Mein Welpe spielt verrückt

  • Zitat

    2 Stunden Gassi für einen 3 Monate alten Welpen - ist definitiv viel zu viel. Er braucht noch viel Ruhe. Sei froh wenn er die sich selber nimmt, viele kleine Fellnasen müssen dazu gezwungen werden, weil sie von alleine einfach keine Ruhe finden. :smile:

    Ich meinte das wir 2Stunden nach dem TA noch Gassigegangen sind :) Ich geh meist nur so 20min bei den "Großen" Runden :) Ich glaub bei 2h würde er einfach im Park einschlafen ^^

  • quote]wenn der weple dir in die Hände oder füsse beisst, dann hat das übrigens auch nix mit Bösartigkeit zu tun. das hat damit zu tun, dass ein Welpe mit seinen Geschwistern genau das gleiche macht. die beissen sich und ab und an quietscht dann ein hündchen auf. dann weiss der Welpe, dass er zu stark zugebissen hat. wenn der Welpe nun bei einem menschen zubeisst, weiss der Welpe ja nicht, dass die haut von menschen etwas dünner als hundehaut ist. und so liegt es an dir, sofort zu quietschen, wenn dich dein Welpe beisst. du wirst sehen, schon bald wird er mit der beisserei aufhören.[/quote]
    das haben wir schon versucht, leider interessiert ihn das nicht :( er wird dann nur noch wilder, daher versuch ichs jetzt mit dem ignorieren...

    Zitat

    du siehst, dein Welpe ist ein ganz normaler Hund. er ist KEIN Dickkopf, er ist auch nicht bockig - er tut genau das, was ein Hund in seinem alter tun muss. und ich empfehle dir ein gutes buch über hundewelpen zu lesen. lies dich da zackig ein und du wirst sehen, dass du ein tolles Flausche-Tierchen bei dir hast!


    da hab ich schon 2 und les auch immer wieder nach, aber manches klappt leider nicht so, ich weiß ja auch das es nicht von heut auf morgen geht und ich noch sehr viel Geduld brauche, aber ich denke ein Paar Tips Schaden ja nie. Hab mich auch schon mit einer Welpenschule in Verbindung gesetzt. Wir haben schließlich beide noch Viel zu lernen :smile:

  • Alsoooooo...erstmal schließe ich mich meiner Vorrednerin an. ;)

    Und dann ist dein Welpe erst 11 Wochen alt... Da ist das mit dem "nicht das Haus verlassen wollen" erstmal normal. Denn so junge Welpen verlassen den heimischen Bau (das ist jetzt eure Wohnung) nur sehr selten und spielen dann wenn in unmittelbarer Umgebung, so dass sie bei Gefahr schnell wieder drin sind. Das ist also ganz natürlich. Wenn du ein paar Meter gehen musst, damit du eine Wiese o.ä. erreichst, nimm ihn zur Not auf den Arm und lass ihn da wieder runter. War bei uns so und wir mussten aufpassen, dass klein Alf nicht nach seinem Geschäft wieder eigenständig zum Haus gelaufen ist....alles recht normal!
    Ebenso wie das "ich nehme alles ins Maul was reinpasst". Welpen erleben ihre Umwelt vor allem mit dem Maul (kleine Kinder grabbeln im Vergleich dazu eben alles an). Da muss man schauen, dass man schnell genug ist, wenn es gefährlich wird und dem Hund zB einen Tausch anbieten, sofern er das annimmt (Futter vielleicht, müsst ihr rausfinden was geht), so kann man dann auch das "aus" etablieren, sofern das Tauschgeschäft klappt. Steine und Müll waren bei uns auch immer tabu bzw wurden eben geduldig abgenommen bzw getauscht, ein Stöckchen zB haben wir ihm gelassen (ja, es ist nicht optimal, aber ich finde man kann auch so natürliches Verhalten nicht in Gänze unterbinden). So hat sich das dann mit der Zeit eingespielt und irgendwann wird der Drang alles ins Maul zu nehmen weniger, dauert aber!
    Das Spielverhalten ist auch nichts ungewöhnliches. Schau mal Welpen beim Spielen zu, die zwicke auch mal und wenn es einem zu vie wird, wird laut gequieckt und das Spiel kurz unterbrochen. Der Mensch kann es ähnlich machen. Wenn du meinst, es wird zu doll, quieken (oder recht hoch "aua" rufen), das Speil unterbrechen (kurz "Mucksch" sein) und dann wieder spielen. Wenn er nicht spielen will, ist das eben so. Drängt euch ihm nicht auf, das macht euch nur uninteressant. Er wird irgendwann spielen wollen, wenn er dann zu grob ist und ihr aufhört, wird er mit der Zeit lernen, dass zu doll zwicken negative Folgen hat, weil dann das lustige Spiel erstmal aufhört.Wenn er sich zusammenreißt (was er erst lernen muss) wird weiter gespielt, das haben die recht fix verstanden, aber ienbisschen Geduld braucht ihr schon!
    Und was das Spielzeug angeht: probiert ein bisschen was aus, nicht jedr Hund steht auf das übliche zeug. Wir hatten nen Stück stoff über, paar Knoten rein und schwupps hatten wir ein super Spielzeug, das Alf toll fand. Müsst ihr schauen, was er mag.

