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    Uns ist gestern ein Zebrafink zugeflogen, naja, eher zugelaufen, da dieser laut trötend auf unserer Garageneinfahrt rumgetippelt ist und dort nach Fressbarem gesucht hat. Total zutraulich (oder auch erschöpft) waren weder Linchen noch ich ein Grund für den wegzufliegen.


    Da ich Angst hatte, dass ihn die Nachbarskatze holt, habe ich ihn eingefangen (ging ganz easy mit den bloßen Händen) und ins Haus geholt. Noch gestern haben wir Klein-Oscar einen Käfig und Futter gekauft und nachdem er sich den Bauch vollgefressen hat, hüpft er dort seitdem fröhlich trötend herum...


    In der direkten Nachbarschaft kennt den keiner und eine große Suchaktion möchte ich auch nicht starten, deshalb werden wir ihn wohl behalten.


    Nun habe ich gelesen, dass die Kleinen unbedingt Gesellschaft brauchen. Reicht da ein zweiter oder müssen es gleich mehrere sein? Eine Voliere kann ich auch nicht bieten, würde ihn aber täglich frei im Zimmer fliegen lassen, ist das ausreichend? Wie groß ist da die Verletzungsgefahr, wenn man nicht dabei ist? Oder sollte das grundsätzlich beaufsichtigt werden?


    Auch über sonstige Tipps würde ich mich freuen, da ich mit Ziervögeln gar keine Erfahrungen habe...

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  • Ich hab schon seit vielen Jahren Zebrafinken. Zebras sind bei ihrer Partnerwahl eigentlich sehr unkompliziert, was bedeutet, dass es normalerweise kein Problem darstellt, einfach einen Partner dazu zu kaufen. Sie brauchen zum Glücklichsein nicht zwingend einen Schwarm.
    Man sollte sich allerdings gleich überlegen, was man macht, wenn einer der beiden stirbt. Kauft man einen neuen nach? Das geht dann nämlich ohne Ende so weiter.
    Außerdem brüten Zebras sehr gerne. Vor allem wenn man ihnen ein Nest anbietet. Meine haben keins, aber bei der Thematik scheiden sich die Geister...
    Ein Käfig sollte schon ein gewisses Mindestmaß haben, denn Zebras fliegen sehr gerne. Nur weil sie klein sind, brauchen sie nicht weniger Platz wie mancher Sittich.
    Meist sind die Käfige, in denen die Kleinen gehalten werden, viel zu klein.
    Freiflug geht, ist aber nicht ganz ohne. Zimmerpflanzen können zum Problem werden (viele sind giftig). Schränke etc. sind potentielle Todesfallen. Unbeaufsichtigt würde ich sie, in einem normalen Zimmer, nie fliegen lassen. Und dann hast du das Problem, dass sie vielleicht nicht ganz freiwillig wieder in den Käfig gehen. Zumindest vielleicht nicht dann wann du es willst :D.
    Ich habe für meine Vögel ein ganzes Zimmer. Dort sind nur die Vögel, von der Decke hängen Äste, sozusagen eine Zimmervoliere. Da können sie auch unbeaufsichtigt fliegen.
    Im www gibt es viele Vogelforen - vielleicht magst du dich dort mal durchlesen? :)
    Süß sind die kleinen auf alle Fälle - meinen ersten Zebra hab ich auch in freier Wildbahn eingefangen :).

    Seinen Weg finden und gehen muss letztendlich jeder für sich alleine. (Dr. med. Christian Künster)

  • Vielen Dank für Deine Antwort.


    Ja, süß ist er wirklich, allein schon das Gequake, das er so von sich gibt, ist total niedlich.


    Wie machst Du das mit dem Vogelzimmer? Das sauber zu halten, stelle ich mir fast unmöglich vor (wenn ich sehe, was der so rumkackt... :hust: )


    Dann lese ich mich mal durch's Inet, bin gespannt, wo uns diese Reise hinführt. ;)

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  • Ich habe PVC über das Laminat gelegt, sonst kannst du deinen Bodenbelag danach rausreißen :D. Kacken und Dreck machen können die echt gut. Mit Vogelstaub haben auch viele Probleme - und sei es nur aus Gründen der Sauberkeit.
    In regelmäßigen Abständen geh ich mit einem Glasschaber die Kacke vom PVC kratzen, dann wird gesaugt und danach gewischt (und am nächsten Tag ist wieder alles dreckig *lol*). Wirklich sauber ist es in diesem Zimmer nie.
    Die Käfige, die eigentlich nur zum Schlafen drin stehen, muss ich GsD nicht oft reinigen, da sie meistens draußen sind.
    Am Fenster hab ich ein Mückennetz, damit das Fenster fast dauerhaft auf Kipp sein kann. Außerdem kleben da Post its dran, da manche Vögel das Netz nicht richtig sehen und sonst reinfliegen würden.
    Außerdem habe ich in der dunkleren Jahreszeit immer die Deckenlampe an, da es sonst zu dunkel in dem Zimmer ist. Da gibt es so spezielle Vollspecktrumlampen, da Vögel, um das volle Farbspektrum sehen zu können, UV-Licht brauchen, dies aber durch die Fensterscheiben rausgefiltert wird.
    Das bedeutet, dass ein Vogel, mit normaler Zimmerbeleuchtung, nicht alle Farben sehen kann.
    http://www.sittich24.de/vogelzubehor/vogellampen/ (Eine Wissenschaft für sich...:D )

    Seinen Weg finden und gehen muss letztendlich jeder für sich alleine. (Dr. med. Christian Künster)

  • Vielleicht würde ich an deiner Stelle noch ein bisschen warten mit dem Behalten. Stell dir vor, es gibt irgendwo jemanden, der den Vogel schmerzlich vermisst! Meldung ans Tierheim und evtl. eine Nachfrage bei den umliegenden Tierarztpraxen wären für mich auf jeden Fall selbstverständlich.
    Wenn sich nach 2 Wochen niemand gemeldet hat und du auch keine Anzeige in Zeitung etc. finden konntest, dann kannst du anfangen nach einem größeren Käfig Ausschau zu halten und nach Gesellschaft.


    Wenn's dein Hund wäre, der verschwunden ist, würdest du ja wahrscheinlich auch nicht wollen, dass der Finder das Tier behält, weil ihn in der Nachbarschaft keiner vermisst...


    LG Nele

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wollte mal kurz Zwischenbescheid geben.
    Zu Klein-Oscar (eher Oscarine, ist nämlich eine Henne) ist zwischenzeitlich ein eindeutig männlicher Oscar gezogen.


    Die beiden waren sofort ein Herz und eine Seele und es ist sehr putzig, den beiden beim Schmusen, Schlafen oder synchron Körnchen picken zuzuschauen.


    Er ist ein toller Sänger und weckt uns morgens gerne mal mit lautem Geschnatter...


    Sind wirklich super niedlich, die kleinen

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