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Hilfe bei Zusammenführung Hund und 2 Kater

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    Nach 2 langen Monaten ohne Katze, mußte eingeschläfert werden, sind vor 2 Wochen zwei neun Monate alte Kater bei mir eingezogen. Sie kommen aus einer Familie, die sie als Wohnungskatzen halten wollten. Da die Kater aber massiv nach draußen gedrängt haben, wurden sie wegen der vorbeiführenden Hauptstraße abgegeben. Nach einer Eingwöhnungszeit dürfen sie bei mir nach draußen. Für mich müssen Katzen Freigang haben.


    Nun zu meinem Problem: Zur Zeit sind die Kater in der ganzen Wohnung unterwegs, bis auf das Wohnzimmer. Denn da sind die Hunde. Figo ist kein Problem, dem ist es mit seinen 13 Jahren egal, welches Tier durch das Wohnzimmer marschiert. Tja, und Leo möchte sich am Liebsten auf die Kater stürzen. Sie würde den Katern nichts machen, aber das wissen die beiden ja nicht.
    Ich habe an der Wohnzimmertür ein Babygitter angebracht und öfters am Tag lass ich die Wohnzimmertür offen, so dass Leo den Hausgang und die Zimmer beobachten kann. Aaaaaber jedesmal wenn eine Katze sich blicken lässt, bellt sie und die Katze ist wieder weg.
    Ich habe sie auch schon angebunden, die Türe offen gelassen. Dann ist ein Kater zur Türe rein. Leo hat erst nichts gemerkt. Da war sie ruhig. Kaum kam der Kater in ihr Blickfeld hat sie wieder gebellt, Kater weg.
    Ich habe auch angefangen Leo vorübergehend nur aus der Hand zu füttern, Kater sehen - Futter, Futter.
    Ich kann sie gut in ihr Bett schicken, sie bleibt auch - aber halt nicht wenn die Kater kommen.


    Hat jemand noch ne Idee, wie ich weiterverfahren kann??


    PS: Dieses Verhalten hat sie bei unseren verstorbenen Katzen nicht gezeigt, die waren auch vor ihr da


    LG Sabine

    Leo, Labradoodle/H, * ca 2009

    Greta, NSDTR, * 27.07.2017


    Figo, Zwergpudelmix 28.05.2002 - 05.06.2016 für immer im Herzen

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  • Ich kann dir vielleicht helfen. Ich habe das Szenario genau andersrum gehabt. Die Katzen waren zuerst da und dann kam die erwachsene Jerry zu uns.
    Ich habe sie mit Maulkorb an die Heizung gebunden, damit die sich erst mal miteinander vertraut machen. Die Katzen sind beim bellen auch geflohen, aber nach einer Weile, ich habe das jeden Tag 1-2 mal gemacht, fand der Hund das bellen nicht mehr so toll und die Katzen waren weniger Scheu.
    Ich hab dann eine meiner Katzen geschnappt mich mit ihr auf den Boden ca 1-2 Meter von Jerry entfernt hingesetzt, sie war angeleint und auch mit Mauli ausgestattet und habe denen die Chance gegeben sich mal genauer anzusehen. Hab meine Mieze gestreichelt und beruhigt und parallel auf Jerry ruhig eingeredet.
    Wenn du einen Partner hast, dann kann er sich um den Hund kümmern und du dich um eine Mieze. Das habe ich dann auch mit der anderen Katze gemacht, auch ein paar Tage bis die Lage entspannter wurde.


    Dann habe ich den Schritt gewagt, Hund wieder Mauli an aber ohne Leine! Sie hat die Katzen gejagt und sie haben sich jagen lassen. Ich dachte ich werde nicht mehr :flucht:
    Aber ich hab das trotzdem hin und wieder gemacht und irgendwann sind die Miezen gestoppt und haben dem Hund eine Ohrfeige verpasst und seit dem... respektiert Jerry die Katzen (sie scheucht sie zwar noch aber das hat andere Gründe nämlich das hüten, daran arbeiten wir) und die Katzen sind ruhig und hauen nicht mehr ab.
    Die schlafen sogar mittlerweile zusammen und putzen sich.


    Bei mir hat es geholfen, vielleicht kannst du daraus was hilfreiches lesen!

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  • Zäum doch das Pferd einfach mal von hinten auf ;)


    Warum bellt Dein Hund? Es ist seine Art und Weise zu sagen, hey Du, wer bist Du, komm her zu mir, ich will Dich kennenlernen.


    Er macht nichts anderes, als auf sich aufmerksam.


    Dein Hund kennt den Umgang mit dem Tier Katze.


