• Hallo, meine 15 Wochen alte Mischlingshündin Lilly macht bei meinen Schwiegereltern regelmäßig in die Wohnung. Meistens nur Pippi aber auch nen Häufchen lässt sie nicht aus :( So die Vorgeschichte ist, wir haben Lilly jetzt seit 7 Wochen .. Lilly ist bei meinem Freund und mir in der Wohnung auch super stubenrein. Außer mal morgens nach dem aufstehen, passiert zwischendurch noch das ein oder andere mal etwas,.. Tagsüber ist sie dann bei meinen Schwiegereltern, dort leben noch andere Hunde mit denen sie auch klar kommt. Dazu muss ich noch sagen das 1 Hund auch gleichzeitig abends mit zu uns in die Wohnung kommt. Wenn aber auch die Schwiegereltern arbeiten sind (wenn ich es mal so sagen ist sie wenn es hoch kommt, gerade mal 2-3 std alleine.) Und dann nicht wirklich alleine da ja noch die anderen Hunde da sind. Lilly ist relativ dominant, anderen HUnden gegenüber. Das Problem ist halt , das wenn sie nicht in die wohnung macht nimmt sie alles auseinander... Pvc böden werden rausgerissen.. Sie springt auf den Tisch und räumt auf .. Teller fliegen runter... dyas volle Programm.. Bei uns zuhause wenn sie da mal alleine ist 2 std wenn überhaupt. macht sie nichts kaputt .. sie legt sich hin und pennt.. zu dem rausgehen. Am anfang ist sie alle 2 std (auch nachts) und nach jedem schlafen, spielen, fressen und trinken zack raus... Sie ist dauerhaft draußen so gesehen.. sie tobt sich aus mit den anderen Hunden .. kommt in den Garten... alles mögliche,... Wenn mein Freund oder ich da sind, macht sie nichts.. Könnte sie das aus Trotz machen =? Bitte, wäre euch für eure Tipps und Tricks echt dankbar.. So langsam ist die Schwiegernmama ganz schön genervt und will den Hund nicht mehr allzu lange in der Wohnung haben, außer sie ändert sich...

    Was haltet ihr denn davon, Sie in der Zeit wo keiner da ist in diese 'Kisten' die ja extra für solche Fälle sind zu setzen? Das sie einen ruhe Platz hat und nicht mehr so gestresst werden kann ?

  • Mit 15 Wochen ist das völlig normal! Ihr habt großes Glück das eure Kleine bei euch schon stubenrein ist, das dauert oft viel länger! An anderen Orten müsst ihr das wie bei euch zu Hause aufbauen und das dauert länger als ein paar Wochen.
    Ich würde sie auch noch nicht alleine lassen und mit ihr im Haus deiner Schwiergereltern das zur Ruhe kommen üben. Ihr junges Hundedasein klingt von deiner Beschreibung her recht stressig, sie scheint schwer zur Ruhe zu kommen und ist nicht ausgelastet.
    Eine Kiste, in der sie eventuell sogar mehrere Stunden verbringen muss und aus der sie nicht alleine rauskommt, halte ich auch für ungeeignet. An Hundeboxen fürs Autofahren z.B. müssen Hunde ganz langsam gewöhnt werden, in der Wohnung findet man die bei uns aber nicht.

    Ich hoffe das kommt nicht unfreundlich rüber, ich muss zugeben ich habe eure Situation nicht ganz verstanden ;)
    Ihr habt einen Hund, der eigentlich deinen Schwiegereltern gehört, aber abends/nachts mit bei euch ist, euren neuen Welpen Lilly und bei deinen Schwiegereltern sind noch andere Hunde (1,2,3,4,...?).
    Sie ist selten für kurze Zeit alleine und macht bei euch zu Hause nichts, ist aber bei euren Schwiegereltern aufgedreht, zerstörerisch und dies besonders doll, wenn deine Schwiegereltern weg sind. Soweit richtig?
    Wer erzieht denn den Hund vorrangig?
    Wer 'verordnet' Ruhezeiten und geht mit Lilly spazieren? Wann und wie lange?
    Wer ist ihre Bezugsperson auf die sie sich verlassen kann?
    Ist echt nicht böse gemeint, aber das klingt alles ein bisschen durcheinander bei euch und die Kleine ist glaube ich einfach überfordert.

  • Hallo,

    so ganz verstehe ich den Text auch nicht.

