Seit Monaten Ärger mit dem Kot. Weiß jemand Rat oder ist das vielleicht sogar normal?

  • Hi Ihr,

    ich hoffe, jemand weiß Rat.
    Unser Hund hatte Giardien. Daher sind wir nun natürlich tausendfach empfindlich und achtsam.
    Die sind aber nachweislich durch etliche Kotproben seit längerem nun angeblich weg.
    Jetzt hat er aber wieder so breiigen Kot. Giardien sind es nicht. Jedenfalls haben wir ne neue Kotprobe abgegeben - angesammelt über drei Tage -, die war frei davon und auch sonst waren da keine Würme drin.
    Die Hundetrainerin sagt nun, das wär normal. Manche Hunde haben eben etwas matschigen Stuhl, wenn sie aufgeregt sind. Und unser Hund ist draußen immer aufgeregt/erfreut*g*. Die Tierärztin will Tabletten verschreiben.
    Ich/wir wissen nun nicht mehr. So an sich ist der Hund kerngesund. Aber der Stuhl ist wirklich unnormal.

    Auf wen würdet Ihr hören? Die Trainerin findet das normal bei Hunden, die draußen oft aufgeregt sind. Die Ärztin will Tabletten verschreiben, obwohl es kein Durchfall ist. Und Würmer und alles sind ausgeschlossen.

    Hat jemand da Erfahrung? Der Hund ist top fit. Haben manche Hunde einfach irgendwie etwas schleimigen, matschigen Stuhl?

    LG

  • Ich wuerde erstmal andere Futtersorten und/oder Fuetterungsweisen ausprobieren.

    Es stimmt aber auch, dass manche Hunde gestresst/aufgeregt eher weicheren Kot haben als andere.

    Ich wuerde erstmal ohne Tabletten etwas rumprobieren und den Hund im ganzen anschauen. Evtl mal mehr stressen und mal weniger, um zu sehen, ob es daran liegt/liegen koennte usw.

    LG Anna

  • Mein Gedanke bzw. meine innerliche Frage beim Lesen war auch gleich: hat nach der Giardienbehandlung eine Darmsanierung stattgefunden? Bzw. Sind die vom TA angedachten Tabletten evtl. sogar für eine Darmsanierung gedacht?

    Da würde ich persönlich den TA ggf. auch mal drauf ansprechen. =)

  • Eine Darmsanierung haben wir gemacht nach den Giardien. Und auch das Futter gewechselt. Wir füttern auf Rat der Trainerin seitdem Alsa Hundwelt Trockenfutter. Damit kommt der Hund prima klar - zumal er vorher auch Probleme hatte mit ständigem Lecken, wo eine andere Ärztin schon eine schwere Allergie vermutet hatte.

    Danach war auch alles erst mal ok. Aber immer noch etwas "matschig". Aber letzte Woche war der Kot etwas flüssiger als sonst. Daraufhin haben wir erstmal Schonkost gefüttert - Reis, Hühnchen, Möhren -, haben beim Arzt den Kot untersuchen lassen und ihn befragt. Und er empfiehlt eben Tabletten. Und unsere Trainerin meint eben - die fragt immer ihre Mutter, die Tierheilpraktikerin ist -, das wär normal, dass manche Hunde so "matschigen" Stuhl haben. Und dass der Kot flüssiger war, schiebt sie auf Stress. Der Hund ist extrem sensibel und meine Mutter war letzte Woche selbst total gestresst. Die Trainerin meint, das hätte sich übertragen auf den Hund und daher der noch flüssigere Stuhl.

    Wenn es normal ist und dem Hund nicht schadet, ist es uns ja egal, ob die Haufen "schön" sind oder eher nicht so. Solang er nicht krank ist und es nicht schädlich ist für ihn auf Dauer.

  • Wenn es normal ist und dem Hund nicht schadet, ist es uns ja egal, ob die Haufen "schön" sind oder eher nicht so. Solang er nicht krank ist und es nicht schädlich ist für ihn auf Dauer.

    Ich denke, der Hund wird über kurz oder lang Probleme mit den Analdrüsen bekommen, wenn der Kot dauerhaft zu weich ist.

  • Versuch es mal mit Heilerde. Ein halber Teelöffel an drei Tagen hintereinander eine halbe Stunde vor der ersten Mahlzeit des Tages. Kannst Du in etwas Wasser mit Quark oder Nassfutter oder oder oder verrühren, damit der Hund es auch nimmt. Bei unserem Hund half/hilft das zuverlässig. Er hatte ja auch Giardien mit monatelangem Durchfall. Bis die Haufen danach wieder "schön" waren, hat es gut ein halbes Jahr gedauert. Könnte also noch eine Nachwirkung sein. Und ein Darm braucht eben auch Zeit, sich nach den Behandlungsmedikamenten wieder ordentlich aufzubauen.

    Habe aber auch schon öfter von "Aufregungsbrei" gehört und auch Charly hat den gelegentlich, wenn ein besonders hübsches Hundegirly seine Sinne vernebelt und er sich dazu noch kurz mit ihr beschäftigen kann ... Danach verschwindet er im nächsten Gebüsch und braddelt los. Schlägt ihm also auf den Darm.

    Ansonsten gibt es auch Leckerlis, die bei ihm den Brei auslösen. Zum Beispiel Trockenfleischfilets. Mehr als zwei und er hat am nächsten Tag "Sauce" auf seinen Knoddeln. Brotkrusten haben einen ähnlichen Effekt. Also auch mal überdenken, was der Hund so alles bekommt.

    Für die Analdrüsen ist festerer Kot schon wichtig, damit sie sich regelmäßig entleeren können, also nicht verstopfen.

  • PS: Auch zwischendurch ruhig immer mal wieder die Morosche Karottensuppe (Rezept genau befolgen!) eventuell mit ein bisschen gewohntem Futter oder gekochtem Hühnchen geben, wenn sie sonst nicht genommen wird. Durch das lange Kochen der Karotten werden bestimmte Stoffe freigesetzt (Oligogalakturonsäuren), diese Stoffe blockieren die Haftung von Bakterien an der Darmwand. Die Bakterien werden somit ausgeschieden und können keinen Durchfall mehr verursachen.

    Tabletten würde ich keine einsetzen - sonst schlägt das noch plötzlich um und dann kanns zu Verstopfung kommen - das ist dann echt "scheiße", abgesehen vom Gewöhnungseffekt solcher Medikamente. Also lieber auf natürliche Mittel zurückgreifen.

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