    Bockig sein weil jemand aus der Familie weg ist oder gar warten auf diesen und Angst vor Spritzen sind stark vermenschlichte Interpretationen. So denken Hunde einfach nicht. Das ist eben tatsächlich immer die Gefahr, weswegen man dieses "Mama und Papa" denken dem Hund zuliebe sein lassen sollte. Sie denken einfach anders, nicht weniger schlau glaube ich fest, aber eben nicht wie menschen, sondern wie Hunde. Das Beste was ihr tun könnt, ist euch mit dem Verhalten von Hunden auseinanderzusetzen, da gibt es sicher gute Bücher. Dann treten so Missverständnisse nicht auf, was für beide Seiten dieser Beziehung von Vorteil ist.

  • Anfangs ist es total normal das der Kleine ganz viel schläft. Auch das er dir hinterhertapst ist normal. Ist von Tier zu Tier unterschiedlich, meine war sehr sicher in dieser Beziehung und schaut jetzt mit 9 Monaten mehr nach mir, wie ganz am Anfang wenn ich in der Wohnung unterwegs bin ^^ ...wenn dein Hund dann von Hundemama und Geschwister weg ist, kann es sein, dass er sich eben dich/ euch als Sicherheit ausgesucht hat und euch viel hinterhergeht.

    Die Socken würde ich ihm auch definitv wegnehmen, da hat er nicht dranzugehen. Dass er anfangs beißt, war bei meiner auch so, denke das ist normal, man muss ihnen mitunter zeigen, wo ist hier die Schmerzgrenze bzw. was darf er und was nicht, unter den Geschwistern wird ja so auch gerauft und ausprobiert vorher.

    2 Stunden am Stück sind definitiv viel zu viel! Man sagt normalerweise man nimmt das an Minuten, was der Hund an Lebenswochen hat. Ich habe mich da auch nicht 100% dran gehalten, habe einen Hund aus Arbeitslinie und meines Empfindens brauchte die das auch.

    Versuche den Welpen doch mal mit verschiedenen Übungen für sein Köpfchen zu fördern. Als meine Zwangspause beim Gassigehen bekam, weil sie sich eine Zerrung zugezogen hatte, hab ich sie auf anderem Weg beschäftigt. Da findest du auch im Netz tolle Tipps. zB den Kong, den bekommt meine ohnehin ständig und sie liebt ihn! dann gibts bälle, wo du leckerchen reinfüllen kannst oder das selbste mit leeren klorollen, fand meine auch total witzig. oder in einen karton viele schnipsel rein und leckerchen und dann suchen lassen. hütchen-spiel, da versteckste ein leckerchen drunter und dein welpe muss herausfinden wo und muss einen weg finden das hütchen umzudrehen...usw.

