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Tipps gegen Buckeln

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    Hallo ihr lieben,


    ich reite seit 17 Jahren und habe seit einiger Zeit eine RB, 10 jährige Hannoveranerstute. Wir verstehen uns eigentlich prima und bilden ein super Team, sowohl beim Reiten als auch auf dem Boden.


    Nun zu unserem Problem: Beim Reiten gibt es ab und an ein nicht ganz ungefährliches Problem, sie fängt wie aus dem Nichts an zu buckeln, und das ganz schön heftig. Bisher hat sie jeden abgeworfen, nur mich NOCH nicht :mute: Ich habe einen guten Sitz und mich haut so schnell nichts aus dem Sattel, aber ich vermute, dass es irgendwann in einem unaufmerksamen Moment auch mal mich treffen könnte.
    Das Ganze ist bisher immer nur aufgetreten beim Angaloppieren, nicht immer, wenn sie angaloppieren soll aber es tritt ausschließlich in dieser Situation auf. Versteht ihr was ich meine?
    So z. B. das letzte mal, ich bin schon ca. ne halbe Stunde auf dem Platz geritten, alles prima, sie super locker, wir üben Versammlung im Trab, ich will angaloppieren, und da platzt es aus ihr heraus, ohne mir ersichtlichen Grund. Kurz darauf wieder ähnlich, ich möchte Außengalopp mit ihr üben und sie fällt jedes mal kurz nach dem Angaloppieren aus, ich natürlich jedes mal sofort wieder angallopiert und nach dem dritten mal fängt sie wieder an zu bocken wie blöd. Zu dem Ausfallen im Galopp muss ich sagen, dass sie das auch öfter macht und auch bei anderen Reitern. Ich helfe mir oft im Galopp mit der Stimme, darauf reagiert sie ziemlich sensibel.
    Ich würde es ja verstehen, wenn sie schlecht gymnastiziert wäre und es ihr schwer fällt versammelt zu galoppieren aber das ist definitiv nicht der Fall. Sie steht sehr gut am äußeren Zügel und überstreichen mit der inneren Hand ist gar kein Problem. Sie hat zu diesem Zeitpunkt oft eine nahezu perfekte Anlehnung.
    Mir kommt es so vor als hätte sie dann einfach keinen Bock mehr und versucht die ganze Übung zu boykottieren. :verzweifelt:
    Aber was genau kann ich dagegen tun? Wenn ich ihr mit der Gerte eine verpasse, dann merkt sie zwar: "Ups, das geht so nicht" aber ich bringe damit ja keine Ruhe in die Situation und das aufgeregte Pferd. Ich reite sonst ohne Sporen, die Gerte ist also das einzige Hilfsmittel. Das möchte ich auch eigentlich nicht benutzen, um sie zu bestrafen, zumal ich die Gerte hauptsächlich nur in der Hand halte und selten benutze.


    Ich möchte eigentlich nicht demnächst den Boden küssen, zumal es im Gelände das gleiche Spielchen ist. Hier kommt noch Aufregung ihrerseits hinzu, da ich im Moment die einzige Reiterin bin, die mit ihr regelmäßig ins Gelände geht und auch galoppiert, da ihre Besitzerin wegen der ganzen Sache Angst hat. Zu Recht!


    Gesundheitliche Gründe kann ich ausschließen, daraufhin wurde sie schon untersucht, da sie mal ne Zeit lang einfach beim Sattelgurt schließen Panik bekommen hat. Sattel wurde daraufhin auch geprüft.
    Zu wenig Auslauf kann ich auch ausschließen. Sie steht mit 4 anderen Pferden in einem Offenstall und im Sommer haben sie den ganzen Tag Weidegang auf einer riesigen Weide.
    Und bewegt wird sie auch nahezu täglich, sei es Bodenarbeit, spazieren gehen, reiten, etc.
    Ich kenne das Pferd schon seit Jahren, da ich seit Jahren in diesem Stall reite. Seit sie in dem Offenstall steht, hat sie einige andere Zickereien und Unarten schon abgelegt. Früher war sie auch im Umgang vom Boden aus nur mit Vorsicht zu genießen. Das hat sie komplett abgelegt, nur eben dieses blöde Buckeln nicht :hilfe:

    "Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
    Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
    Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat."
    Roger Caras

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  • Ich würde sie nochmal gründlich checken lassen, von einem wirklich guten Physio oder Chiro.
    Die schauen auch nach dem Sattel, dem Beschlag, den Zähnen...


    Wenn das ok ist, würd ich einen wirklich guten Trainer, der Ahnung von Biomechanik hat draufschauen lassen.


    Wie galoppierst du denn an? Oft ist es eben die falsche Hilfe/der falsche Sitz, das Pferd wird blockiert und es weiß sich nicht anders zu helfen.

  • Ob sich dieses Problem grundsätzlich in einem Forum lösen lässt, halte ich für sehr fraglich?


    Einige der Hundehalter hier sind zwar auch Reiter und Pferdehalter, allerdings wäre Deine Frage zumindest in einem Pferdeforum besser aufgehoben als in einem Hundeforum ;) .


    Am sinnvollsten würde ich finden, Du ziehst einen kompetenten Reitlehrer zu Rate, der sich das Problem vor Ort anschaut und vielleicht Lösungsansätze bietet.

    LG Claudia mit Fritz, dem Schwarzen Russen *11.11.2012

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  • Ich dachte vielleicht gibt es hier jemanden, der schonmal so ein Problem hatte oder hat und mir Tipps geben kann, das zu unterbinden.
    Man kanns ja mal versuchen ;)

    Zitat von "Amaris"

    Ich würde sie nochmal gründlich checken lassen, von einem wirklich guten Physio oder Chiro.
    Die schauen auch nach dem Sattel, dem Beschlag, den Zähnen...


