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Fehlende Beißhemmung?

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    Salut ihr lieben!
    Habe jetzt das halbe Forum durchstöbert aber komme nicht wirklich weiter, vielleicht könnt ihr mir helfen?


    Bo ist 21 Wochen alt, die beißhemmung üben wir mir leckerchen zwischen Daumen und Zeigefinger,will er zu hart an das Schmankerl dran sage ich aua, ziehe die Hand weg und es gibt den zweiten Versuch. Genau das üben auch die Kinder mit ihm (5 und 2,5 Jahre) Das läuft prima! Und seit knapp 1 Woche braucht es kein aua mehr, er nimmt sich die leckerchen sehr sehr sachte aus der Hand. Aber gestern gab es einen "Zwischenfall" mein Sohn, 2,5 Jahre regte sich tierisch über etwas auf, schrie und ärgerte sich - Bo ging rüber zu ihm und pitschte ihn in arm um Rücken, nicht feste aber Hey: NO GO! Mit einem Nein kam ich da nicht weit bei Bo -wobei wir das nein aufgebaut und geübt haben und er es sonst beherrscht. Bo wurde augenscheinlich nur durch das nein aufgeputscht. Kind wurde NATÜRLICH sofort aus der Situation raus geholt- hatte meinen Sohn dann auf dem arm und Bo pitscht mir ins Bein. Ich verstand die Welt nicht mehr. Heute ist wieder Junghundegruppe und ich werde das ansprechen und fragen was man tun kann, vielleicht habt ihr aber auch eine Idee. Ich sehe es als übersprungsreaktion, ich stand ja daneben, habe aber mit meinem Sohn gemacht und getan und den Hund nicht dabei beobachtet, sonst hätte ich ihn irgendwie aus der Situation rausgeholt bevor sie passiert ist. Bin ratlos!


    Danke für eure Hilfe!

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  • Ganz normal für einen jungen Hund, der erstens die Beißhemmung noch nicht richtig beherrscht und wahrscheinlich auch noch schnell gepusht werden kann, weil noch keine Impulskontrolle da ist. Dein Hund hat die plötzliche Bewegung entweder als Spielaufforderung verstanden oder wollte deinen Sohn maßregeln. Beides geht natürlich nicht. Nach einem ignoriertem "Nein" hätte ich den Hund direkt vor die Tür befördert und so die Situation unterbrochen. Ruhig aber konsequent. Nicht hektisch oder böse werden. Das ist Strafe genug für den Hund.
    Die Beißhemmung habe ich nicht mit Leckerchen geübt und finde das auch nicht unbedingt sinnvoll.
    In der Situation hält der Mensch ja still. Da haben die meisten Welpen schon eine ziemlich gute "Beißhemmung". Vielmehr würde ich im körperlichen Spiel, wenn auch der Mensch in Aktion ist, die Hemmung üben. Wenn der Kleine zu fest beißt, dann wird das Spiel abgebrochen und du entfernst dich für ein paar Minuten vom Hund.
    Was zu fest ist, wird immer am schwächsten Mitglied des Haushaltes festgemacht, in deinem Fall die Kinder. Allerdings würde ich die Kinder nicht mit dem Hund die Beißhemmung üben lassen. Das ist deine Aufgabe als Erwachsener.
    Ansonsten kannst du als Impulskontrolle auch üben, dass der Hund still liegen bleiben muss, wenn das Kind wild durch die Bude/ den Garten springt. Einfach bei dir anleinen und das Kind (zuerst in größerer Entfernung) mal ein bisschen rumturnen und laut rufen lassen. Die meisten jungen Hunde müssen erst lernen, dass sie nicht hinterher dürfen, wenn da plötzlich Action ist. Sobald der Hund sich ruhig verhält, großzügig belohnen.


    Also mach dir keine Sorgen. Dein Hund ist völlig normal. Versuch solche Situationen zu vermeiden bis der Hund sie beherrschen kann. Dafür musst du mit ihm üben.

    Liebe Grüße von Jasmin und Hazel (Aussie)

  • Zitat von "lightning88"

