praktische Sachkundeprüfung in NDS
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Hallo alle zusammen,
so langsam (wirklich langsam da Dezember) nähert sich der Termin für die praktische Sachkundeprüfung.
Hat jemand diese schon abgelegt?
Was wird vom Halter verlangt?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es wie beim Wesenstest oder Hundeführerschein abläuft, da ja die Fähigkeiten des Halters und nicht des Hundes geprüft werden sollen.
Ich würde uns gerne ausführlich darauf vorbereiten.
Leider konnte ich online nur Infos zur Theorieprüfung (die ja schon abgelegt ist) finden.

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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Es wird nur geschaut wie Du mit deinem Hund umgehst und es wird auch etwas darauf geachtet wie gut dein Hund hört.
Ihr werdet verschiedene Alltagssituationen zusammen bestreiten. Durch Menschenmassen gehen, wahrscheinlich in einen Bahnhof gehen. Dann wird geschaut wie der Freilauf läuft und wie gut der Hund abrufbar ist. Es wird auch geguckt wie der Hund auf andere Hunde reagiert und wie gut er bei Fuß gehen kann. Wie schnell er sich von fremden Ablenken lässt wird auch manchmal geguckt
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Bist du dir sicher?
Denn bei Fuß gehen und von anderen ablenken lassen, bezieht sich ja auf das Können des Hundes und hat, in meinen Augen, nichts mit dem Halter zu tun.
Vor allem da man die Prüfung ja auch mit einem Fremden Hund ablegen kann.Das steht auf der Seite des landes Niedersachsen.
ZitatDie Prüfungsbausteine für den Sachkundenachweis werden landesweit einheitlich sein. Im Verlauf der Prüfung soll unter anderem nachgewiesen werden, dass der Halter den Hund einschätzen kann, gefährliche Situationen erkennt und in der Lage ist, etwaigen Gefahren vorzubeugen. Der Halter muss den Hund so kontrollieren, dass keine Risiken für andere Menschen und keine Belästigungen entstehen.
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Ok, habe gerade eine Seite gefunden, wo ähnliche Aufgaben stehen.
Dann hat das für mich aber echt nichts mit dem Können des Halters, sondern alleinig mit dem Gehorsam des Hundes zu tun.ZitatAlles anzeigenDie praktische Prüfung findet in einer ablenkungsarmen Umgebung (z.B. Feldmark, Grünanlage, Hundeauslaufgebiet) und in einer Umgebung mit öffentlichem Verkehr (z.B. Innenstadt, stadtähnlicher Bereich) statt. Die praktische Prüfung dauert ca. 60 Minuten.
Folgende Aktionen sind Inhalt der praktischen Prüfung:
o Kontrolliertes Gehen an der Leine
o Verweilen (SITZ oder STEH oder PLATZ)
o Folgen des unangeleinten Hundes in angemessenem Abstand
o Befolgen des Befehls BLEIB
o Kommen auf Signal (Rückruf)
o Begrüßung durch fremde Personen
o Fremder Hund passiert in 2-3m Abstand
o Verhalten gegenüber Joggern, Radfahrern oder ÄhnlichemDa haben wir echt noch einiges zu üben.

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Ich kann von meiner Prüfung berichten, ich denke es kommt aber auch auf die örtlichen Gegebenheiten an. Ich muss dazu sagen, das mein Hund auf andere Hunde aggressiv reagiert und deshalb auf Freilauf verzichtet wurde.
Wir wurden zu zweit geprüft und es war eigentlich fast wie ein normaler Spaziergang. Wir mussten erst hintereinander durch die Stadt gehen und haben dann im Stadtpark auf einer Wiese noch einzeln gezeigt, das wir den Hund überall anfassen können (wichtig!) und mussten den Hund auch zumindest in einem unaufmerksamen Moment an der langen Leine abrufen. Ansonsten kamen die Begegnungen mit Autos, Radfahrern, Menschen etc in der Stadt ganz allein.
Am Wichtigsten ist einfach, dass man in Situationen vorausschauend handelt und gegebenenfalls einfach mehr Abstand hält bzw. die Aufmerksamkeit des Hundes bei sich hat. -
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Okidoki. Also wirklich eine abgeschwächte Form des Hundeführerscheins.
Tapatalk Schreibversuch
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Ja, es ist wirklich nur ein Basis-Test, bei dem vor allem der Halter geprüft wird. Ist ja auch o.k., dass es einfache Prüfungen gibt.
Skandalös finde ich aber, dass der schwere BHV-Hundeführerschein nicht mehr als Sachkunde gilt. Lizenzgebühren sind dann wohl doch wichtiger als Sachkunde .... -
Ich finde aber gerade bei diesen Basisübungen wird ja nicht der Halter in der Situation geprüft.
Wenn der Hund vorher sitz, platz, komm, bleib und fuß gelernt hat, dann muss der Halter nicht wirklich viel tun.
Schade, dass Niedersachsen versucht so fortschrittlich zu sein und es dann doch irgendwie nicht richtig durchzieht. -
Kiruna, guck dir die Prüfenden vorher gut an. Ich hatte dir dazu ja vor Wochen schon mal ne PN geschrieben, wie unterschiedlich die Prüfung ablaufen kann.
Wer da in deiner Nähe gut ist, lässt sich sicherlich rausfinden, frag einfach unverbindlich, wie die Prüfung ablaufen würde, wenn du sie am jeweiligen Ort ablegst.Die Gehorsamsübungen gehören laut offizieller Prüfungsordnung ja nicht dazu, denn OFFIZIELL soll die Prüfung ja so ablaufen, dass man mit jedem Hund bestehen kann, solange der Halter ihn zu händeln weiß. Als Beispiel sagte mir die beste Tierärztin im ganzen Landkreis, dass ein Halter, dessen Hund jagt, sich beim Wald-Teil weigern darf, ihn abzuleinen, und trotzdem mit voller Punktzahl besteht. Oder jemand, der einen anderen Teil der Übungen mit der Begründung verweigert, dass sein Hund das nicht leisten kann (Bsp. Angsthund), darf auch nicht benachteiligt werden.
An deiner Stelle würde ich mir die prüfenden Stellen genau anschauen und fragen, wie sie prüfen. Dann suchst du dir diejenige raus, die dir am meisten zusagt.

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Ja, ich weiß
Der Prüfer vom theoretischen Teil wirkte sehr vernünftig und nett.
Ich werde Christian noch mal drauf ansetzen, ein paar Infos einzuholen
- Vor einem Moment
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