Lernen wir "richtig", oder doch zu viel bzw. zu wenig?
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NastyaUndCo -
31. März 2014 um 19:17
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Hallo,
ich habe mich, jetzt wo Hollys dritte Woche bei uns angefangen hat, vermehrt damit beschäftigt mit ihr zu üben.
Bisher habe ich meistens nicht gezielt mit ihr geübt, sondern immer eher aus der Situation heraus. Wenn sie etwas getan hat, wie ich es mir vorstelle / Wünsche habe ich sie ganz überschwänglich gelobt.
Damit fahre ich eigentlich ganz gut, aber wir haben Baustellen, was vollkommen okay ist. Nur frage ich mich, ob meine Art mit ihr Dinge einzuüben nicht doch zu wenig ist - blutiger Hundeanfänger
Was wir schon erreicht haben:
* Zuverlässig links laufen
* Kommandos "Stop" (Anhalten) "Komm mit" (Richtungswechsel) und "Weiter" (selbsterklärend) beim Gassi
* Recht gut funktionierendes Abbruchkommando...
* Bekannte Gebiete läuft sie ohne zu ziehen
* Kein Abschnappen oder Zähnezeigen gegenüber den Katzen, auch hat sie gelernt, dass sie deren Futter in Ruhe zu lassen hat
* Sie bettelt nicht direkt und akzeptiert die Küche als TabuzoneUnsere Baustellen:
- Autofahren
- In unbekannten Gebieten zieht sie extrem, da merkt man deutliche Unsicherheiten bis hin zu Angst
- Alleine bleiben (Sie läuft ständig umher)
- Kinder
- Andere Hunde
- Hasen jagenSie ist, was Hundebegegnungen angeht sehr unsicher. Darum übe ich aktuell "Bleib" mit ihr, wenn sie einen Hund sieht rufe ich sie zu mir und lasse sie sich neben mich setzen. Dann lassen wir den Hund passieren und sie merkt, dass das nichts bedrohliches ist. So mein Gedanke.
Außerdem üben wir gezielt alleine bleiben und ins Auto hüpfen ohne Panik. Natürlich in kleinen Schritten und kurze Einheiten.
Woran aktuell gar nicht zu denken ist: Laufen an der Schleppleine, Fuß, Freilauf
Sitz und Platz sind für mich eher Kunststückchen. Es ist mir relativ ob sie an der Kreuzung stehen bleibt, sitzt oder liegt, hauptsache es klappt zuverlässig.
Ich habe bedenken, sie zu Unter- oder Überfordern. Was sagt ihr? Hat sie "genug" gelernt für 2,5 Wochen? Doch zu viel oder zu wenig?
Unsere Bindung ist für die kurze Zeit recht stark, ich habe das Gefühl, dass sie mir "vertraut".
Sie spielt und kuschelt auch viel. Die meiste Zeit ist sie einfach "nur" Hund, darf schnuppern, sich wälzen oder herumtoben.Ich freue mich auf eure Einschätzung.
Lieben Gruß
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Was ich vergessen habe: Wir besuchen ab dieser Woche die Hundeschule.
Ich hoffe, dass man mir da auch mit dem Jagen weiterhilft. Da habe ich aktuell keine Idee außer abbrechen. :/ -
Niemand eine Meinung dazu?
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Wie alt ist deine Holly denn?
U welche rasse/mix? -
Es ist einfach schwer einzuschätzen, wenn man den Hund nicht kennt...
Das einzige, wo ich ein bisschen drüber gestolpert bin, ist das Alleinebleiben. Ich denke, das würde ich mit drei Wochen noch nicht wirklich üben. Mal hier und da das Alltägliche (Müll rausbringen, Post holen), aber noch nicht für länger. Aber da gibt's verschiedene Ansätze und auch das ist natürlich von Hund zu Hund verschieden.
Mal eine Gegenfrage: Was lässt dich an dem Pensum zweifeln? Zeigt sie Stress, Langeweile oder andere auffälige Verhaltensweisen?
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Holly ist ein Huskymix und sechs Jahre alt.
Wir beschäftigen uns effektiv circa drei Stunden mit ihr. Mal mehr, mal weniger. Den Rest der Zeit verschläft sie fast nur, deswegen frage ich bzw. sie döst und träumt vor sich hin.
Zum alleine bleiben: Das Maximum waren circa 5 Minuten, als mein Mann mir mit dem Auto aus der Garage helfen musste. Die Sache ist, das wir noch circa einen Monat haben, ihr das beizubringen.
Dann müsste sie es im Idealfall können, zumindest für sechs Stunden. Kann sie es bis dahin nicht, werde ich natürlich eine zuverlässige Betreuung organisieren.
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