Trennung - Hund bleibt bei mir
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Hallo!
Ich bin neue hier und weiß nicht ob mein Beitrag hier her passt, aber ich schreib einfach mal drauf
los und hoffe auf ein paar Antworten von Euch!Meine Partnerin hat unsere Beziehung nach 8 Jahre beendet, vor knapp 5 Jahren haben wir uns
unseren Geliebten Wuff Moritz (Havaneser) zugelegt!Jetzt wo die Beziehung zu Ende ist, hat es für mich nicht einmal den Gedanken gegeben Moritz herzugeben! Meine Partnerin (Ex) ist Dienstlich viel auf Reisen und hat eigentlich immer lange Arbeitstage!
Also bin ich im Moment ( bin auf Wohnungssuche) zu meinen Eltern gezogen und hab meinen Geliebten Wuff dabei!
Muss auch gleich sagen, das mein Hund vollstes Vertrauen zu meinen Eltern und auch Großeltern hat, da er immer wiedermal dort war, wenn wir auf Urlaub waren usw.!Meine Frage, kann der Hund eigentlich Schäden davon nehmen, wenn ich jetzt zu meinen Eltern ziehe und ein bißchen später in eine neue Wohnung?
Wir üben auch jetzt schon in der Wohnung meiner Eltern wieder das alleine sein und wenn ich arbeiten gehe schauen auch meine Eltern bzw. Großeltern auf ihn!Ich habe eigentlich relativ gute Arbeitszeiten für einen Hund! Ich geh um 6 in der Früh mit ihm, und komme gegen 14:30 nach Hause! War ja bis jetzt auch so und es hat alles gut geklappt!
Aber jetzt ist er nun mal in neuen Wohnungen, und da mach ich mir einfach sorgen! Meine Partnerin (Ex) hat auch vorgeschlagen , dass sie ab und zu den Hund nimmt, .... Aber ist das gut für ihn, wenn er dann wieder von ihr weg muss?
Vielleicht, seh ich im Moment alles zu schwarz, weil ich einfach selbst mit der Trennung bzw. Der jetzigen Sitution überfordert bin!
Trauert mein Hund seinen Frauchen nach, wenn er sie jetzt nicht mehr sieht? Im Moment schaut er mich einfach oft Minuten lang an .... Als ob er mir etwas sagen möchte!
Lg und danke für eure Antworten und Tipps, Markus

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Erst einmal willkommen im Forum!
Trennungen sind sch**** und vermutlich jeder kann dich verstehen. Was deinen Hund angeht, solltest du dir aber nicht so große Sorgen machen. Die meisten Hunde arrangieren sich sehr schnell mit neuen Begebenheiten und wenn der Kleine eine gute Bindung zu dir hat, du eine Bezugsperson für ihn bist, dann ist es für ihn wichtig, dass du da bist. Da du jetzt nicht von irgendwelchen plötzlich auftretenden Problemem berichtest, scheint dein Hund dazu zu gehören. Wo ihr dann seid, ist für viele Hunde egal. Sicher sind auch Hunde in einer neuen Umgebung manchmal anfangs etwas verunsichert, nervös oder irgendwie anders als sonst, aber das legt sich meist schnell (Bei meinen immer dann, wenn "ihre" Sachen ausgepackt wurden, Körbchen, Näpfe, Spielzeug..).Du selbst solltest versuchen, dich möglichst normal zu verhalten, dir nicht zu viele Gedanken zu machen, dein Hund spürt, wenn du unsicher bist und wird es dadurch evtl auch. Ich hoffe du fühlst dich wohl bei deinen Eltern! Wenn ja, dann mach dir keinen Kopf, ob dein Hund wohl klar kommt, sondern vertraue darauf, dass er sich wohl fühlen wird, wenn du dich wohl fühlst und ihr willkommen seid.
