Hilfe! Beissen, Jagen, Futterverweigerung, Trotzpinkeln
-
-
Hallo Allerseits, ich könnte euren Rat gebrauchen und lege mal gleich mit der Situation los!
Als meine Eltern und ich uns aus einer Qualzucht unsere 2 verängstigten Hunde holten(man soll es nicht, wir taten es doch) hatten wir nahezu zahnlose hunde, weder stubenrein (1/2 jahr alt und einige wochen jung ) völlig panisch und verfilzt- angstbeisser und vollkomme panisch wenn man mit ihnen spazieren geht.
Aus der selben Zucht haben an dem Tag meine Großeltern noch einen Hund geholt, die liebe bonnie.
Anfangs noch die stärkste, am wenigsten untergewichtig und am Mutigsten, haben sich meine zwei kleinen nun ic Traum Hunde entwickelt.
Nala, mein Hund, vertraut meiner Familie komplett, ist lebensfroh und gelehrig, gina ist eher wie ein Kind seeehr anhänglich und schlau.
Bonnie ist in der ganzen zeit bei meiner Oma aufgewachsen, kommt aber 3-4 mal die Woche bei uns zu besuch.
leider hat es sich wo entwickelt und wird mit der zeit immer schlimmer das bonnie beißt- bevorzugt Kinder und andere Hunde aber auch gerne fremde große Menschen oder auch mal die Putzfrau meiner Oma obwohl sie diese regelmäßig sieht.
Hierzu muss gesagt sein ihr fang ist seeehr klein, es kam noch zu keinerlei verletzungen.
sie beisst nicht wenn man sie anfassen will oder sie bedrängt sie rennt auf menschen/ kinder zu die ihr den rücken zu drehen und oft mehr als 5 meter entfernt sind.
Mit anderen Hunden als mit meinen 2 spielt sie nicht sondern hält abstand bis diese ihr den rücken zu kehren dann wird wieder geknappt..
mit mir geht bonnie sehr vorsichtig und lieb um- genau wie mit meiner oma und meiner restfamilie macht aber was sie will.
will jan gassie gehen wird versteckt, dreht man sich dann um kommt sie und springt an einem hoch will man sie wieder anleinen wird wieder weg gelaufen.
nun is bonnie also für 3 wochen zu besuch bei mir.
ds sie nicht stubenrein ist habe ich meine couch mit unterlagen für bettlägerige abgedeckt und mir mehrere wecker gestellt um oft aus dem 5 stock mit ihr spazieren zu gehen, damit in der nach kein missgeschick passiert, also abends raus, nachts raus und frühmorgens hat dieser kleine hund alle decken beiseite gezogen und auf die couch gepinkelt.
für mich steht fest draussen ist sie nur an der kurzen leine und couch ist ab jetzt tabu, ich will aber so viel es geht an ihrem verhalten ändern denn dieses schätze ich als gefährlich für sie, und die kleinen kinder ein, habe aber nur 3 wochen zeit.
Tut mir sehr leid für den unsortierten text ich bin an einem tablet und furchtbar übermüdet nach nur einer (!) nacht mit dem kleinen schwarzen teufelchen

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Oh je,
hier liest sich so vieles schlimm. Da scheint einiges schief gelaufen zu sein.

Erst einmal, ich konnte es nicht so richtig herauslesen
, wie alt ist Bonnie denn jetzt?
Auch so ein knappes halbes Jahr alt?
Und von welcher Rasse reden wir denn überhaupt? "Qualzucht" sagt jetzt nicht so viel aus.Zum Rest:
Könnte es sein, daß Bonnie keine, bis eher wenig Erziehung genossen hat?
Und, wenn die (versuchten) Beißvorfälle losgehen, was war da im Vorfeld?
Und was macht die Oma, bzw. ihr, wenn der Hund bei Euch ist, um andere Hunde und vor allem die Kinder zu schützen?
Ist Bonnie an der Leine? Oder kann sie frei zu jedem hin?
Zeigt ihr jemand, wo ihre Grenzen sind? Denn diese scheint sie zu brauchen!Eines gleich vorweg: Trotzpinkeln gibt es nicht.
Hunde, die Streß haben oder unsicher sind, machen schon mal unter sich.Was noch wichtig ist: Du hast den Hund "nur" drei Wochen.
Danach ist sie wieder bei Deiner Oma.
Würde sie denn weiterhin so mit dem Hund arbeiten wollen, wenn Du da was an Erziehung anfängst.
