Staubsaugen als Übersprung oder Kommunikation

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    :winken: Ich hätte da mal wieder ein Problem.


    Mein Hund zeigt mir mittlerweile so brav jeden Fitzel Essen auf der Straße und in den Wiesen an, rührt es ohne Erlaubnis nicht an, ist allgemein ein totales Engelchen, was das angeht.


    Und dann treffen wir (manche) Hunde und alles ist vorbei. Sie saugt jeden Krümel Müll auf, ist kaum noch ansprechbar, die Nase wird nur ein bis zwei Sekunden vom Boden genommen, wenn ich was sage. (Es liegt nicht daran, dass diese Hunde ihr das vor machen und sie mitmacht.)


    Um das Problem irgendwie anzugehen, wüsste ich ganz gerne, welchen Grund es nun genau hat. Ist das ein Beschwichtigungssignal an die anderen Hunde (manchmal sieht es sehr deutlich danach aus, als würde sie damit klar machen, dass sie z.B. keine Zeit zum Spielen hat) ? Ist das eine Art... hm... stereotypes Verhalten, das sich aus der Kommunikationsstrategie so entwickelt und eingefressen hat, dass sie jetzt immer wieder in das Verhalten zurückfällt, wenn wir bestimmte Hunde treffen, obwohl die sich mittlerweile nicht mehr für sie interessieren (denn oft finde ich den Auslöser nicht)? Oder ist es von Anfang an nur ein Übersprungsverhalten gewesen, das sie benutzt, um mit Stress umzugehen und hat mit Kommunikation gar nichts zu tun?


    Wir machen gerade durch eine neue Trainingsgruppe große Fortschritte was andere Hunde angeht. Dort sind alle angeleint, es wird z.B. dicht aneinander vorbei oder nebeneinander gelaufen, ohne dass ihr was passiert und diese neue positive Erfahrung hat sich schon nach dem ersten Termin sofort auf unseren Alltag ausgewirkt. "Leider" gefällt es ihr da so gut, dass sie nicht mal ansatzweise ihr Staubsaugerverhalten zeigt obwohl ich das so gerne der Trainerin gezeigt hätte. :hilfe:

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