Manche Hunde müssen sich erst an das alleine sein in einer neuen Umgebung gewöhnen, vielleicht kannst du nach deinem Umzug ein paar Tage frei machen und dich mit ihm erst einmal einleben. Eine neue Wohnung bedeutet natürlich auch neue Gerüche, Geräusche und und und, an die ein Hund sich erst gewöhnen muss. Aber das ist normal und uns Menschen geht es da ja auch oft so, wobei das ja meist nichts negatives für uns ist, es ist eben so und man gewöhnt sich dran. UNd da ihr das ja grad eh schon übt, wird es in einer neuen Wohnung bestimmt auch klappen.
Zum Frauchen vermissen: Sicher gibt es Hunde, die sehr stark an einem Menschen hängen und leiden, wenn dieser weg ist, das sind aber oft "Ein-Mann-Hunde" mit nur einer Bezugspeson. Aber bei euch klingt es eher so, als wärest ohnehin du derjenige, der sich mehr um den Hund gekümmert hat (wenn deine Ex viel unterwegs war....) und dein Hund "verliert" ja nicht all seine Bezugspersonen, sondern du bleibst ja bei ihm, eine wichtige Person ist also da. Und bei deinen Eltern scheint er sich ja auch vorher wohl gefühlt zu haben, die kennt er auch, also "fehlt" nur eine, die war vorher ohnehin viel unterwegs. Das klingt fies, aber dein Hund wird vermutlich nicht weiter darüber nachdenken, wo Frauchen ist, sie ist eben nicht da, aber du bist es, wie so oft, also ist alles gut für ihn!
Wie es ist, wenn er mal ab und an zu ihr geht, müsstet ihr wohl probieren. Die häufigsten Probleme entstehen dann meiner Erfahrung nach nicht, weil der Hund jemanden "vermisst", sondern weil die Parteien so unterschiedlich mit dem Hund umgehen, dass er durcheinander kommt. Wenn ihr euch da einig seid, probiert es aus. Das größere Problem für mich wäre wohl, meinen Ex ständig sehen zu müssen.....da musst du dir die Frage stellen, ob du das kannst und willst, das hat aber mit dem Hund nichts zu tun.
Natürlich ist das auch für deinen Hund nun eine Umstellung, vor allem aber vermutlich, weil du nun traurig, verletzt oder oder oder...bist, was für ihn erst einmal "seltsam" ist, er spürt das ja. Aber Hunde stellen sich meiner Erfahrung nach wunderbar auf neue Situationen ein, sofern ihre Menschen ihnen Sicherheit vermitteln. Oft kann man sich da gegenseitig helfen: Hunde spenden in schweren Zeiten so viel Trost mit ihrer liebswerten Art, das macht es einem leichter, die schweren Zeiten zu überwinden und wieder nach vorn zu sehen. Und so ist es auch einfacher, sich so zu verhalten, dass es dem Hund zeigt "es ist zwar jetzt anders, aber es ist alles gut, da wo wir jetzt sind".
Und zum "er schaut mich so traurig an": WENN er dir etwas sagen will, dann vielleicht eher "Ey, was ist los mit dir? Du bist so anders und traurig! Kann ich dir was gutes tun?" Das ist sehr vermenschlicht und übertrieben, aber deine Interpretation seines Blickes entspringt vermutlich eher deinem schlechten Gewissen. Du DENKST, er könnte Frauchen vermissen und wenn dann so ein Blick kommt.... Dabei will er vielleicht nur spielen, fressen, raus, kuscheln oder wundert sich evtl wirklich, was mit dir los ist. Denn anders ist man bei Liebeskummer/Trennungen ganz sicher und das spürt dein Hund. Dementsprechend wird er sich verhalten. Versuche da nicht zu viel hinein zu interpretieren, das macht dir nur ein noch schlechteres Gewissen und hilft deinem Hund nicht.
Nimm dir Zeit für ihn, macht Spaziergänge zusammen, Dinge die euch Spaß machen, das freut ihn sicher und dir wird es helfen! Dein Hund braucht vermutlich nur dich und liebe Menschen in seiner Nähe, also mach dir keinen Kopf!!
