar, falls nochmal was am Bewegungsapparat sein sollte, lasse ich das zum Wohle meines Hunde nicht mehr operieren, sondern lasse ihn dann, wenn man es medikamentös nicht mehr verantworten kann, einschläfern. Und so habe ich ihn mit nichtmal ganz 8 Jahren schweren Herzens einschläfern lassen. -
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unser schäferhund hatte mit ca. 9jahren einen schwersten bsv gehabt. er war ein halbes jahr praktisch querschnittsgelähmt. wir haben uns für eine schmerztherapie entschieden. er erlangte nach und nach bewegungsfähigkeit zurück - aber richtig gut laufen konnte er nie wieder. er war auch dauerhaft inkontinent.
für sein leben haben wir uns entschieden, weil er geistig klar war und trotz aller schmerzen lebensfroh. wir waren der meinung ihn gut genug einschätzen zu können, um zu wissen, dass er leben wollte.
die diagnose & behandlung über die verbliebenden drei jahre die er noch hatte, hat uns ca. 6.000€ gekostet. dazu gehören aber auch physiotherapien vor ort/bei uns zuhause.
bei interesse kannst du details gerne in meinem thread hier nachlesen. ich möchte mich dazu nicht weiter äussern, da ich diese sehr schwere zeit weitgehend verdrängt habe und nicht wieder aufleben lassen möchte.
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