    Ihre Besitzerin ist Physio für Pferde und zusätzlich kommt regelmäßig ein Ostheopat.

    Zitat von "Amaris"

    Wie galoppierst du denn an? Oft ist es eben die falsche Hilfe/der falsche Sitz, das Pferd wird blockiert und es weiß sich nicht anders zu helfen.


    Ich lege das äußere Bein zurück, gebe mit dem inneren Zügel nach und gebe mit dem inneren Bein leichten Druck. Vorher gebe ich oft eine leichte Parade, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen und sie darauf vorzubereiten: "Achtung, da kommt gleich was" Das nimmt sie auch in der Regel sehr gut auf und springt sofort an.
    Ich glaube aber nicht, dass es an der Galopphilfe liegt, sonst würde sie das ja nur bei mir machen. Sie macht das aber bei allen Reitern bisher.

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    Roger Caras

  • Hol einen Osteopathen. Lass den Sattel checken. Da findet man oft die Ursache.

    • Neu

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  • Zitat von "Floli"

    Ich lege das äußere Bein zurück


    Meiner Erfahrung nach liegt es oft genau daran. Die Berührung Richtung Flanke ist dem Beutetier extrem unangenehm. Da die Hilfe ja aber in der klassischen Reitweise nun mal so vorgeschrieben ist, könntest du höchstens mal versuchen, mit mehr und weniger Druck zu spielen. Manche mögen mehr Druck, weil sie die Berührung sonst kitzelt, manche mögen im Gegenteil weniger Druck. :|


    Aber was schon zu Sattel, Gesundheit etc. geschrieben wurde sollte natürlich vorher abgeklärt sein.

  • Zitat von "byllemitblacky"

    Hol einen Osteopathen. Lass den Sattel checken. Da findet man oft die Ursache.


    Wie gesagt, das wurde schon gecheckt, Zahnarzt war auch erst vor kurzem da.
    Aber man kann ja nochmal jemand anderes draufschauen lassen.
    Ich tippe halt eher darauf, dass es daran liegt, dass sie in jungen Jahren gelernt hat: so kann ich den da oben absetzen, und da ihre Besitzerin dann oft nicht mehr aufgestiegen ist, hatte sie ja ein Erfolgserlebnis. :/
    Mir geht es auch primär um eine Lösung, wie ich das verhindern kann bzw. ihr abgewöhnen kann und weniger um die Ursachensuche, denn die gängigsten Ursachen haben wir ja bereits ausgeschlossen.
    Jetzt nicht falsch verstehen, dass ich keine eurer Tipps annehmen möchte, das ist gewiss nicht meine Absicht. Das Problem besteht ja schon seit einigen Jahren und daher wurde natürlich auch schon nach physischen Ursachen gesucht, jedoch (zum Glück) nichts gefunden.
    Ich dachte mehr daran, dass mir jemand einen Tipp geben kann, wie man dem Pferd möglichst schonend klar macht, dass das tabu ist, zumindest um den Reiter abzuwerfen. Ich habe nichts gegen Freudebuckler, aber das ist definitiv was anderes, sie versucht gezielt den Reiter abzuwerfen.

    Zitat von "anfängerinAlina"

    Meiner Erfahrung nach liegt es oft genau daran. Die Berührung Richtung Flanke ist dem Beutetier extrem unangenehm. Da die Hilfe ja aber in der klassischen Reitweise nun mal so vorgeschrieben ist, könntest du höchstens mal versuchen, mit mehr und weniger Druck zu spielen. Manche mögen mehr Druck, weil sie die Berührung sonst kitzelt, manche mögen im Gegenteil weniger Druck. :|


    Aber was schon zu Sattel, Gesundheit etc. geschrieben wurde sollte natürlich vorher abgeklärt sein.


    Das kann natürlich auch sein, obwohl ich das Bein wirklich nur eine Handbreit zurücknehme.
    Das könnte in der Tat sein, da sie sehr sensibel auf Hilfen reagiert.
    Ich werde es mal probieren, Danke für den Tipp :gut:

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    Roger Caras

  • Es gibt Pferde die extrem zickig darauf reagieren, wenn der äußere Schenkel "zu weit" zurück gelegt wird.
    Wobei "zu weit" eine sehr breit gefächerte Dimension hat :D
    Unsere Erlebnisreich machte bei einer normalen Galopphilfe auch richtige Luftsprünge.


    Schau mal, ob es etwas hilft, wenn du da variierst.

    LG Raphaela

    "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem." Cpt Jack Sparrow

    "Das ist der Weg" Din Djarin

    Mr Ekko, Cardassia & Azog

  • Was mich aber auch noch interessiert, ist, wie ihr auf das Buckeln des Pferdes reagiert.
    Ich weiß dann manchmal auch nicht wirklich, soll ich sie danach bestrafen oder was mache ich, wenn sie anfängt zu bocken (außer im besten Fall sitzen bleiben).
    Ich habe gelesen, dass man versuchen kann, in dem Moment mehr Tempo reinzubringen, da es dem Pferd dann schwerer fällt zu buckeln. Hat das schonmal jemand getestet?
    Ich stells mir ehrlich gesagt schwierig vor, weil das geht meist so schnell und dann schlägt sie noch Haken oder dreht sich wie ein Rodeopferd um die eigene Achse :headbash:
    Zumindest kann ich sie oft mit der Stimme zum aufhören bewegen. :gott:

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  • Kopf hoch, kontrolliert drüber reiten, nicht blind Gas geben.
    Zum Strafen kommst du ohnehin nicht an dem Punkt an dem es lerntheoretisch Sinn machen würde, denn da bist du zu sehr mit oben bleiben beschäftigt.

    LG Raphaela

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    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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