Alles Gute!!
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Das hat Meike (Kieselchen) perfekt geschrieben - dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen....

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Ich möchte mich gleich für die Super schnelle und vorallem hilfreiche Antwort
bedanken!
Das stimmt das mir der Hund im Moment, wirklich viel Halt gibt und ich durch ihn auch
gefordert bin! Was im jetzigen Moment gar nicht so schlecht ist!Eine Frage hab ich noch,
Wenn dir den Hund in der Wohnung meiner Eltern und später dann in meiner neuen Wohnung ans alleine sein
gewöhnen, ... Sollen wir ihm dann die ganze Wohnung zur Verfügung stellen, oder ihm eventuell nur im Wohnzimmer
lassen damit er nicht nur vor der Eingangstür liegt und eventuell das Stiegenhaus zusammen bellt!!Lg und danke Markus
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Das kommt auf den Hund an. Meine Hündin ist deutlich ruhiger (im Sinne von a) leise und b) entspannt), wenn sie nur einen Raum zur Verfügung hat und insbesondere nicht direkt am Treppenhaus horchen kann.
Ich würde es ausprobieren. Definitiv ist es aber völlig ok, wenn dein Hund nur einen Raum, und nciht die ganze Wohnung zur Verfügung hat. Natürlich sollte in dem Zimmer dann ein bequemer Schlafplatz und ein Wassernapf vorhanden sein. -
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Ok, ich werd es einfach ausprobieren!
In der alten Wohnung hatte er die komplette Wohnung!
Hier bei meinen Eltern, werd ich es einfach mal austesten! Das Wohnzimmer ist relativ groß, er hat dort jetzt auch eine gemütliche Kuschelecke bzw. SeinenWassernapf!!
Jetzt heißt es probieren .....
Danke!!
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So, .....
Jetzt bin ich 5 Tage in der Wohnung meiner Eltern! Den Hund alleine lassen geht noch nicht da er das ganze Haus zusammen bellt (ist irgendwie auch verständlich)!!
Meine Frage,
Da er ja in der alten Wohnung problemlos alleine geblieben ist ( haben wir als Welpe fleißig trainiert) möchte ich ihm das jetzt auch in dieser Wohnung lernen!!
Hier sind wir jetzt für 4 Monate dann bekomme ich meine neue Wohnung! Wo wir dann auch bleiben
Muss ich es ihm wieder so beibringen wie im Welpenalter? Oder gibt es bei einem 5 Jährigen Hund andere Strategien?Und dann ab August in der neuen Wohnung ? Wieder das gleiche Spiel? Da bin ich dann 2 Wochen (sicherheitshalber) beim ihm Daheim?
Braucht ein Hund zeit um sich an ein neues Heim zu gewöhnen bzw. dort allein zu bleiben?
Lg und danke für Eure Tipps!! Bin für jeden Rat dankbar!!!
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Ich würde sagen ja, wieder wie beim Welpen. Erstmal aus dem Zimmer gehen, dann raus, Zeit steigern usw... Und in der neuen Wohnung dann das Gleiche. Wenn du Glück hast, geht es dann etwas besser, weil der Hund schon gelernt hat, dass es nicht auf die Umgebung an kommt, wo er bleibt, sondern dass er sich immer und egal wo darauf verlassen kann, das nichts passiert und du wieder kommst. Aber verlassen würde ich mich darauf nicht.
Wenn du umziehst achte vielleicht darauf, direkt von Anfang an wie selbstverständlich auch mal aus dem Raum zu gehen, in der Küche zu werkeln, ins Bad gehen, wieder zurück zu kommen ohne dem große Bedeutung beizumessen usw. Nicht erst ne Woche immer beim Hund sein und dann auf einmal mit dem alleine sein anfangen. Das soll ja wieder was ganz alltägliches sein, also vermittel dem Hund ruhig von Anfang an, dass es dazu gehört.
Viel Erfolg weiterhin!!
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