1.000. Thread zu "Welpe kann nicht alleine bleiben"

  • Jetzt muss ich mich doch nochmal melden. Ich hab auch schon überlegt einen neuen Thread aufzumachen. Bin mir nicht ganz sicher. Ich weiß nicht genau, wie ich die Sache angehen soll.

    Es ist bei mir eben so, dass Emma überall liegen darf. Ich möchte sie auch nicht auf einen bestimmten Platz "verbannen". Ich habe auch kein Problem damit, dass sie mir folgt. Mir fällt dieses Training ganz ganz schwer und ich brauche da echt doch nochmal Hilfe. Sollte ich dann vielleicht doch einen eigenen Thread eröffnen?

    Bitte gebt mir nochmal Tipps, wie ich das Training angehen kann.

    Vielen Dank.

    LG
    Fin

  • Dein Hund hat aber ein Problem damit, wenn er Dir immer folgt: Er kann nicht mal entspannen - er muß immer kontollieren und gucken was Du machst. Das ist total anstrengend und so kommt Dein Hund garantiert nicht runter. Erst wenn er gelernt hat, ich kann hier ruhig liegen bleiben, Frauchen kommt auch ohne mich klar - erst dann kann Dein Hund auch beim tatsächlichen Alleine bleiben entspannen. Mein Neuzugang durfte mir von Anfang an nicht überall hinterherdackeln und hat das Alleine bleiben so ganz gut gelernt und ist vor allem total relaxed :smile: Mit überall hinterherdackeln meine ich nicht, das der Hund nicht nach kommen darf, wenn ich den Raum wechsele und mich dort länger aufhalte - aber er darf mir nicht am Rockzipfel hängen! Mein Hund darf ansonsten auch überall ( außer im Türrahmen) liegen...

  • Mit meinem Zweithund, den ich seit Samstag habe, ging es mir jetzt auch so.
    Er tippelte mir überall hinterher. Ich hab das recht schnell unterbunden, nicht nur durch Türen zu machen, sondern rein körpersprachlich.

    Auf den Platz gehen kann er noch nicht so gut, halte ich auch nicht für das Wichtigste.

    Aber ich mache deutlich, dass er das nicht soll und hat zu einer schnellen Besserung geführt.

  • Zitat

    Dein Hund hat aber ein Problem damit, wenn er Dir immer folgt: Er kann nicht mal entspannen - er muß immer kontollieren und gucken was Du machst. Das ist total anstrengend und so kommt Dein Hund garantiert nicht runter. Erst wenn er gelernt hat, ich kann hier ruhig liegen bleiben, Frauchen kommt auch ohne mich klar - erst dann kann Dein Hund auch beim tatsächlichen Alleine bleiben entspannen. Mein Neuzugang durfte mir von Anfang an nicht überall hinterherdackeln und hat das Alleine bleiben so ganz gut gelernt und ist vor allem total relaxed :smile: Mit überall hinterherdackeln meine ich nicht, das der Hund nicht nach kommen darf, wenn ich den Raum wechsele und mich dort länger aufhalte - aber er darf mir nicht am Rockzipfel hängen! Mein Hund darf ansonsten auch überall ( außer im Türrahmen) liegen...

    Na aber wie unterbinde ich das denn körpersprachlich? Beispiel: Ich sitze auf der Couch. Mein Hund liegt in meiner Nähe oder manchmal auch an mich gekuschelt. Sobald ich aufstehe, springt mein Hund auf. Sie folgt mir nicht immer gleich, aber sie guckt, was ich mache und wohin ich gehe. So ist es meistens. Wie verhalte ich mich da?

    Manchmal kommt sie auch erst später nach und manchmal legt sie sich von sich aus in einen anderen Raum ohne Sichtkontakt.

  • Zitat

    Na aber wie unterbinde ich das denn körpersprachlich? Beispiel: Ich sitze auf der Couch. Mein Hund liegt in meiner Nähe oder manchmal auch an mich gekuschelt. Sobald ich aufstehe, springt mein Hund auf. Sie folgt mir nicht immer gleich, aber sie guckt, was ich mache und wohin ich gehe. So ist es meistens. Wie verhalte ich mich da?

    Manchmal kommt sie auch erst später nach und manchmal legt sie sich von sich aus in einen anderen Raum ohne Sichtkontakt.

    Dann führst du ein Kommando ein, bei dem sie liegen bleiben soll.
    Ich persönlich sage "Leg dich hin", da weiß Barney, dass er erst mal liegen bleiben soll, sich aber später auch auf einen anderen Platz begeben darf.
    "Platz" nutze ich dafür nie, denn "Platz" bedeutet bei uns "du liegst so lange, bis ich das Auflösekommando gebe".

    Barney war anfangs auch der "Ich renne dir überall hinterher - Typ" ; deswegen habe ich das "Leg dich hin" eingeführt.
    Das bedeutet bei uns so viel wie "Du legst dich jetzt dahin, darfst aber irgendwann aufstehen und den Platz wechseln".
    Damit meine ich nicht, dass er sich dann kurz hinlegen soll und nach zwei Minuten wieder aufstehen und mir hinterherdackeln darf!
    Er soll lediglich seinen Liegeplatz selbst auswählen dürfen, hauptsache, er steht nach zwei Minuten nicht plötzlich wieder hinter mir.

    Steht er dann doch mal wieder plötzlich hinter mir, bringe ich ihn wieder in den Raum zurück, in dem er bleiben sollte.

    So handhabe ich das; aber jeder darf ja selbst entscheiden, wie er das macht.

    Ich hoffe, ich konnte das jetzt einigermaßen verständlich erklären. :D

    LG

  • Ich hab es auch Körpersprache und dem Komando "Kusch" gemacht. Ich bin auf sie zu, Fingerzeug von mir weg und in ganz hartnäckigen Momenten hab ich auch mal mit dem Fuß aufgestampf. Wenn mir der Hund nach kurzer Zeit gefolgt ist, hab ich sie zurückgedrängt, wieder in den Ursprünglichen Raum geschickt und bin komentarlos wieder an meinen Ausgangsort zurück. Das ist am Anfang echt nervig, da braucht man Durchhaltevermögen. Anfangs durfte sie mir gar nicht folgen. Nach 2 Wochen war sie dann so langsam entspannt... Es dauert halt.

    :gut:

  • Zitat

    Ich hab es auch Körpersprache und dem Komando "Kusch" gemacht. Ich bin auf sie zu, Fingerzeug von mir weg und in ganz hartnäckigen Momenten hab ich auch mal mit dem Fuß aufgestampf. Wenn mir der Hund nach kurzer Zeit gefolgt ist, hab ich sie zurückgedrängt, wieder in den Ursprünglichen Raum geschickt und bin komentarlos wieder an meinen Ausgangsort zurück. Das ist am Anfang echt nervig, da braucht man Durchhaltevermögen. Anfangs durfte sie mir gar nicht folgen. Nach 2 Wochen war sie dann so langsam entspannt... Es dauert halt.

    :gut:

    Stimmt, bei einigen Hunden ist da wirklich Ausdauer gefordert (ich hab hier auch so einen Kontrollfreak :D ), aber es lohnt sich, vor allem hinsichtlich des Alleinebleibens, auf jeden Fall.

    Wie soll der Hund kapieren, dass er in der Wohnung überall hinterher darf und durch die Haustür plötzlich nicht mehr? Und nicht nur das, denn das macht die Welt draußen noch spannender in dem Moment und dadurch wird es noch schlimmer, nicht mitzudürfen...

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