Hündin frisst viel Gras und erbricht manchmal

  • Hallo,
    Wir haben unsere Hündin seit 2 Mon. aus dem Tierheim.
    Schon im TH ist uns aufgefallen, dass sie unheimlich viel Gras gefressen hat, das macht sie jetzt weiterhin. Direkt am 2.Tag als wir sie hatten hat sie erbrochen. Wir haben ihr Markus Mühle gegeben, was sie aber nur sehr ungern gefressen hat, allgemein ist sie ziemlich mäkelig beim Futter (Außer Gras und Sch*** :headbash: )
    Seit ca. 1 Monat barfen wir jetzt, weil uns gesagt wurde, wenn sie Gras frisst, fehlt ihr irgendein Zusatzstoff. Und beim Barf kann man halt wirklich selbst sehen was man ihr gibt. Das Erbrechen ist aber nicht weniger geworden.
    Sie erbricht ca. 1-2 mal die Woche... zudem hat sie manchmal dunklen weichen Kot.

    Habt ihr einen Tipp?


    Lg Susi und Sandy

  • Wie oft wird sie am Tag gefüttert? Vielleicht ist der Abstand von den Mahlzeiten zu groß.

    Bei unserem Rüden war das auch so. Der hat auch öfter Gras gefressen. Wir geben denen mehr Mahlzeiten am Tag und seit dem ist es weg. Unsere bekommen ihre letzte Mahlzeit auch kurz vor dem schlafen gehen.

    Lg
    Sacco

  • Gras fressen und Erbrechen steht nach meiner Erfahrung und der Aussage meines TAes meist für Magenprobleme, Magenschleimhautentzündung etc. Das würde mich nach der Tierheimzeit, die ja für die Hunde großen Stress bedeutet und wo das Futter sicher auch nicht für jeden Hund das Passende ist, nicht verwundern.
    Ich würde, da sie es schon länger hat, doch zum TA gehen, damit es behandelt wird. Kann auch durch den Helicobacter hervorgerufen worden sein und mit dem ist nicht zu spaßen.
    An Futter würde ich ihr erst mal Schonkost geben, Kartoffelpüree ohne Milch oder lange gekochten Milchreis, gedünstete Möhren, helles Fleisch. Man kann Heilerde (aber nicht so oft mit dem Futter, die bindet auch die Nährstoffe) oder Slippery Elm geben oder auch Haferflocken oder Leinsamenschleim oder Flohsamenschalen, das schützt alles die Magenschleimhaut.
    Ob Barfen da gerade das Richtige ist, wegen der stärkeren Magensäure, weiß ich nicht. Ich würde es sicher eher mit wirklich gutem Nassfutter (mit hohem Anteil an leichtverdaulichem Muskelfleisch), eingeweichtem Flockenfutter oder selbstgekochtem Futter versuchen.
    Für Nährstoffmängel kann man verschiedene Zusätze ins Futter geben, z.B. PerNaturam Komplement, Anibio Min-o-Vit, Moorliquid ist auch gut.
    Ich denke aber nicht, dass das allein momentan ausreichend ist, weil Euer Hund sich damit vermutlich schon längere Zeit herumschlägt. Also würde ich den Weg zum TA antreten.
    LG Petra

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