    Es handelt sich um einen 15 Wochen jungen Hund, der dir gehört, aber tagsüber bei den Schwiegereltern untergebracht ist, die auch 2-3 Stunden das Haus verlassen?
    Dann uriniert der Welpe in die Wohnung deiner Schwiegereltern oder zerlegt diese, wenn sie alleine gelassen wird?
    Ist das so richtig?

    Nein, das Verhalten hat nicht das geringste mit Trotz zu tun.
    Es handelt sich um ein "Hundekind", was nicht 2-3 Stunden in der Wohnung deiner Schwiegereltern alleine bleiben kann.
    Aus Frust/Stress zerlegt sie die Wohung und macht rein.
    Gegen Verlustängste hilft leider kein Kennel.
    Auch wenn das Alleinebleiben in deiner Wohnung für zwei Stunden problemlos klappt, bei den Schwiegereltern ist das nicht der Fall.
    Dein Hund hat dort damit enormen Stress.

    Eine ulitimative Lösung des Problems gibt es nicht, der junge Hund muss das Alleinebleiben in der Wohnung der Schwiegereltern noch lernen und das geht nur kleinstschrittig, in kurzen Zeitabschnitten.
    Wenn deine Schwiegereltern aber tgl. 2-3 Std. arbeiten müssen, besteht kaum die Möglichkeit, dass sie mit dem Welpen üben können.
    Anwesende Hunde ersetzen keinen Menschen, daher helfen sie ihr nicht, das Alleinebleiben entspannt durchzustehen.

    Viele Grüße
    Themis

  • :gut: :gut: :gut:

    Ich stimme hier in allen Punkten zu.
    Der Hund hat enormen Stress bei den Schwiegereltern, und dann noch in der "fremden" Wohnung 2 - 3 Std allein zu sein. Der kleine Knirps kann es ja noch gar nicht anders. Er ist weder stubenrein noch weiß er wohin mit seinem Stress. Der wird dann an der Wohnungseinrichtung rausgelassen.

    Übt das Alleinsein in kleinen Schritten. Und übt es auch in der Wohnung der Schwiegereltern, bzw bindet die Schwiegereltern in das Training mit ein. Und versucht es einzurichten, dass die Kleine erstmal nicht die 2 - 3 Std allein sein muss.

  • Du schreibst Lilly sei recht dominant gegenueber anderen Hunden? Ein 15 Wochen alter Welpe ist bestenfalls selstbewusst! Aus meiner Erfahrung ist Dominanz eine Handlung um Angst zu ueberspielen, d. h. es besteht der staendige Drang immer der Groesste, Schnellste, Staerkste, etc. zu sein und das zur Not auch mit starker Aggression! Wir hatten vor 14 Jahren einen Appenzeller-Labi-Mix aus dem TH und der war WIRKLICH dominant, aber schlicht weil er im vorherigen zu Hause wohl fast schon fuers Atmen halb tot gepruegelt worden sein musste und dadurch hatte er einfach ANGST! Leider mussten wir ihn (in Absprache mit dem TH, ich hab damals jede Woche dort geholfen u. sie haben den gesamten Verlauf mit bekommen) nach einem 1/2 Jahr einschlaefern lassen, da er so was wie Cockerwut oder eine Art Epilepsie hatte, bei der aus den unterschiedlichsten Gruenden ohne jede Vorankuendigung einen Tobsuchtsanfall bekam! Er bekam lediglich einen ganz starren Blick, aber dann wars schon zu spaet, dann griff er in blinder Wut alles an was um ihn stand. Die Anfaelle wurden immer heftiger und kamen in immer kuerzeren Abstaenden und zum Schluss hat er mich angefallen, GSD war ich es, denn weil mich dieser Hund abgoettisch geliebt hat, hat er bei mir nicht auf Kehle und Gesicht gezielt, was er bei jedem andern aber getan hat. Bei den vorherigen Anfaellen hatt ich ihn entweder an der Leine oder es war eine Barriere zwischen Hund und uns (z. B. Kofferraumdeckel) und einen andern haette er vielleicht umgebracht... Nach dem Einschlaefern wurde daer gesamte Koerper untersucht um einen Grund zu finden, es konnte aber rein gar nichts festgestellt werden, kein Tumor, keine veraenderten Organe, nichts! Ich glaub es kommt deutlich heraus, dass er so furchtbar lieb er sonst war, eine unberechenbare, potenzielle Gefahr darstellte! Vermutlich wurde er auch deswegen abgegeben, dieses Verhalten zeigte er auch erst nachdem er drei Monate bei uns zu Hause war! Die Familie ist nach der Abgabe unbekannt verzogen, das TH wollt sie damals noch anzeigen, aber dadurch war die strafrechtliche Verfolgung unmoeglich.

