Nierenerkrankung diagnostizieren

  • Hallo,

    es geht um meine Sissi, 3 Jahre, aus Rumänien.

    Ihr Nieren waren vor etwa 1 1/2 Jahren im Ultraschall vernarbt. Zum Schall sind wir gekommen, da Sissi im Sommer ziemlich platt war, einfach zu sehr - es erschien mir nicht mehr normal. Darauf sollte das Herz angeguckt werden, was aber okay war.
    Tierarzt A sagte, alle 3 Monate Bluttest Nierenprofil, was wir auch bis vor kurzem gemacht haben und was immer im Rahmen war. Sie nannten die Erkrankung schon CNI.
    Tierarzt B sagt, eine kranke Niere sieht man erst im Blut, wenn sie ab 70% ! geschädigt ist.
    Tierarzt C sagt, wenn die Niere im Schall schon vernarbt war, ist sie krank.

    Nun stehen wir da.. ist Sissi nierenkrank? Ich weiß nicht mehr, welchem Tierarzt wir vertrauen sollen.. und was das an Geld kostet. Wir haben schon über eine Creatinin Clearance nachgedacht. Sieht man da etwas?

    Ich möchte einfach wissen, ob Sissis Nieren geschädigt sind - und wie sehr. Ob sie Medikamente brauch, bzw. ab wann sie etwa Medikamente brauch und ob ich die Ernährung danach umstellen sollte. (sehr schwierig, aufgrund vieler Allergien)

    Vielleicht könnt Ihr uns helfen..

    liebe Grüße,
    Laura

  • Ein Hund, der eine schwerwiegende Niereninsuffizienz hat, zeigt das deutlich: er stinkt, frißt nicht, ist blaß, liegt nur rum...
    Eine Vernarbung im Ultraschall feststellen zu können, finde ich schon eine tolle Leistung... diese Bilder würde ich gerne sehen! Die Niere an sich ist ja kein Muskel sonder ein Filter aus Bindegewebe, um es jetzt mal stark vereinfacht auszudrücken - das Ding ist sozus. eine einzige Narbe. Im US angeschnitten sieht sie aus wie eine quer durchgeschnittene Tomate, man kann deutlich die schwarzen Nierenbecken sehen. Waren die noch da?
    Wenn auch nur eine Niere betroffen ist, ist das noch tragbar, kann übrigens auch nach einer Verletzung beschädigt sein...
    Im Übrigen gibt es Medikamente aus der Herztherapie, die den Blutdruck senken und somit die Niere schonen, daß kann und sollte man auf alle Fälle machen. Den heilen kann man die Niere nicht, aber schonen und aufhalten.
    Kannst Du die Laborwerte samt Labornormalwerte hier mal einstellen?

  • Hallo,

    vielen Dank für die Antworten. Das Thema macht mich regelrecht verrückt und arm, ich muss der Sache jetzt auf den Grund gehen und bin froh, dass ich hier eine Anlaufstelle habe, darüber zu reden.

    Ich scanne Euch zwei Mal Blutwerte ein.

    Eine schwerwiegende CNI hat sie nicht, denn diese Symptome zeigt sie nicht.
    Puhh, das mit der Niere im Ultraschall wusste ich auch nicht. Wir sind deswegen extra in die Tierklinik Hüttig gefahren, die bekommt man hier in Sachen Ultraschall sehr empfohlen und dort hat es auch der Chef gemacht.
    So gut kenne ich mich leider nicht aus, damals hat er von Nierenbecken nichts gesagt.
    Er meinte nur, vielleicht hatte sie mal eine schlimme Blasen-/Nierenbeckenentzündung, die nicht behandelt wurde. (damals, als Straßenhund)

    Ich möchte wirklich wissen, OB die Niere geschädigt ist und wie sehr. Ich kann doch nicht zwei Jahre abwarten, bis sie dann wirklich die Symptome zeigt und schwub, hat sie eine CNI. Da könnte man doch jetzt was tun - vom Futter, über Homöopathie oder irgendwann Medikamente.. und die Nieren dann auch regelmäßig kontrollieren, wie sie sich verändern.
    Ich war auch bei einer Tierheilpraktikerin, diese meinte, dass Nieren sich auch erholen können, wie die Leber..

    Das mit den Medikamenten aus der Herztherapie ist interessant. Doch vorerst möchte ich erstmal Klarheit...

    SO:

    Bild "scan1o6eeu.jpg" anzeigen.

    und:

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    Verwirrte Grüße..
    Laura

    EDIT: Sind die Bilder zu klein?

  • Was ich auf den Bild erkennen kann, ist , daß sämtliche überprüfte Blutwerte (Harnstoff, Kreatinin, Gesamteiweiß, Natrium, Kalium, Calcium) im Rahmen (Neutralbereich) sind (also in Ordnung sind; nicht zu niedrig aber auch nicht zu hoch). Soviel ich weiß, kann man eine Schädigung der Nieren an der Erhöhung des Kreatinin-Wertes erkennen.
    Diese ist aber nicht erhöht.

    Viele Grüße

  • Ich meine mich zu erinnern, dass nach dem Schall damals die Blase punktiert wurde und irgendwas mit dem Urin getestet wurde? Aber alles okay war.

    Aber ist die Schädigung der Nieren nicht erst ab 70% Schädigung im Blut zu erkennen?

    Liebe Grüße,
    Laura

  • "Zu den harnpflichtigen Substanzen, welche vermindert bei CNI ausgeschieden werden, zählen u. a. auch Hormone wie das Gastrin. Ein erhöhter Gastrinspiegel bewirkt Hyperazidität im Magen. Als Folge dieser permanenten Übersäuerung kommt es zunächst zu saurem Aufstoßen dann zu dem gelegentlichen bzw. häufigeren Erbrechen und später in der Endphase der CNI zu blutenden Magengeschwüren."

    Quelle: http://www.abc-hundeforum.de/1641-cni-thema…suffizienz.html

    Edit by Mod - Zitate bitte nur mit Quellenangabe, das war jetzt Zufall, dass ich den obigen Link gelesen habe und das Zitat zuordnen konnte. Quellenangabe ergänzt.

    Bei Sissi kämpfen wir schon lange mit spucken, meist nachts, es ist aber kein spucken auf leeren Magen. Selbst wenn man sie nachts füttert, kommt es manchmal. Nun bekommt sie Abends eine Tablette Vomisan Akut und wir können damit das Problem umgehen.

    Ich glaube, ich verstehe, dass an einer CNI so viel mit dran hängen kann... puh.

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