  • Zitat


    Versuche den Welpen doch mal mit verschiedenen Übungen für sein Köpfchen zu fördern. Als meine Zwangspause beim Gassigehen bekam, weil sie sich eine Zerrung zugezogen hatte, hab ich sie auf anderem Weg beschäftigt. Da findest du auch im Netz tolle Tipps. zB den Kong, den bekommt meine ohnehin ständig und sie liebt ihn! dann gibts bälle, wo du leckerchen reinfüllen kannst oder das selbste mit leeren klorollen, fand meine auch total witzig. oder in einen karton viele schnipsel rein und leckerchen und dann suchen lassen. hütchen-spiel, da versteckste ein leckerchen drunter und dein welpe muss herausfinden wo und muss einen weg finden das hütchen umzudrehen...usw.

    Ehrlich gesagt finde ich das für einen so jungen Welpen noch zu früh und zu viel. Er soll ja erstmal seinen Alltag kennenlernen und die Umwelt, damit sollte er mehr als genug beschäftigt sein. Das sind super Ideen für Hunde so ab nem halben Jahr (je nach Hund, nagelt mich nicht drauf fest). So ein Welpi muss auch lernen, dass mal nichts passiert, Langeweile aushalten, viel schlafen. Da braucht man keine extra "Denkesportaufgaben" (es sei denn der Hund ist verletzt und kann weniger Laufen, als das seinem Alter angemessen wäre).
    Einmal am Tag zB eine Alltagsituation (kurz mal an eine befahrene Straße setzen zB oder eine kurze Strecke Bahn fahren) sobald der Hund im Alltag in der Wohnung gut zurecht kommt (Fön, Staubsauger und so müssen auch erst als ungefährlich anerkannt werden, dass ist auch ein Lernprozess, der dem kleinen Hund einiges abverlangt) reichen völlig. Dann die normalen Pipi-Runden und vielleicht mal kurz 5 Min Sitz oder was auch immer lernen und ne Runde spielen. Dann hast du dich grob übern Daumen vielleicht auf den Tag verteilt 2 Stunden mit dem Hund beschäftigt, den Rest kann bzw sollte er eigentlich Schlafen, mal hinter dir her tigern oder auch mit dir kuscheln (Letzeres finde ich wichtig, da findet der Hund Ruhe und der Körperkontakt tut der Beziehung auch gut).
    Dass Welpen lernen müssen zur Ruhe zu kommen wird leider oft übersehen.

  • Das mit dem Leckerli verstecken klappt auch noch nicht, habe ich Anfangs mal versucht aber knabbert dann nur das "übergestülpte" an. das ich Ihm dann wieder schweren Herzen abnehmen musste.
    Aber ich bin ja schon mal froh das er wohl soweit ein ganz normaler Welpe ist. Ich hatte bisher nur Erfahrung beim Ausführen von Tierheim-Hunden und mit dem Hund meines Bruders über die letzen Jahre. Allerdings war er da auch schon 7 Monate alt.
    Mit einem kleinen Welpe ist das schon nochmal etwas anderes :)

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    Das mit dem Leckerli verstecken klappt auch noch nicht, habe ich Anfangs mal versucht aber knabbert dann nur das "übergestülpte" an. das ich Ihm dann wieder schweren Herzen abnehmen musste.
    Aber ich bin ja schon mal froh das er wohl soweit ein ganz normaler Welpe ist. Ich hatte bisher nur Erfahrung beim Ausführen von Tierheim-Hunden und mit dem Hund meines Bruders über die letzen Jahre. Allerdings war er da auch schon 7 Monate alt.
    Mit einem kleinen Welpe ist das schon nochmal etwas anderes :)

    Mit meiner ging das damals tatsächlich schon ganz ganz toll...musste mir eben etwas einfallen lassen, dass es ihr nicht langweilig wird :roll:

