Hund verträgt Autofahrt nicht so gut
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Hallo erstmal,
hat jemand einen Tipp, wie ich für meinen 5 monatigen Phex das Autofahren angenehmer machen kann? Er mag es nicht gern, geht nicht freiwillig rein und oft kübelt er auch. Wir haben bis jetzt max. 30 minütige Fahrten gemacht, vorher versucht ihn ein wenig auszupowern. Ab Ende des Monats fahren wir Strecken über eine Stunde und da mache ich mir etwas Sorgen, dass er da nur Negativ-Erfahrungen macht.
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Dass dein junger Hund sich beim autofahren oft übergibt, liegt daran, dass sein Gleichgewichtssinn in dem Alter noch nicht vollständig ausgebildet ist. Die schlechte Nachricht: Daran lässt sich leider wenig machen. Die gute Nachricht: Das legt sich mit dem Alter mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit von ganz allein.
Ich kann dir nur den dringenden Rat geben, ihn solange er diese Gleichgewichtsprobleme hat (die müssten mit 12-18 Monaten eigentlich aufhören) nicht mit auf lange Autofahrten zu nehmen. Ansonsten hat er natürlich innerhalb kürzester Zeit eine enorm negative Verknüpfung mit dem Auto, die ihr im schlimmstenfall nie wieder ganz wegbekommt.
Was ich euch stattdessen raten würde: wenn das Auto für ihn jetzt schon negativ besetzt ist, fangt langsam an. Setzt euch zuerst nur gemeinsam ins Auto ohne loszufahren und füttert ihn mit Leckerlies. Dann macht ihr dasselbe, lasst aber mal den Motor laufen. Wenn das klappt, fahrt ihr ein paar Meter. Wenn das immer noch gut geht, fahrt zu einem für ihn angenehmen Ort, zum Beispiel in einen schönen Park. Aber lasst es nicht mehr dazu kommen, dass ihm schlecht wird. So wird er lernen, dass Auto fahren nur positive Folgen für ihn hat. Und später, wenn er älter ist, werden dann auch längere Touren kein Problem mehr sein.

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Weil du ja auch schreibst, dass ihr Ende des Monats längere Fahrten vor euch habt, kann ich dir nur den Tip geben, BEVOR er kübeln sollte, kurz anzuhalten, 5 bis 10 Minuten herumzuspazieren, und dann erst wieder weiterzufahren.
Meine kam erwachsen zu mir, und ihr wurde von Anfang an schlecht. Sie speichelt, zittert extrem, hat aber nicht mehr so viel Angst wie zu Beginn. Also sie freut sich wenns wohin geht, springt problemlos in ihre Box, beginnt aber bals zu fiepen, wenn ihr schlecht wird.
Dann heißt es für mich stehenbleiben, 10 min herumspazieren, lösen und schnüffeln lassen, wieder rein ins Auto und die nächste Etappe fahren. Anders konnte ich es leider nicht lösen. Aber so geht es für uns beide.Also die doppelte Zeit miteinplanen, und dann jedesmal stehenbleiben, kurz an die frische Luft und weiter gehts. Ist halt jetzt nur ein schneller Notfall-Plan, damit die baldige Reise für euch gut geht.
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Ich merke es leider oft zu spät, wenn ihm schlecht wird. Mit dem langsam herantasten hab ich schon probiert, wir sind immer die 300m zum Gassigeh-Pfad mit dem Auto gefahren. Am Anfang bleibt er immer sitzen, dann legt er sich und döst vor sich hin. Manchmal setzt er sich dann wieder auf und bricht direkt. Ich verbinde das immer mit was positivem wie ein neuer Waldpfad oder ein Besuch bei einem Hundekumpel. Der Rückweg ist auch nie ein Problem. Nur die Hinfahrt. Die langen Strecken werden sich auch leider nicht vermeiden lassen.
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Ich hab bei mehreren Kundenhunden die beste Erfahrung gemacht mir üben, üben, üben in Kombination mit homöopathischer Unterstützung.
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An Homöopathie hab ich auch schon gedacht, wobei ich persönlich eigentlich garnichts von Homöopathie halte.
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Wie erlebt er das Autofahren, in einer Box? Vielleicht macht ihm ja das Probleme. Ich kenne Hunde, die fahren nur in einer Box Auto.
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Er hat auf dem Rücksitz ein Körbchen mit Handtuch drin und ist am Halsband angegurtet.
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Hallo,
unser kleiner hatte am Anfang auch Probleme mit dem Autofahren. Zuerst wollten wir ihn an die Box gewöhnen, aber da wurde ihm auch immer schlecht. Dann haben wir ihn ein paar mal auf den Schoß genommen zur Gewöhnung und dann mit einem Geschirr auf den Sitz. Das ging dann ganz gut. Vllt würde das ja auch bei eurem zur Entspannung beitragen... -
Zitat
Er hat auf dem Rücksitz ein Körbchen mit Handtuch drin und ist am Halsband angegurtet.
Meinst du mit Halsband ein Geschirr oder tatsächlich nur ein Halsband? Wenn letzteres der Fall ist, fährt dein Hund leider sehr gefährlich. :/
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