Angst vor Fremden Menschen
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Achja...von dem Problem hab ich auch zwei Stück hier sitzen.
Genau so! Bei Fremden sehr unsicher und daraus resultiert Knurren und Bellen; bei Leuten die sie kennen extrem verschmust.Es ist schon ein ganzes Stück besser geworden, aber die eine der beiden ist immer noch sehr unsicher bei Fremden (besonders welche die nicht in die Hocke gehen; da wird dann auch gebellt). Die andere war in ihrer Art her von Anfang an etwas gelassener. Die schnuppert an Fremden und findet sie wohl gar nicht mehr so schlimm. Sie verteidigt ihre Schwester aber, wenn die wieder Angst bekommt. Tritt sie jemand Fremden allein gegenüber ist es bei weitem nicht so problematisch.
Leider haben wir immer noch keine Hundeschule gefunden die zeitlich machbare Termine anbietet, keine Himmelreise entfernt ist oder grade Plätze frei hat.
Daher stütze ich mich auf Tipps aus dem Verwandten-/Bekanntenkreis oder hier aus dem Forum. Als sehr effektiv hat sich Leberwurst entpuppt. Ich lenke die Aufmerksamkeit frühzeitig auf mich bzw. die Leberwurst. Erstens ist dann etwas anderes interessanter und zweitens verbindet sie fremde Leute mit einem Leckerchen.
In der Gegend hier wohnen ein paar nette ältere Leute (auf unserer Gassistrecke). Manchmal verwickeln die einen in ein Gespräch, obwohl man es gar nicht will.
Aber ich habe das Gefühl, dass es Hanni und Nanni hilft. Anfangs wurden die dann auch angeknurrt. Ich hab die beiden dann neben mich geholt und mich weiter in aller Ruhe unterhalten, wenn Hanni und Nanni neben mir standen oder saßen. Mittlerweile wird gefiept und wie verrückt mit dem Schwanz gewedelt, wenn wir denen begegnen. Streicheln lassen ist auch drin.Ich weiß nicht, ob das für jeden Hund Erfolg versprechend ist, aber es hat sehr geholfen in der Situation ganz ruhig zu bleiben, die Situation zu erklären und dann bin ich auch immer auf Verständnis gestoßen. Das geht so mit jeder Person. Wenn sie jemand ein paar Mal (nicht in zu großen Abständen) gesehen haben, dann wächst recht schnell das Vertrauen. Nanni ist, wenn sie wie gesagt nicht mit ihrer Schwester zusammen ist, wirklich deutlich aufgeschlossener.
Ich hoffe jetzt, dass ich endlich einen Platz in einer entsprechenden Hundeschule finde, damit ich weiter an dem Problem arbeiten kann. Aber einen kleinen Fortschritt beim einen und einen deutlich größeren beim anderen Hund, konnte ich bereits fest stellen.Weitere Baustelle bei mir ist es, dass die beiden nicht so aufeinander fixiert sind und sich auch getrennt voneinander sicher fühlen. Aber das ist ja bei dir nicht das Problem.
Ich würde mich freuen, wenn du mal berichtest was die Trainerin dazu sagt. Ich sauge zu dem Thema die Informationen förmlich auf.
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Zunächst sollte der Sitter im Umgang mit Hunden sehr vertraut sein.
Dann würde ich empfehlen, dass ihr zusammen mit dem Hund und dem Sitter soviel Zeit wie möglich verbringt, so dass der Sitter ganz normal als Familienmitglied angesehen wird.
Ebenso würde ich eine kurze Leine ans Halsband machen, damit der Sitter vom Hund nicht verlangen muss, dass er näher kommt sondern über die kurze Leine, das Anleinen vornehmen kann.
Gerade bei so ängstlichen Hunden ist es wichtig, dass ihr so wenig wie möglich von dem Hund verlangt sondern über normale Abläufe einfach macht.
Unsere Ellie, seit Januar in Deutschland, reagiert gerade bei Lockrufen und hinhalten von Leckereien ängstlich. Man muss sich ins Gedächtnis rufen, dass dies die Vorgehensweise von Menschen ist, um an die Hunde ran zukommen und nicht immer sind die Menschen nett.
Fremde Menschen sollten sich grundsätzlich von deinem Hund fern halten und haben sie nicht zu locken und nicht anzufassen. Hier sollte dein Hund entscheiden dürfen, wenn sie sich anfassen lassen will.
Geht es langsam an. Das Vertrauen aufzubauen dauert lange und braucht viel Geduld. -
Hallo,
ich hatte jetzt die Hundetrainerin hier.
Ein Vorschlag von ihr war es meine Hündin das Kommando "ruhig" beizubringen. Das soll ich immer dann sagen, wenn sie zur Ruhe kommt, beim einschlafen, aufm Sofa etc. Mit dem Kommanda soll sie also Gelassenheit verknüpfen. Wenn das dann drin ist, meinte die Trainerin kann man den Hund dann in einer Stresssituation mit dem Kommando helfen ruiger zu werden und die für den Hund brennsliche Situation zu entschärfen und evt. umzudenken. Ich habe das jetzt mal kurz erläutert. Die Trainerin war 2 Stunden da, so ein langen Text erspare ich euch an der Stelle.
Desweiteren hatte sie noch empfohlen zu Klickern, das bringen wir unserem Hund jetzt auch bei. Ich muss nur nochmal ein anderen Klicker kaufen, der jetzige ist zu laut, das tut uns beiden in den Ohren weh ;-)
Nachdem der Hund das Klickern mir einer Belohnung verbunden hat, kann man mithilfe des Klickertrainings dem Hund neue Kommandos beibringen. An der Stelle möchte ich jetzt aber nicht ausholen, das wird ja gut in der Literatur und anderen Forenbeiträgen beschrieben.
Die Trainerin meinte, dass unser Hund mehr Selbstbewusstsein braucht und das Erlernen von neuen Tricks kann dabei gut helfen, auch wenn es sinnlose Tricks wie gib Pfötchen oder Rolle sind. Der Hund muss sich bestätigt fühlen. Er möchte wie wir Menschen für etwas richtiges belohnt werden und wächst an neuen Aufgaben. Das soll dann auch das Selbstbeusstsein stärken.
Ja dies und vieles mehr hat die Trainerin berichtet. In 1-2 Monaten kommt sie dann wieder und wir machen weiter in den Übungen. Solange sollen wir Klickern üben und das Kommando "ruhig".
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