Schlechte Leberwerte, aber keine Symptome: Grund zur Sorge?

  • Hallo!

    Da mein Hund Bobby dieses Jahr 14 Jahre alt wird und dringend eine Zahnsanierung benötigt, habe ich dieser eine Blutuntersuchung und einen Herzultraschall vorangehen lassen, um seine Narkosefähigkeit zu prüfen.

    Der Ultraschall war zufriedenstellend und die ganze Routineuntersuchung auch, aber bei der Blutuntersuchung ergaben sich zwei schlechte Leberwerte und ein erhöhter Cholesterinspiegel. Welche Werte genau wie erhöht sind, weiß ich noch nicht, ich habe bisher nur mit der Ärztin telefoniert und sehe sie erst morgen zur Zahnsanierung. Narkosefähig ist Bobby der Ärztin zufolge dennoch und vorallem: Er ist topfit. Manchmal würde ich selbst ihn 10 Jahre jünger schätzen was sein Verhalten angeht, er hat Appetit, trinkt normal, geht normal, sehr gerne und lange Gassi und schläft normal (viel natürlich, aber er ist ja auch schon alt).
    Das einzige Problem ist, dass er in letzter Zeit mal wieder Durchfall hatte, was schon oft der Fall war. Ich habe zwei Probepackungen leichtverdauliches Hundefutter von der Ärztin bekommen, woraufhin sich der Kot wieder gefestigt hat, aber ganz gelb geworden ist. Das Futter selbst ist aber auch gelb.

    Jetzt bin ich etwas unschlüssig, ob ich besorgt sein soll oder nicht. Denn ohne die Zahnsanierung wäre ich nicht auf die Idee gekommen, Bobbys Leberwerte zu prüfen, weil er sich so normal verhält und es auch sonst keine Symptome gibt (wie gelbe Augen oder so).

    Mein Plan wäre jetzt, morgen vor der Zahnsanierung die Leber über einen Ultraschall angucken zu lassen, um einen Tumor auszuschließen. Und dann würde ich einfach mal das Futter umstellen und selbst kochen sowie Mariendistel besorgen und dann in einigen Wochen nochmal die Werte überprüfen lassen. Denn da es meinem Hund einfach sehr gut geht, möchte ich keine Medikamente oder so ausprobieren. Ich hab das Gefühl, dass die Leberwerte einfach von diesem industriellen Fertigfutter so schlecht geworden sind und mein Plan ist, dieses komplett abzusetzen.

    Oder gibt es irgendwelche Tipps von anderen Hundebesitzern, die vielleicht ähnliche Erfahrungen haben?

    Liebe Grüße,
    Fauna

  • Hallo Fauna,

    wenn es mein Hund wäre, würde ich die Zahnsanierung evtl. noch etwas verschieben (3-4 Wochen) und erst die Leber unterstützen.

    Das kannst Du mit Mariendistel und dem Coenzym Q10 machen.
    Außerdem ist eine Leberdiät hilfreich, siehe hier:
    http://www.barfers.de/barf_leber_diaet.html

    Zusätzlich würde ich eine klassische Homöopathin aufsuchen. Sie kann sehr effektiv die Leber unterstützen und Deinen Hund auch nach der Narkose behandeln, damit der Körper die Medikamente gut ausscheiden kann.

    Die Ernährung würde ich auf jeden Fall dauerhaft umstellen. Ein minderwertiges Futter kann tatsächlich die Ursache für schlechte Leberwerte sein.

  • Hallo Bubuka, danke für die Tipps :). Homöopathie möchte ich auf jeden Fall auch anwenden (habe ich vergessen zu erwähnen), aber da meine Mutter eine Apothekerin ist, habe ich nun erstmal sie darauf angesetzt, mir etwas Passendes zu besorgen.

    Die Zahnsanierung zu verschieben ist natürlich ein guter Vorschlag. Die Ärztin meinte halt, seine Narkosefähigkeit leidet nicht unter den Leberwerten. Ich werde das morgen beim Termin mal ansprechen.

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