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Fremde verbellen uvm... Suche Trainer, PLZ 554..

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    Hallo,


    es ist mal wieder an der Zeit, dass ich Hilfe brauche.


    Das erste Thema, das ich eröffnet hatte, war ja bzgl. seiner Krankheit. http://www.dogforum.de/ubermas…ter-junghund-t179292.html
    Er ist in der Zwischenzeit mit Tabletten gut eingestellt und wir haben in dieser Beziehung überhaupt keine Probleme mehr.


    Der Stinker ist jetzt 10 Monate alt, und, wie bereits am Ende des letzten Treads erwähnt, haben wir ein unglaubliches Problem bzgl. bellen, Besuch verbellen, anknurren etc.


    Ich weiß, dass es z. T. rassebedingt ist (Wach-/Schutztrieb). Ich hab ja auch nichts dagegen, dass er meldet, aber er muss einfach verstehen, dass Schluss ist, wenn ich sage, es ist in Ordnung.
    Wir haben aber immer mehr das Gefühl, dass er, bevor er zu uns kam, nichts bzw. nur wenig kennengelernt hat und deshalb unglaublich unsicher ist. Also erst mal pro forma den bösen Hund geben, evtl. verschwindet das Problem dann ja.


    Wäre es nur zu Hause (hier ist es nicht so schlimm), hätte ich mehr Zeit, aber da er mit zur Arbeit (Büro) kommt, komme ich langsam in Bedrängnis. Was dort funktioniert: BEVOR der Besucher das Büro betritt, den Stinker in´s Körbchen verfrachten, irgendwas zum Kauen geben (Rinderohr, Trockenfleisch o.ä.), dann ist er abgelenkt. Wenn die Gäste erst mal mit uns im Besprechungsraum sitzen, kommt er dann (nachdem aufgegessen ist), ist er der liebst Hund der Welt und möchte gestreichelt werden. Wenn man ihn dann ignoriert, legt er sich unter den Tisch (auch direkt bei die Gäste) oder vor den Besprechungsraum. Nix mehr mit "Alle blöd" und Unsicherheit.
    Das Problem ist, dass meine Kollegen am Empfang ständig vergessen, mir Bescheid zu sagen, wenn jemand kommt, so dass er regelmäßig explodiert, wenn es an der Tür klopft und jmd. rein kommt. Man muss ihn dann wirklich dort wegzerren und in´s Körbchen bringen, der Abbruch (Nein, funktioniert selbst beim liebsten Lieblingsspielzeug) funktioniert da eindeutig nicht.


    Es sieht aus, als könnte ich ihm die Sicherheit "Frauchen klärt das" nicht wirklich geben. Da ich alleine nicht weiterkomme, brauche ich also einen kompetenten Trainer. Die Hundeschule, in der ich zur Zeit mit ihm den Junghundekurs besuche (er konnte gar nix, als er vor 4 Monaten zu uns kam) ist für eine gewisse "Grundausbildung" zwar okay, aber das war es dann auch.


    Wir leben im PLZ-Bereich 554.. (81), wenn also jemand eine Idee hat?!


    Liebe Grüße


    Carina mit Snoop

    Carina mit Snoop

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  • sehr sehr oft wird dieses abwehrende aggressive verhalten durch furcht ausgelöst.


    ich würde eine hundeschule nehmen bei welcher nicht einfach das verhalten abgestellt wird, sondern am emotionalen zustand des hundes gearbeitet wird. ich kann dir cumcane sehr empfehlen.

  • Wow, die sind mindestens 100km von mir entfernt, davon hatte ich schon gelesen und entsprechend gesucht. Und das wird ja auch nicht mit ein bis zwei Besuchen erledigt sein.


    Was halt auffällt: Er kann völlig entspannt hier liegen, gerne auch wach, und ist dann sofort auf 180. Dieses typische "Angriff ist die beste Verteidigung".


    Warum ich auf Unsicherheit getippt habe: Wenn er mich begleitet, egal wohin, ist er sehr sehr neugierig und möchte gern überall und zu jedem hin. Sobald ihn dann aber jemand beachtet (also auch wirklich freundlich und ohne anfassen, das hab ich bis dahin verboten), legt er los, als wollte man ihm das Fell über die Ohren ziehen. Lässt sich da aber meistens zurückrufen (nachdrücklicher) und bellt dann bei mir weiter. Da habe ich dann das Gefühl, es ist ihm zu viel und reicht jetzt, wir können nach Haus! Nur hier im Büro versucht er wirklich, die Leute zu vertreiben und da ist kein Beikommen, keine Chance, ihm überhaupt "meine Sicherheit" anzubieten bzw. als Alternative zu geben. Er beruhigt sich auch nicht wirklich, wenn er auf seinem Platz ist, sondern versucht immer wieder, zu der Person hinzustürmen. Er bleibt nur im Körbchen, wenn er so weit eingeschüchtert wird, dass er sich nicht mehr raustraut. Hat mein Chef leider schon öfter geschafft, wenn ich kurz im Laden geholfen habe oder da war, wo kein Telefon ist. Schön Kasernenton, funktioniert bei seinem Mädel ja auch. Ist nur nicht mein Umgangston mit meinem Hund.


    Das Abstellen des Verhaltens ist eben das Problem bei der jetzigen Hundeschule, ich möchte keinen eh schon unsicheren Hund anraunzen und zur Ruhe zwingen. Kann ja sein, dass er da irgendwann lernt: "Oh, passiert ja wirklich nichts.", aber Furcht mit aus seiner Sicht "Aggressivität" (von meiner Seite aus) zu begegnen ist nun nicht der Brüller.

    Carina mit Snoop

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