unerzogener Hund
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Hallo
Meine Freundin führt regelmäßig einen Hund aus, der total unerzogen sist. Es ist ein kleiner Mischlingsrüde. "Er zieht an der Leine, knurrt und bellt wie wild andere Hunde an, hört nicht und kann nicht allein sein." Das ist die Beschreibung meiner Freundin. der Hundehalter war wohl auch schonmal bei einer Hundetrainerin, hat das aber schnell wieder aufgegeben, weil er keine Lust hatte mit dem Hund zu üben. Nun macht der was er will.
Meine Frage: Was kann meine Freundin nun machen, dass er sich wenigstens bei ihr wohl fühlt und nicht in Gebell verfällt, wenn er andere Hunde sieht?
Ich habe mir etwas überlegt, würde das aber gern zur Diskussion stellen, weil ich mir nicht sicher bin, sie ist ja nicht das Frauchen.
Ich dachte, sie könnte erstmal auf weniger von anderen Hunden frequnetierten Wegen gehen. Und sobald sie einen Hund erblickt, Leckerlies füttern, damit der gesittete Hund erstmal andere Hunde positiv verknüpft. Außerdem während sie Gassie geht mit ihm kleine Suchspiele machen, damit er beschäftigt ist und sich selbst keine Beschäftigung wie z.B. bellen suchen muss. Dann an der Leine soweit es geht Grundgehorsam üben, auch schön mit Lob und Leckerlies. Alles natürlich mit Pausen und Kuscheln zwischen durch. Irgendwann dann üben an anderen Hunden ohne Bellen vorbei gehen und loben. Sie könnte auch das Herrchen bitten, wenigtens dafür zu sorgen, dass der Hund einen ruhigen Schlafplatz hat und ihn ans alllein sein zu gewöhnen, damit er keinen Stress hat, wenn er schon keine Lust hat, sich sonst um ihn zu kümmern.
Was meint Ihr, hat das Sinn?

- Vor einem Moment
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Moin,
na ja, alles was sie regelmässig mit ihm macht, kann sie auch mit ihm üben, an anderen Hunden vorbei gehen, etwa.
Alles was das Herrchen machen soll - das kann man sich wohl erbeten - aber wenn er keine Lust hat, mit dem Hund zu üben, wird das wohl eher nichts werden..... allein bleiben üben etwa.Wenn ich hier einen Gasthund habe, dann "übe" ich mit dem auch das, was bei uns so üblich ist.... setzen vorm Anleinen etwa - oder gesittet an der Leine gehen. Der Hund kann am Ende sehr wohl und gut unterscheiden, bei wem er etwas tun darf und bei wem nicht.
Sundri
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Ja das sehe ich auch so, mir ging es hauptsächlich inhaltlich um die Erziehung. ;-)
Bitte auch meinen zweiten Absatz lesen! DER IST WICHTIG! Danke. :-)
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Ich hab den gelesen und ich finde, Du hast ihn in Deinem letzten Absatz selbst beantwortet; kann nichts falsches daran finden. Einen Hund davon abzubringen, andere Hunde anzubellen oder zu ihnen zu wollen gelingt mit Ablenkungen und in einer reizärmeren Gegend viel besser als mitten auf dem Hundeübungsplatz.
Lucas reagiert auf fremde Hund mitunter ähnlich, er lässt sich mit Leckerchen gut ablenken und so kommen wir ziemlich problemlos an anderen Hunden vorbei...
Sundri
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Okay danke Dir!

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