Anaplasmose Titer "leicht erhöht"
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Hallo,
kann mir jemand weiterhelfen?
Mein Hund ist ziemlich schlapp, an manchen Tagen mehr, an anderen weniger. Seine Blutwerte passen soweit (etwas weniger Thrombozyten und ganz ganz gerine Abweichung nach unten beim Albumin). T4 von der Schilddrüse ist auch recht niedrig, aber noch im Referenzbereich (und da kann man nicht genau sagen, ob der vielleicht wegen der vielen Allergien oder sonst einer Krankheit so niedrig ist).
Nun habe ich das Blut noch auf die "Zeckenkrankheiten" testen lassen und raus kam, dass Anaplasmose leicht positiv war.
Ich habe das Ergebnis leider nur telefonisch erfahren und weiß nun die ganzen Werte (also ab wann positiv, ab wann normal, schwer etc.) nicht. (Das Labor ist glaube ich Idexx, aber Tante Google brachte mich auch nicht weiter.)
Die TÄ meinte, der Titer beträgt 1:400 und erst bei 1:1600 ist der Bereich, wo man behandelt.
Die genauen Worte waren "lächerlich gering" erhöht. Sie sagte, natürlich kann ich den Hund behandeln, aber sie und der Mensch vom Labor meinen, dass das nicht notwendig sei.So, keine Ahnung, was ich jetzt machen soll. In ein paar Wochen noch einmal testen? Vielleicht nicht mit einem Antikörpertest?
Nun weiß ich natürlich nicht, wie lange der Hund die Anaplasmen schon in sich hat. Das könnten theoretisch schon ein paar Jahre sein - würden die Werte dann steigen oder eher sinken?
Ich hab mir das nun so überlegt, dass ich den Hund in einer Tierklinik durchchecken lasse, vor allem sein Herz. Dazu riet mir auch Dr. christiane Wergowski per
Telefon, die ich wegen des relativ geringen T4 Wertes kontaktierte. Sie meinte weiters, sie würde wenn beim Herzen nichts rauskommt, Schilddrüsenhormone geben (zu dem Zeitpunkt wussten wir das mit der Anaplasmose aber noch nicht).
Und wenn das alles nichts bringt, dann vielleicht doch Antibiotika?

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wie hoch ist denn der T4 (nur mal interessehalber, zu dem anderen kann ich leider nichts sagen)
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1.4 (1-4 ist normal). Fr. Dr. Wergowski meinte, 2,5 könnten es ruhig sein...
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Mit dem anderen kenne ich mich nicht aus, aber dafür mit der Schilddrüse.
Für mich liest sich das so, als wenn dein Hund eine (subkl.) Schilddrüsenunterfunktion hat.
Leider kennen sich viele TÄ damit nicht aus und denken, wenn die Werte noch im Referenzbereich sind, dann hat der Hund keine SDU.
Man darf bei einer SDU nicht nur die Werte begutachten, man muss auch das Verhalten/Aussehen des Hundes mit einbeziehen und erst dann kann man ausschließen, dass der Hund keine SDU hat.
Meine TÄ hat damals gesagt, dass wir mit Forthyron beginnen, obwohl der T4 noch im Referenzbereich war. Der stieg dann mit den Tabletten weiter nach oben, sodass er trotzdem noch im Referenzbereich war, aber meinem Hund ging es nach einiger Zeit körperlich und seelisch wesentlich besser als ohne Tabletten.Ich persönlich würde daher mit der Behandlung der Schilddrüse beginnen und schauen was passiert.
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Ja, Fr. Dr. Wergowski meinte auch, dass vor allem Schäferhunde oft eine SDU haben ohne dass sie gravierende Verhaltensauffälligkeiten haben (Überdrehtheit, Schreckhaftigkeit und keine Ahnung was zeigt mein Hund ja überhaupt nicht...sie ist "bloß" matt und depressiv).
Habe inzwischen mit der Tierklinik telefoniert und jetzt wird als erstes einmal ein Herzproblem ausgeschlossen.
Meine engagierte Tierärztin hat jetzt wegen mir nochmal mit dem Labor telefoniert (und die bisher vorhandenen Blutwerte bereitgestellt) und noch einmal nachgefragt.Ergebnis ist aber dasselbe wie gestern: Nein, es wird vermutet, dass sie zwar die Anaplasmose-Antikörper hat, aber aktuell eben nicht die Krankheit.
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