    Ganz normal für einen jungen Hund, der erstens die Beißhemmung noch nicht richtig beherrscht und wahrscheinlich auch noch schnell gepusht werden kann, weil noch keine Impulskontrolle da ist. Dein Hund hat die plötzliche Bewegung entweder als Spielaufforderung verstanden oder wollte deinen Sohn maßregeln. Beides geht natürlich nicht. Nach einem ignoriertem "Nein" hätte ich den Hund direkt vor die Tür befördert und so die Situation unterbrochen. Das ist Strafe genug für den Hund.
    Die Beißhemmung habe ich nicht mit Leckerchen geübt und finde das auch nicht unbedingt sinnvoll.
    In der Situation hält der Mensch ja still. Da haben die meisten Welpen schon eine ziemlich gute "Beißhemmung". Vielmehr würde ich im körperlichen Spiel, wenn auch der Mensch in Aktion ist, die Hemmung üben. Wenn der Kleine zu fest beißt, dann wird das Spiel abgebrochen und du entfernst dich für ein paar Minuten vom Hund.
    Was zu fest ist, wird immer am schwächsten Mitglied des Haushaltes festgemacht, in deinem Fall die Kinder. Allerdings würde ich die Kinder nicht mit dem Hund die Beißhemmung üben lassen. Das ist deine Aufgabe als Erwachsener.
    Ansonsten kannst du als Impulskontrolle auch üben, dass der Hund still liegen bleiben muss, wenn das Kind wild durch die Bude/ den Garten springt. Einfach bei dir anleinen und das Kind (zuerst in größerer Entfernung) mal ein bisschen rumturnen und laut rufen lassen. Die meisten jungen Hunde müssen erst lernen, dass sie nicht hinterher dürfen, wenn da plötzlich Action ist. Sobald der Hund sich ruhig verhält, großzügig belohnen.


    Also mach dir keine Sorgen. Dein Hund ist völlig normal. Versuch solche Situationen zu vermeiden bis der Hund sie beherrschen kann. Dafür musst du mit ihm üben.


    Die Situation fand gestern draußen statt, sonst ist er ziemlich unberührt wenn die Kinder draußen toben oder ich lenke ihn sobald ich das Gefühl Habe er will jetzt auch da in das Spiel aus der Situation raus. Meine Kinder sind Allgemein ziemlich laut und Kinder eben. Also würdest du ihn wenn sowas auftritt immer einfach ignorieren und ausschließen ( also aus der Situation?) wenn er mir in den arm oder die Hand pitscht, was er mit einem sehr sehr weichen biss tut ( tut wirklich nicht weh! Fühlt sich an wie von einem
    Menschen leicht am arm gegriffen zu werden) sage ich genau wegen der Kinder direkt "aua" und wende mich ab. Also einfach weiter so machen?

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  • Zitat von "Lepoupin"

    Die Situation fand gestern draußen statt, sonst ist er ziemlich unberührt wenn die Kinder draußen toben oder ich lenke ihn sobald ich das Gefühl Habe er will jetzt auch da in das Spiel aus der Situation raus. Meine Kinder sind Allgemein ziemlich laut und Kinder eben. Also würdest du ihn wenn sowas auftritt immer einfach ignorieren und ausschließen ( also aus der Situation?) wenn er mir in den arm oder die Hand pitscht, was er mit einem sehr sehr weichen biss tut ( tut wirklich nicht weh! Fühlt sich an wie von einem
    Menschen leicht am arm gegriffen zu werden) sage ich genau wegen der Kinder direkt "aua" und wende mich ab. Also einfach weiter so machen?


    Ihn aus der Situatin heraus abzulenken, wenn die Kinder spielen und er hin möchte, finde ich keine gute Vorgehensweise. Was soll er dabei lernen? Er lernt auf jeden Fall nicht mit der Situation umzugehen, weil du ihn ja ablenkst. Ich würde ihn bewusst die Situation aushalten lassen. Leine dran, Fuß auf die Leine und dann mal zappeln lassen. Wenn er sich wieder beruhigt, belohnen. Vllt mit einem kleinen Spiel mit dir.
    Der Hund muss lernen diesen Frust auszuhalten, sonst werden solche Situationen wie gestern immer wieder passieren.
    Wenn eine solche Situation auftritt, nein dann bitte nicht ignorieren. Klares "Nein", da er das ja kennt. Wenn er nicht sofort abbricht, schnappst du ihn dir und setzt ihn vor die Tür. Nicht für lange. Ein, zwei Minuten reichen völlig. Dann darf er wieder rein und zeigen, ob er was gelernt hat aus der Situation.
    Wenn er zu fest beißt, kannst du auch mal versuchen ganz hoch zu quietschen und dich dann direkt von ihm zu entfernen. So einen hohen Schmerzlaut verstehen die meisten Hunde intuitiv und besser als ein "Aua" in normaler Tonlage. Aber da macht nur Versuch klug. :)

    Liebe Grüße von Jasmin und Hazel (Aussie)

  • Guten Morgen.
    Also meiner machte das auch, nur so als Trost. Mir wurde gesagt, das sei typisches junghundverhalten und habe nix mit der beißhemmung zu tun. Er fordert auf seine (grobe) Art zum Spiel auf. Ignorieren und abwenden hilft. Wenn er richtig aufgepuscht war undcer dann hinterher kam, mussten wir ihn kurz zum abkühlen rausschicken oder aber ihn durch UO Übungen aus der Situation holen, also ins Körbchen schicken mit bleib.
    Das wird euch jetzt sicher öfter passieren. Wir habens nach zwei Monaten durchgestanden.


    Viel Glück.
    Anne

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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