• Hallo,

    meine Hündin hat seit rund 3 Wochen Ohrenschmerzen. Ich habe zunächst vermutet, dass es etwas mit den Zähnen/dem Kiefer zu tun hat, da sie nichts hartes mehr gekaut hat wie Möhren oder Kaustäbe (was bei ihr seeehr ungewöhnlich ist da sie super verfressen ist). Ich bin erst auf die Ohren gekommen als sie hin und wieder ihren Kopf geschüttelt hat. Wenn man die Ohren stärker gedrückt hat, tat es ihr weh. Ich bin natürlich sofort zum TA gegangen und dieser bestätigte, dass es sich um eine Ohrenentzündung handelt. Sie bekam 5 Tage lang ein Mittel (easotic von virbac), nach 10 Tagen war Nachkontrolle. Die Symptome haben sich etwas verbessert, Schmerzen hatte sie aber immer noch wenn man die Ohren fest drückt oder wenn ich das Mittel in den Ohren einmassiert habe. Man sagte mir die Ohrenentzündung wäre noch nicht ganz weg, also wieder 5 Tage dieses Zeug. Diese sind nun vorbei und die Schmerzen noch immer da! Daran hat sich gar nichts getan. Ich werde die Tage wieder zur Nachkontrolle gehen aber da sagt man mir bestimmt wieder, ich solle dieses es erneut geben. Aber irgendwie bringt das ja nicht viel. Könnte es sich vielleicht weniger um eine Entzündung handeln als um Probleme mit dem Gehörgang ö.ä.? Vielleicht hat ja jemand eine Ahnung bzw. ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich mache mir langsam wirklich Gedanken, sie soll endlich keine Schmerzen mehr haben und wieder fröhlich ihr Zeug kauen können :(

    Falls das noch wichtig ist:
    - die Ohren riechen etwas süßlich (schon immer)
    - sie wird gebarft
    - Stehohren, daher eig. weniger anfällig
    - kein Ausfluss, o.ä. (also keine Pilze)
    - keine Rötung/Schwellung erkennbar (wohl erst sehr tief im Ohr)
    - sie hört nach wie vor super gut
    - es ist nichts passiert was eine Entzündung auslösen hätte können

    Liebe Grüße :smile:

  • Ach noch was: Ich habe in diesem Zusammenhang auch mehrmals von Entgiftungserscheinungen gelesen, sie wird ja seit 4-5 Monaten gebarft. Aber irgendwie bin ich von dieser "Entgiftungssache" nicht so wirklich überzeugt ..

  • Wie schon erwähnt, kann eine Allergie dahinter stecken - v.a. wenn nur eine Rötung im Ohr auffällig ist.
    Außerdem können Keime im Ohr vorkommen, die ev. gegen das verwendete Präparat resistent sind. Ein ranziger Geruch kann auf Malassezien hindeuten. Ev. eine zytolgische & bakteriologische Untersuchung vornehmen lassen, wenn die Behandlung nicht anschlagen sollte. Ganz wichtig ist auch immer die richtige und ausreichend lange Behandlung/Handhabung der Ohrentropfen.
    Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

  • Zitat

    Ach noch was: Ich habe in diesem Zusammenhang auch mehrmals von Entgiftungserscheinungen gelesen, sie wird ja seit 4-5 Monaten gebarft. Aber irgendwie bin ich von dieser "Entgiftungssache" nicht so wirklich überzeugt ..

    Diese Möglichkeit würde ich nicht von der Hand weisen.

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