Erster Tierarztbesuch
-
-
Hallo zusammen,
ich werde mir am Ende des Monats einen Hund aus dem Tierschutz zulegen und wollte mich langsam umschauen, um einen guten Tierarzt in meiner Stadt zu finden. Deshalb meine Fragen (v.a.) an diejenigen von Euch, die einen Hund aus dem Ausland haben:
1) Da der Hund, den ich wahrscheinlich bekommen werde, aus Spanien kommt und bald auf einer Pflegestelle in Deutschland ankommen wird, wollte ich mich schon mal von einem Tierarzt darüber beraten lassen, was ich alles (beim Hund sowie bei den tierärztlichen Unterlagen) beachten soll, bevor ich den Hund adoptiere. Habt Ihr das auch so gemacht? Was hat dieser erste Beratungs- und Kennenlerntermin gekostet?
2) Habt Ihr den Hund, nachdem er bei Euch eingezogen war, auch einmal von Eurem Tierarzt sichterheitshalber checken lassen?
3) Wenn ja, wie habt Ihr Euren neuen Hund darauf vorbereitet?
Vielen Dank!
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Erster Tierarztbesuch*
Dort wird jeder fündig!-
-
Zitat
3) Wenn ja, wie habt Ihr Euren neuen Hund darauf vorbereitet?
Vielen Dank!
Ok, meinen Tierarzt kenne ich schon fast 15 Jahre. Das voraus.
Mit Hund zum Ta, Leckerli rein geschoben, wieder raus.
Eine Weile im Wartebereich sitzen, Leckerli rein schieben und schieben lassen, wieder raus.
Auf den Tisch gestellt, streicheln lassen, Leckerli rein, nebenher Augen, Ohren, Gebiss kontrollieren lassen.
Wenn Kateropa zum TA muss, ist der Hund dabei, kommt auch kurz auf den Tisch und bekommt natürlich Leckerli.
Ich glaube, sie ist eine der wenigen Hunde, die zum Tierarzt rein ziehen
-
Meine Tierärztin kenn ich auch schon einige Jahre, weil ich immer mit den Rennmäusen dort war. Wir haben uns schon öfter mal lange und ausführlich über Hunde unterhalten, und als klar war, dass ich meine Schwarze adoptieren würde, bin ich einfach mal vorbeigeschneit und habe sie gefragt, ob sie Erfahrung mit Angsthunden in der Praxis hat. Weil ich Senta schon kannte (war über ein Jahr ihre Trainerin auf dem Tierhof gewesen), wusste ich, dass sie als Angsthündin Probleme mit dem Tierarztbesuch haben würde. Deshalb haben wir uns auch viel Zeit gelassen, sie an den Ernstfall zu gewöhnen.
Viele Spaziergänge führten "zufällig" durch die Straße, wo die Praxis liegt.
Irgendwann sind wir halt mal rein, setzten uns ins leere Wartezimmer (wir hatten die Erlaubnis, vor Beginn und nach Ende der Sprechstunde zu kommen, wenn wir üben wollten), Frau Doktor kam dazu, begrüßte den Hund, unterhielt sich kurz mit mir und wir gingen wieder. Das haben wir einige Male wiederholt, irgendwann ging es auch mal ins Sprechzimmer, ein anderes Mal auf den Tisch... Meine Tierärztin hat eine Engelsgeduld mit ängstlichen Tieren, das muss man einfach mal so sagen.Zu deiner 2. Frage noch: Ja, ich würde den Hund (mal ganz abgesehen vom Tierarzttraining, was nie schaden kann) einige Zeit nach der Ankunft mal dem Tierarzt vorstellen, einfach, weil der Tierarzt ihn in gesundem Zustand kennen sollte, um Abweichungen besser einordnen zu können. Wenn sich Arzt und Hund in einer stressfreien Situation, also ohne Krankheit oder Verletzung, kennen lernen können, wird ihre spätere Beziehung mit größerer Wahrscheinlichkeit stressärmer sein, als wenn ihre erste Begegnung im Akutfall stattfindet.
Übrigens, Senta hat beim Tierarzt keine Leckerchen genommen, außer, ich hatte Wurst dabei. Vielleicht nimmst du beim ersten Besuch auch vorsichtshalber die Superleckerchen mit.
-
Zitat
Ich glaube, sie ist eine der wenigen Hunde, die zum Tierarzt rein ziehen

Hehe! -
Vielen Dank für Eure Antworten soweit!

-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!