Meine kleine Dauerbaustelle... jetzt Allergie?! :-(

  • Zitat

    Vielleicht ein Fremdkörper in Rachen/Nase? Sieht auch etwas aus wie "Rückwärtsniesen" :???:

    Kann es sein, dass es sich für sie so anfühlt? Denn sie hat ja jetzt nicht mehr Fremdkörper im Rachen als sonst. Ja, es ist irgendwie wie ein Rückwärtsniesen... :/

  • Wenn's eine Allergie ist, dann kann das sehr unangenehm im Hals jucken und kratzen. Vielleicht versucht sie das irgendwie loszuwerden. Sind aber alles nur Vermutungen.

    Mein Rat ist nach wie vor ein guter Dermatologe oder auch Internist. Weil ich würde vordergründig die Ursache der Symptome wissen wollen. Ist die Lunge in Ordnung, Herz pp..... steckt eine Allergie dahinter oder nicht......

    Wenn eine Diagnose erst einmal steht, dann ist ein Heilpraktiker zur Unterstützung sicher nicht verkehrt.

  • Das mit dem Kratzen kann gut sein, stimmt.

    Wir versuchen jetzt zuerst de Homöopathie. Zu viele haben damit die besten Erfahrungen beim Hund, als dass ich das abtun will. Aus "Menschen-Sicht" hört und sagt man oft, das sei zur Unterstützung ja vielleicht ganz nett, sonst aber auch nichts. Als Mensch kann ich meinem schulmedzinisch ausgebildeten Arzt aber auch konkret beschreiben, wo es zwickt :) Beim Hund müsste ich mit der Methode aber ggf das ganze Tier auf dem Kopf stellen lassen, um weiter zu kommen. Das will ich ihr nicht antun, wenn es Möglichkeiten gibt, es zu vermeiden.

    Ich finde den Preis dafür einfach sehr hoch: wenn wirklich alles untersucht werden soll, stehen uns
    zig Tierarztbesuche, ewiges ausprobieren, ohne Ende Allergietests (die ja beim Hund gar nicht besonders zuverlässig zu sein scheinen) und wenn wir Pech haben Antibiotika und/oder Cortison bevor.

    Sobald Cortison gegen eine Allergie im Hund ist, tut sich die Homöopathie schwerer und unsere Chancen stehen anscheinend ganz anders als jetzt, ohne Vorbehandlung. Außerdem finde ich es besser, erst eine Erfolg versprechende sanfte Methode zu probieren, bevor mein Hund in diesem Kreislauf landet, der uns mitnder Schulmedizin evtl bevorsteht. Deshalb diese Reihenfolge :) wenn es nichts hilft, geht's zum Dermataologen. Ich hoffe jetzt einfach mal sehr, das wird nicht nötig sein :/

    Ich hab selbst beste Erfahrungen mit TCM und hoffe wirklich, dass wir weiterkommen, wenn sich jemand Junie mal ganzheitlich anschaut :) schaden kann es nicht - ganz im Gegensatz zu dem, was uns wohl beim Tierarzt bevorstehen würde.

  • Mich interessiert das Thema Heilpraktiker/Homöopathie auch sehr... Wie findet man denn gute, kann jemand Empfehlungen geben? Wäre toll, wenn du weiter berichtest.


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  • Also ich habe mit Paul über 8 Jahre Erfahrungen bezüglich Allergie sammeln dürfen. Wir haben alles durch. Schulmedizin, Homöopathie, Akupunktur, TMC ...... Fakt ist nun mal, WENN es denn eine Allergie ist, kann man nur im Ausschlussverfahren feststellen, um welche es sich handelt. Egal, ob du da schulmedizinisch oder homöopathisch behandelst.