    Auf was ich eigentlich heraus will, sollte die Kleine tatsaechlich dominant gegenueber andern Hunden sein, dann hat sie Angst! Wenn sie immer nur ein einige Stunden im Rudel der Schwiegereltern ist, hat sie als kleiner Welpe kaum die Moeglichkeit IHREN Platz im Rudel zu finden und das bereitet riesigen Stress, der fuer so einen jungen Hund absolut kontraproduktiv ist! Also ueberleg und beobachte mal ganz genau, ob sie wirklich dominant ist oder vielleicht einfach selbstbewusst!? Wenn sie selbstbewusst ist, ist sie eben frech und aufgeweckt, das waere ueberhaupt nicht schlimm, sondern sogar gut!

    Zum Rest stimme ich den andern absolut zu und wenn sie Angst hat, dann sind die andern Hunde tatsaechlich gar keine Hilfe beim Aallein bleiben! Das waeren sie nur wenn sie sich wohlfuehlt und dann muss trotzdem mit ihr geuebt werden!

    LG Sara

  • Hallo, sorry das ich solange nicht geantwortet habe. Also wollte kurz berichten. Wir haben fleißig mit Lilly geübt. Sie ist nun komplett stubenrein(also klar zwischendurch passiert immernoch mal ein kleines marlörchen) aber soweit klappt das gut. Und ihr stress scheint sich gemindert zu haben, sie legt sich nun wenn sie zu den Schwiegereltern kommt auf ihr Kissen oder spielt mit den anderen Hunden. :) aber es bleibt die Einrichtung heile. Ich glaube es hat Lilly viel geholfen, das sie ihr Kissen aus unserer Wohnung bekommen hat und nicht mehr das neu gekaufte:) außerdem hat sie noch nen altes Tshirt von mir bekommen. Darauf kann sie rumkauen, mit spielen oder einfach drauf schlafen. Ihr Lieblingsspielzeug durfte sie auch jeden Morgen mit rüber nehmen. Sie ist ruhiger geworden. Immernoch aufgeweckt aber ich glaube das tut ihr ganz gut. :) Danke für eure ganzen Tipps:)

    @ Sara : Ich glaube eher das es selbstbewusstsein ist, habe sie die letzten Tage draußen beobachtet. Sie stürmt nicht auf die Hunde sofort zu und stellt sich auf. Sondern sie geht normal hin schnüffelt freut sich .. Also denke ich eher das es eine selbstbewusste Hündin ist. Was mir aber auch aufgefallen ist, bei manchen Hunden die wir im Wald treffen ( ohne diese vorher schonmal gesehen zu haben) ist sie sofort ängstlich und versteckt sich bei mir. Auch wenn der Hund nicht mal auf sie zu kommt. Da fängt sie dann auch das kläffen an. Das tut sie denke ich mal aus Schutz. nicht bei jedem Hund, kann es aber auch nicht spezialisieren. Mal großer schwarzer Hund, mal kleiner Dackel, mal nen heller Labbi,... Unterschiedlich.. Immer wieder so phasenweise. Merkwürdig i,wie . Manche Hunde geht sie freudig drauf zu und im nächsten Moment haut sie vor dem nächsten Hund ängstlich ab. Aber na gut man muss sich ja auch nicht mit jedem anfreunden. Achso es ist auch egal ob Hündin oder Rüde.

  • Zitat

    Da fängt sie dann auch das kläffen an. Das tut sie denke ich mal aus Schutz. nicht bei jedem Hund, kann es aber auch nicht spezialisieren. Mal großer schwarzer Hund, mal kleiner Dackel, mal nen heller Labbi,... Unterschiedlich.. Immer wieder so phasenweise. Merkwürdig i,wie . Manche Hunde geht sie freudig drauf zu und im nächsten Moment haut sie vor dem nächsten Hund ängstlich ab. Aber na gut man muss sich ja auch nicht mit jedem anfreunden. Achso es ist auch egal ob Hündin oder Rüde.

    Verbellt sie oder meldet sie nur?
    Verbellen hat meist mit Angst zu tun, melden einfach nur um dem Rest des 'Rudels' bescheid zu sagen.
    Mit Schutz hast das eher nicht zu tun, würde ich mal vermuten.

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