    Deine neuen Katzen kennen den Umgang mit Hund nicht.


    Nimm Deinen Hund an die Leine, gib Deinen Katzen die Chance sich für sich sicher zu verkriechen und lass Deinen Hund mal vorsichtig schnuppern - gib ihm einfach mal die Gelegenheit, die neuen Bewohner kennen zu lernen.


    Wenn Du umsichtig dabei bist, den Hund nicht zu viel machen lässt und die Katzen nicht das Gefühl bekommen, dass Gefahr droht, ist es erst mal ein Anfang.


    Vielleicht bellt Dein Hund dann nicht mehr und die Katzen erschrecken sich dann evtl. auch nicht mehr und ein erstes Miteinander - ohne Flucht - ist gegeben.


    Viele Grüße,
    Andrea

    Momentaner Nicht-HH - mit vier tollen Hunden im Herzen

  • Ich würde den Katzen erstmal die Sicherheit geben, dass der Hund nicht zu ihnen kann - am besten mit einer Dog Barriere (gibts zum Einklemmen zwischen Türrahmen/Durchgänge) und ihn schon in der Wohnung an die Leine nehmen, z.B. beim rausgehen, wenns dann durchs Katzenrevier geht. Sehen sollen sich alle Tiere auf jeden Fall, bellen kann Hund erstmal auch (daran solltest Du aber arbeiten) - aber die Katzen müssen wissen, er kann nicht zu ihnen. Man muss quasi erstmal die Reviere trennen und die Beobachtung fördern. Zum Beispiel, indem mal alle gleichzeitig füttert - jeden in seinem Revier, in der Nähe des Gitters. Spiel/schmuse mit dem Hund, spiel/schmuse mit den Katzen - in der Nähe des Gitters. Durch Beobachtung des Hundes werden die Katzen fühlen lernen, dass sie nichts zu befürchten haben ... (hoffe ich doch) und der Hund wird sich an den Anblick gewöhnen ohne zu bellen.


    Und dann vertrau auf die Zeit. Ja, das kann dauern ... viele viele Monate.


    Allerdings wenn Deine Katzen irgendwann raus dürfen, ist davon auszugehen, dass sie die Nähe des Hundes im Haus viel viel länger (ver)meiden werden. Freilaufkatzen sind in der Regel viel scheuer und vorsichtiger und haben oft auch keine Lust, sich mit einem Hund näher einzulassen. Schaff ihnen genug Hochplätze, damit sie sich jederzeit der ungewollten Nähe des Hundes entziehen können, wenn Du irgendwann die Dog Barriere, am besten erst stundenweise, offen lässt. Nachts würde ich eh die Katzen reinholen (die meisten Freigänger kommen nachts ums Leben) und die Dog Barriere schließen, jeder hat dann seinen sicheren Bereich. Zumindest bis Du ganz sicher bist, dass auch die Katzen den Hund nicht ernsthaft angreifen werden, sollte er mal zu zudringlich werden.


    Ist eine Miez neugieriger als die andere, kannst Du sie auch nach einiger Beobachtungszeit auf den Schoss und dein Partner kann den Hund an die Leine nehmen, er soll versuchen. ihn vom Bellen abzuhalten. Dann langsam annähern - nicht übertreiben. Sträubt sich die Katze, sofort Abstand vergrößern. Ruhe bewahren.


    Ist der erste Nasenkontakt ohne Bellen und Fauchen erstmal geschafft ... bist du auf dem richtigen Weg. Dann alle Tore offen, Augen zu und durch. Ein Hund wird lernen, wo er seine Nase besser nicht hinsteckt und das Katzen gerne zuschlagen. Sind es gelassene Katzentiere, werden sie nicht gleich das volle Krallenprogramm einsetzen, sondern deutlich warnen. Ein Schnatzer auf der Hundenase hat schon manchen Hund belehrt einer Miez nicht allzu nah zu kommen ...

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke schon mal für eure Antworten. Es wird schon langsam besser.
    Ein Kater ist der forschere und traut sich auch schon fressen, wenn Leo getrennt durch das tuergitter zuschaut. Die beiden haben auch nicht mehr so Angst, wenn sie bellt!!
    Sie merken, dass sie nichts machen kann.


    Seit 2 Tagen duerfen die kater raus. Ich habe Leo an der Leine und der Abstand zu den beiden, wo sie noch nicht bell, wird immer weniger! !
    LG Sabine

    Leo, Labradoodle/H, * ca 2009

    Greta, NSDTR, * 27.07.2017


    Figo, Zwergpudelmix 28.05.2002 - 05.06.2016 für immer im Herzen

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