Wenn nicht, oder so, wie sie es bisher getan hat, wird sich dann nicht so viel am Verhalten vom Hund ändern.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Bonnie ist mittlerweile, so wie meine Hunde 6 Jahre alt und war 1/2 jahr bei der "züchterin"
Unsere Hunde sind Bolonka Zwetnas, sehen aber eher wie toy Pudel aus.
meine Oma lässt den Hund frei laufen manchmal lässt sich das beissen dann auch durch zurufen noch gerade so verhindern- oft auch weil sich das "opfer" dann umdreht.
In meinen Augen wird der Hund - vor allem seid dem Tod meines Opas nicht mehr erzogen sondern ist Kind/Ehemann und beste Freundin in allem.
Die Konsequenz ist meistens ein gerufenes !NEIN!BONNIE ! AUS und dann muss sie oft für ca. 5-10 minuten an die Leine.
Der schimpfruf wird dabei oft gewechselt und manchmal lacht sie danach, das wird halt nicht so ernst genommen, das der hund so "frech" ist weil er ja auch so klein ist.
Meine oma hat ihr ganzes Leben hunde, man kann sagen das sie zwar immer verwöhnt waren aber im gegensatz zu bonnie "sozial" und Erzogen.
Auch guckt meine Oma Rütter ich denke in der Theorie kennt sie sich schon aus.Danke für die Antwort, amira
-
Hm,
da wirst Du wohl etwas schlechte Karten haben, dies in den drei Wochen "weg" zu bekommen.
Zumal sich dieses Verhalten in den letzten 6 Jahren sehr gut verfestigen konnte.
Und auch nach der Zeit bei Dir wieder alles wieder beim Alten sein wird.Da bleibt nur Management.
Also, Hund bleibt an der Leine, und kann erst so gar nicht zu den "Opfern" hin.Aber, das müßte schon Deine Oma so machen.
Sollte sie ihren Hund ständig wieder frei laufen lassen, nach der "Strafe", so hat der Hund nichts gelernt, da er ja immer wieder zu seinen "Erfolgserlebnissen" kommt
Ist der Hund bei Deiner Oma auch "unrein"?
Denn da wirst Du ja auch noch was machen müssen, damit Du diese "Unfälle" auf der Couch nicht mehr hast.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Naja, angeblich laut meiner oma macht der hund "bach "" auf befehl. Aber auch regelmässig auf teppiche und betten. Ich hab bereits versucht einen rand um die couch zu bauen damit sie nicht hochkommt aber sie robbt das runter und springt hoch
Gesendet von meinem HUAWEI Y300-0100 mit Tapatalk
-
-
Naja, nen Rat geben kann ich dir nicht.
In 3 Wochen bekommst du nicht hin, was 6 Jahre lang versäumt wurde. -
Ohne es böse zu meinen,
aber Du stehst da wirklich auf verlorenen Posten
Der Hund geht nach den drei Wochen wieder zu Deiner Oma zurück, jedenfalls habe ich nichts anderes herauslesen können. Also wird alles wieder beim Alten sein.
Du kannst nur Management in Deiner eigenen Wohnung machen, indem Du bei diesem Hund so vorgehst, wie bei einem Welpen. Also alle paar Stunden raus, zusätzlich noch nach dem Fressen, nach dem Spielen und nach dem Schlafen.
Wenn während des Gassiganges nicht, oder nur wenig gemacht wurde, dann beim nach Hause kommen draußen an einer langweiligen Stelle etwas länger warten. Könnte sein, daß sie dann noch mal macht. Auch gerne mit dem Kommandowort, welches sie wohl Deiner Oma schon kennt.Wenn dort gemacht wurde, auch loben. Denn sie scheint bisher nicht gelernt zu haben, daß es drinnen nicht so dolle ist, wie draußen.
Sie wird dann vielleicht lernen, daß bei Dir eben nicht in der Wohnung gemacht werden darf.
Das geht aber nur, wenn sie drinnen keinen "Erfolg" (mehr) hat, sprich pinkeln konnte.Draußen kannst Du den Hund nur absichern, damit andere Leute, deren Kinder und auch andere Hunde nicht belästigt werden von Bonnie.
Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Danke Sheltiepower:)
Ja ich denke fürs erste bin ich mit deinen ratschlägen am besten beraten, doch falls meiner oma etwas passiert muss werde ich sie übernehmen was bei mehrern gerzinfarkten und 80 jahren dann ja nicht so ungewöhnlich iist, ich hoffe ich krieg es dann hin:)
Nach ablauf der tage kann ich ja nochmal ein update liefern:)
Zusaetzlich kam mir noch die idee soviel es geht zu nala und gina zu gehen damit sie sich das " normale verhalten" abschauen kann:)
liebe grüsse Amira:)Gesendet von meinem HUAWEI Y300-0100 mit Tapatalk
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!