    Ich weiß nicht, warum du so eine schlechte Meinung von der Schulmedizin hast. Paul hat in all den Jahren mit wirklichen schlimmen Symptomen nicht eine einzige Cortisontablette gesehen und auch nicht angeboten bekommen. Einzig ein leichtes Cortisonpräparat zum Aufsprühen, wenn es ihn wirklich ganz schlimm jucken sollte (wir haben es nie gebraucht).
    Allergietest wurden nie gemacht, da, wie du schon schreibst, wenig aussagekräftig. Wir haben Ausschlussdiät gemacht und gut wars. Die kostet nix und es werden keine Medis benötigt. Also danach ist der Hund immer noch frisch für die Homöopathie ;)
    Nicht falsch auffassen, ich hab nix gegen Heilpraktiker. Im Gegenteil, ich geh mit Paul ja auch zur Akupunktur, der auch nach TMC behandelt. Find ich sehr gut, aber alles zu seiner Zeit........

    Mir würde bei deinem Hund halt eher die Atmung Sorge machen. Kann ja auch vom Herz kommen. Oder von der Lunge. Und da wäre mir die schulmedizinische Abklärung halt erstmal wichtiger.

  • TeddyToller: Gute Frage... ich bin auch etwas im Dunkeln getappt, was gute Adressen angeht und hab mir sagen lassen, dass eine langjährige Erfahrung bei der Homöopathie sinnvoll ist. Google doch mal in deiner Umgebung und schau, wie der berufliche Werdegang der jeweiligen Homöopathen ist :) Vielleicht sind auch die Methode und die Vorgehensweise neben der Ausbildung auf der Homepage beschrieben.

    Ich habe absolut keine schlechte Meinung von der Schulmedizin. Ich sehe sie nur für mein Sorgenkind als 2. Anlaufstelle :)

    Allerdings denk ich auch nicht, dass es sich um eine Futtermittelallergie handelt. Sie hat keine Hot Spots, kein Bronzing Syndrom. Sie hatte einen Pilz (im Ohr und diese typischen Stellen innen am Oberschenkel, am Übergang zum Bauch, wo nur Haut ist) und hat sich währenddessen übermäßig geputzt und geschleckt. Da ist auch die kleine kahle Stelle am Hals entstanden, wo jetzt wieder Fell wächst. Ihr Fell ist insgesamt zu stumpf finde ich.

    Dann fing der "Schnupfen" an, also die laufende Nase, das Augen und Ohren reiben. Dann war die Nase immer wieder zu, draussen und immer wenn sie schnüffelt, pustet sie aus und niest relativ häufig. Da kam mein Verdacht "Allergie" (Gräser, Grasmilben, Pollen..?) auf. All das ist heute schon ein klein wenig besser als gestern, hab ich das Gefühl. Wir werden sehen, ob die Symptome bleiben oder abflauen.

    Vielleicht hat sie sich auch nur etwas erkältet und keine Allergie. "Schnupfen beim Hund" war das erste, was ich gegooglet hab, als die Nase zu war - dann hab ich festgestellt, dass diese Symptome (auch wiederkehrende Pilze und kahle Stellen) zu einer Gräserallergie im weitesten Sinne passen. Das muss natürlich nicht sein, dazu muss ich aber ein paar Tage abwarten und sehen, wie sich das Ganze entwickelt =)

    Selbst, wenn es nur ein Schnupfen ist: Ganzheitlich, mit all dem anderen Kleinkram zusammen betrachtet, ist sie einfach super anfällig für alles mögliche. Sie ist immer gut gelaunt, vital und rennt für ihr Leben gern, und trotzdem sind da diese vielen kleinen Baustellen und diese Empfindlichkeit. Das will ich anschauen lassen und denke, damit beim Homöopathen an der richtigen Stelle zu sein :)

  • Hallo!

    Ich war mit Junie vor 3 Wochen bei einer THP (die hier im Großraum anscheinend sehr angesehen ist und wirklich einen außergewöhnlichen Erfahrungsschatz hat) und was sich seitdem tut, ist wirklich erstaunlich. Ich berichte mal, vielleicht ist es für den ein oder anderen interessant :)

    Nach über 2 Stunden Erstanamnese hat Junie 2 Kügelchen Silicea in Wasser gelöst bekommen - und ist 2 Minuten später, eigentlich völlig aufgekratzt und ungehalten vom warten, plötzlich eingedöst. Anscheinend eine typische Reaktion.

