Wälzen in Unrat - wie abgewöhnen?
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Kiki wälzt sich mit Leidenschaft gerne in toten Tieren. Wie kann ich ihr das abgewöhnen? Ich möchte sie nicht jedes mal baden müssen. Zudem finde ich das etwas ekelig wenn sie dann mit meinem einjährigen Sohn spielt... ich möchte nicht falsch reagieren.
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Indem Du es unterbindest oder sie zu Dir rufst?!

Wenn Du sie gewähren lässt, dann wird sich wohl nicht so schnell etwas daran ändern. Ansonsten hilft nur baden.

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Natürlich "schimpfe" ich: Nein, pfui! Das interessiert sich aber nicht. Bzw hört sie zwar auf sich zu wälzen, macht es aber beim nächsten Mal genau wieder so.
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Ich habe auch einen leidenschaftlichen Wälzer. Zunächst einmal braucht man ein gut sitzendes Abbruchkommando, um den Hund verbal zu stoppen bevor er in dem Stinkezeugs drinliegt. Und zweitens muss man lernen, seinen Hund zu lesen, um rechtzeitig eingreifen zu können. Bei meiner Hündin sieht man z.B. sehr gut, wenn sie was Wälzbares entdeckt hat. Sie wedelt dann auf ganz bestimmte Art und Weise aufgeregt mit dem Schwanz, tänzelt gaaaanz kurz um die Stelle herum und sucht die "beste" Stelle zum Reinwälzen - in diesem Moment lässt sie sich noch mit dem Abbruchkommando stoppen. Liegt sie erst einmal drin, hört und sieht sie nix mehr :/
Dass man einem Hund generell beibringen kann, zu dem Verhalten gar nicht erst anzusetzen, kann ich mir nur schwer vorstellen. Dazu bräuchte es sicher radikalere Methoden, als ich dafür anzuwenden bereit wäre..
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Und wie trainiere ich Abbruch Kommando und wie könnte es heißen?
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Wichtig ist, dass du rechtzeitig reagierst, und nicht erst, wenn der Hund schon am Boden liegt.
Ich würde den Rùckruf unter erhöhter Reizlage ùben bis zum Abwinken.
Kennt dein Hund "Nein" oder "Pfui" und befolgt es auch normalerweise sicher? Dann das ebenfalls in erhöhter Reizlage üben, notfall ne Weile Schleppleine dran, damit dein Hund keinen Erfolg hat.Es hilft noch den Hund lesen zu lernen. Meistens kann man das vorherige Schnüffeln und das Wäzenwollen schon im Ansatz erkennen lange bevor der Hund sich endgültig hinschmeißt.
Dann kannst du rechtzeitig eingreifen, notfalls lautbrüllend auf ihn zustürmen, sodass er erstmal n kurzen Schreckmoment hat.
Natùrlich nur, wenn du keinen überängstliches Hundewesen hast, der in Panik wegrennen könnte. -
Ich bin mir nicht sicher ob Kiki "nein" versteht, sie reagiert darauf zwar manchmal. Aber im Grunde genommen vergisst sie eine Sekunde später wieder alles...
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Die Bedeutung des "nein" muss geübt werden (wir haben mit der klassischen Leckerchenübung angefangen), und wenn Hundchen danach noch meint es ignorieren zu müssen, muss eine Konsequenz folgen. Ich arbeite grundsätzlich ja mit positiver Verstärkung, das Abbruchsignal habe ich aber auch teils aversiv aufgebaut, weil das meinem Empfinden nach einfach bombensicher sitzen muss. Wenn sie sich draußen über das Kommando hinwegsetzt, fliegt der Schlüssel nach ihr (und durchaus auch so, dass er trifft). Wendet sie sich nach dem erschreckten Wegspringen mir zu, wird das sofort positiv verstärkt und sie darf sich von mir über den Schreck hinweg trösten lassen
Das ganze war exakt 2x nötig, danach hatte sie das Prinzip verstanden und das Abbruchsignal sitzt seitdem. Ist natürlich eine ideologische Frage, ob man es so oder anders konditionieren möchte, aber so oder so muss man einen Weg finden, um dem Hund klar zu machen, dass ein "nein" verbindlich gemeint ist und keine Bitte.
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