  • Zitat

    übrigens würde ich es an deiner stelle extremst geniessen, wenn der Welpe immer schön hinter dir herläuft! fördere das sogar! lobe ihn, wenn er kommt! macht daraus ein fest. irgendwann wirst du draussen deinen Hund ableinen wollen und wenn das der fall ist, ist es fantastisch, wenn er dir folgt und wieder zu dir zurückkommt. sei ihm also nicht böse, wenn er nicht alleine im Wohnzimmer sitzen will. by the way: für mini-wölfe ist es das Todesurteil, wen sein rudel den jungen wolf verlässt. der junge wolf muss also dafür sorgen, dass er immer bei seinem rudel bleiben kann. dein Hund macht genau das. bald schon wirst du aber das alleine sein üben - da reicht es, wenn du kurz in ein anderes zimmer gehst und nach einer sekunde wieder auftauchst - wenn er sich daran gewöhnt hat, dass du ja eh immer wieder auftauchst, ist die zeit ev. auch vorbei, wo dich dein Hund überall hin "verfolgt". (Übe das alleien sein noch nicht jetzt. jetzt musst du erst einmal die Bindung richtig schön aufbauen!).

    sorry, das ist Quatsch.
    Natürlich bleiben Jungwölfe im Bau zurück, wenn das Rudel jagen geht. Ein Hund, der auch im sicheren "Bau" - also zuhause - Angst hat, verlassen zu werden, hat keine starke Bindung. Übermässige Anhänglichkeit in der wohnung ist also nix besonders tolles. Der Hund sollte lernen, dass er einen sicheren ruheplatz hat, wo er tief schlafen kann, und dass der Mensch sich derweil um alles kümmert und immer wieder kommt. Also ruhig mit sanfter Konsequenz dafür sorgen, dass der Hund seinen Ruheplatz kennt und annimmt und ihn nicht immer hinterherlaufen lassen.

    Andererseits sollte man den natürlichen Folgetrieb des Welpen so gut es geht ausnutzen. Den hat er, damit er nicht verloren geht, wenn er anfängt den Bau zu verlassen und später dann mit dem Rudel mitläuft. Das heisst, man sollte den Welpen so oft wie möglich ohne Leine mitlaufen lassen. Halt weggehen von Strassen - den Hund im auto bis zu einer sicheren Stelle bringen, oder tragen - und dort dann mit ihm zusammen rennen, toben, rumstromern. Immer so, dass der Kleine hinterherkommt und dich sieht - aber es ist auch klar: er muss schon aufpassen, wo du hingehst. wenn er mal gar nicht schaut - dann laut rufend losrennen.
    Auch mal ein Stück einfach nur gehen, dann mal hinsetzen und Pause machen, aus der Hand füttern usw. Interessant machen, mit den Hund interagieren, aber nicht nur seelig grinsend hinterherwackeln und gucken, was Welpi macht. Da lernt der Hund nur, dass er ja nicht gucken muss - aber auch, dass der Mensch so gar nichts vorgibt. Später aber will man aber plötzlich, dass der Hund sich anpasst und muss gegen diese erste falsche Erfahrung anarbeiten.

    Spaziergänge an der Leine sind dagegen auserordentlich anstrengend für den Welpen! nicht (nur) wegen der Leine, sondern vor allem wegen dem Tempo. Ein Welpe ist entweder am Rennen, oder er schmeisst sich hin, oder er schnüffelt, oder er flitzt im Kreis - aber das gleichmässige Laufen und dabei auf Menschen achten kann er einfach noch nicht und es strengt ihn extrem an.

    Bei freier Bewegung mit vielen Pausen kann man sich locker auch mal 45 Minuten draussen aufhalten - an der Leine sind 10 Minuten dagegen schon echt viel in dem alter.

  • ja das mit dem schnüffeln und hinschmeißen kenn ich. rennen tut er eigentlich nur auf der wiese wenn wir spielen da freut er sich immer ganz besonders. und ohne Leine trau ich mich zur Zeit nur in dem kleinen Garten neben unserem haus allerdings ist da kein platz zum rennen. aber dafür hat er da seine eigene kleine Wiese auf der er sich auch immer sichtlich wohlfühlt :)
    ich versuch jetzt auch schon immer mal ein spielzeug mit nach draußen zunehmen, da meist die Wiese interessanter ist als ich.. aber soviel konzentration hat die kleine knutschkugel ja auch noch nicht, wobei ich das gefühl habe das er schon immer ein bisschen besser wird mit dem "komm" :)

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