    Die wichtigste Erkenntnis aus dem Gespräch: Hätten wir weiter gemacht mit Ohrentropfen (Wirkstoff: Antibiotika + Cortison, also Vorsicht vor dem Zeug!), chemischen Entwurmungen, Impfungen und sonstigen Medikamenten, hätte ich auf eine heftige Allergie warten können. Das war auch mein Gefühl, ich hatte nur keinerlei Ahnung, ob sie schon Allergiesymptome zeigt. Was bisher war, ist aber Gott sei Dank "nur" auf ein geschwächtes Immunsystem zurückzuführen - das wir mit weiteren Medikamenten nur noch weiter geschwächt hätten. Aus diesem Teufelskreis wären wir so nicht gekommen, im Gegenteil :verzweifelt:

    Mir wurde dann gesagt, die bisherigen Anzeichen und Symptome würden in den nächsten Wochen wiederkehren, denn es muss alles raus, jetzt, wo die Selbstheilungskräfte aktviert wurden. Es könne mitunter auch recht heftige Reaktionen geben.

    Schon einen Tag nach der Gabe des Mittels wurde Junies Bauch langsam rot. Innerhalb einer Woche kleine rote Pusteln, die Haut schälte sich an kleinen Stellen ab, alles sah sehr entzündet aus. Sie fing an, sich die typischen Stellen an den Oberschenkelinnenseiten wund zu lecken.

    Das Auge, an dem sie mit ein paar Monaten etwas hatte, eitert seither manchmal über Nacht (minimal, aber es ist morgens ein Eiterpfropf in diesem Auge zu sehen). Die Schnupfensymptome sind minimal wiedergekehrt.

    Ich bin in Kontakt mit der THP und schicke regelmäßig Bilder und Berichte. Sie war begeistert von der deutlichen Reaktion, der Bauch bekam nach knapp 2 Wochen wieder eine normale Färbung, das wundlecken war vorbei.

    Dann fing es von vorn an und ich war unsicher, ob das in Ordnung ist. Der Bauch blieb normal, das Wundlecken trat aber wieder auf und vor allem bildeten sich innerhalb von Stunden Pusteln (richtige Knubbel) unterm Fell, die nach ein paar Tagen einfach wieder verschwanden. Am Rücken, an den Beinen... überall. Lauter kleine Anhäufungen von kleinen verhärteten Stellen. Besonders am Kopf sind sie sehr deutlich und halten sich hartnäckiger als überall sonst :/

    Mir wurde erklärt, die Heilung verlaufe in Wellen und das sei genau so erwünscht.

    Das Wichtigste bei der ganzen Sache ist, wie der Hund drauf ist. Würde sie schlecht fressen, sichtbar unter dem Juckreiz leiden oder schwerfällig werden, wäre das kein gutes Zeichen. Stattdessen erfreut sich Junie aber bester Laune und ihr Energielevel ist sogar gestiegen. Sie ist wahnsinnig lebensfroh und keine Minute schlecht drauf! :)

    Ich habe auch ein sehr gutes Gefühl bei der Sache und wir sind anscheinend auf dem besten Weg :)

    Was wir geändert haben:

    - Wir füttern jetzt mindestens 1x am Tag roh. Seit der Behandlung frisst sie das erstaunlicherweise wieder. Davor mochte sie es überhaupt nicht mehr...
    - Wir lassen die Auffrischungs-Impfung nach dem ersten Geburtstag weg. Mir wurde geraten, bei Unsicherheit den Titer bestimmen zu lassen. Mit tausendprozentiger Sicherheit sei der mehrfach erhöht und eine Imfpung sowieso nicht notwendig.
    - Wir entwurmen nicht mehr chemisch. Die THP meinte, es gäbe genügend Kräuter und Knollen, die gegen Wurmbefall wirken. Hätte sie wirklich zu viele Würmer, würde sie sich außerdem beim spazierengehen auch selbst Kräuter suchen, die sie brauchen kann. Zudem gäbe es beim Fressen und beim Output klare Anzeichen, wenn sie wirklich einen Befall hätte.
    - Unterm Strich lassen wir also möglichst jede Chemie weg, natürlich gibt es auch nicht diese schrecklichen Spot-Ons, sondern eben Kokosöl. Ist bei kurzem Fell ja gut zu handeln.

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