Mastzelltumor / Blanca frisst nicht

  • Halli Hallo!

    Ich schreibe mehr oder weniger in Sorge:

    Meine 7 Jahre alte Goldi Hündin, hat vor 2 Jahren die Diagnose Mastzelltumor erhalten. Nach OP's, Chemo etc. gehts ihr wieder besser, dachten wir.
    Sie frisst seit der ganzen Story sehr schlecht. Hatte lange Zeit Cortison, welches den Appettit angeregt hat, dieses aber nun wieder abgesetzt, da sie es eigentlich nicht mehr benötigt.
    Wir haben beim TA alles durch checken lassen.. Allergietests, Giardien, Blutwerte, Leber, Niere, Ultraschall, kleines/großes Blutbild.... was weiß ich. aber sie finden einfach nichts.
    Immoment hat sie wieder total den Durchhänger und ich bekomm sie echt nicht dazu was zu essen, außer Hundesnacks, die aber nicht satt machen.
    Sie hat wieder abgenommen, ist aber an sich fit. Joggt munter mit, ist wachsam und aktiv. Sie hat starken Haarausfall, das wechselt seit dem Mastzelltumor immer stark; mal ganz viel Haarverlust, mal gar nicht.
    Aber an sich hat sie der Zeit ein schönes Fell.

    Wenn ich versuche sie zum essen zu zwischen, trickst sie mich echt aus. Ich hatte den Verdacht, dass sie schmerzen beim kauen hat, also habe ich ihr Hypoallergen Futter in Bruhe eingelegt und Kartofelln untergeschmischt.
    Die Pampe mochte sie allerings auch nur für 4-5 Häppchen essen.. Das Hypoallergen Futter bekommt sie, da sie sonst echt miesen Durchfall/Erbrechen hat und wirklich, obwohl sie immer bescheid sagt, nachts nichts bei sich halten kann.


    Hat jemand evtl. Erfahrung? Barfen haben wir schon probiert, hat auch nicht geklappt. Ihr aktuelles Futter hat wirklich nur natürliche Inhaltsstoffe und schmeckte ihr für 2-3 Wochen eigentlich auch ganz gut.. Ich bin echt am verzweifeln..

    Besorgte Grüße,
    Merle Und Blanca

  • Hallo,
    beim Lesen fiel mir gleich ein Begriff aus der Human-Medizin ein - das paraneoplastische Syndrom, das gibt es offensichtlich auch beim Hund:
    http://www.laboklin.de/pdf/de/news/la…_akt_0803_2.pdf

    Zitat daraus:

    Das könnte ja bei Deiner Hündin durchaus zutreffen - inwieweit ist der mangelnde Appetit denn bereits medikamentös angegangen worden? In Frage kommen sowohl Präparate, die dem Magenschutz dienen, als auch ein bestimmtes Medikament gegen Übelkeit/Erbrechen, dessen Name mir gerade entfallen ist - es ist aber NICHT Paspertin/MCP, das ist bei Tumor-Geschehen i. d. R. kontraindiziert. Aber Dein TA (oder ein anderer User) wird das Mittel mit Sicherheit kennen.

    Grundsätzlich Kann man durch Ergänzungs-Futter in Pasten oder flüssiger Form übergangsweise oder auch zum Anstoßen des Appetits die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen fördern.
    ReConvales-Paste

    ReConvales-Tonicum

    Oft führt der mangelnde Appetit zu einem kleinen Teufelskreis, weil ohne die Aufnahme von wichtigen Spurenelemten der Appetit weiter gehemmt wird, deshalb sind diese Ergänzungsmittel in der Handhabung sehr einfach und bewährt.

    LG, Chris

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