Alleinbleiben üben und Kleinkinder
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Hallo zusammen,
ich bin derzeit ein wenig ratlos, wie wir unserem 10 Monate alten Junghund das Alleinbleiben beibringen sollen. Wir haben zwei Kleinkindern im Alter von drei und vier Jahren, mit denen ich nicht -zig Mal am Tag für 1-2 Minuten das Haus verlassen kann.
Den Hund ab und an in einem Raum zurücklassen ist natürlich kein Problem, wenn es dann aber darum geht ihn alleine im Haus zu lassen wird es schwierig.
Wieviele Wiederholungen am Tag sind denn eigentloich ratsam? Ich gehe mal davon aus, dass man nur Fortschritte erzielen kann, wenn man täglich übt und dann auch nicht nur drei bis vier Mal das Haus verlässt?!
So langsam sollte er es lernen, er klebt mir nämlich permanent am Fuß, da ich ihn auch mit ins Büro nehme.

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Hallo,
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Immer die Kinder einpacken ist natürlich nicht praktikabel... Gibt es denn Zeiten in denen Du da bist und sie nicht KiTa / Oma / Opa o.ä. in denen Ihr üben könntet?
Das Thema steht bei mir übrigens auch gerade an. Hab zu Anfang da gar nicht so das Augenmerk drauf gelegt, da es Shakespeare als Welpe eigentlich total egal war, wenn ich gegangen bin. Jetzt mit knapp 6 Monaten wird er erst anhänglich ...
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Na ja, wenn die Kinder im Kindergarten sind, dann sind wir arbeiten und mal ein Tag zur Oma ist ja nicht genug, da müsste ich sie ein paar Wochen ausquartieren. Ist echt vertrackt.
Ich könnte den Hund zu hause lassen, wenn ich die Kids in den KiGa bringe, aber das wäre dann gleich eine halbe Stunde, in der Zeit dekoriert er wahrscheinlich das Wohnzimmer um und singt den Nachbarn ein Ständchen.
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Ich halte nichts davon, irgendwelche Situationen zu " konstruieren" . Ich würde das ganz natürlich in den Alltag einbauen.
Und eine halbe Stunde sollte doch eigentlich für einen Junghund möglich sein
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Wie lang ist er denn schon bei euch und habt ihr ihn überhaupt schon einmal allein gelassen? Wenn ein paar Minuten ohne Jaulen klappen, würde ich die halbe Stunde auch gleich riskieren.
Wenn du nicht sicher bist, wie er sich verhält, dann kannst du ja einige Minuten mit den Kids weggehen und eine Webcam mitlaufen lassen. Ein Kong hilft auch immer, dann ist der Hund erstmal beschäftigt (eingefroren hält er noch länger). Wenn das klappt, dann kannst du dir das minutenweise üben dann ja sparen, vielleicht nimmt er es ganz problemlos hin :-)
ZitatUnd eine halbe Stunde sollte doch eigentlich für einen Junghund möglich sein

Wenn er es doch nie gelernt hat und jetzt eh erstmal richtig ankommen muss? Ich schätze mal er lebt noch nicht allzu lange dort.
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Wir haben ihn seit fast 6 Monaten bei uns und er konnte zwischenzeitlich auch gut mal eine halbe Stunde in einem Raum alleine sein. Inzwischen ist das nicht immer der Fall. Er macht sich dann manchmal über die Dinge her die so rumliegen und schleppt die durch die Gegend, Zeitungen werden auch gerne mal zerfetzt.
Wenn wir das Haus verlassen bollert er gegen die Tür und fängt dann an zu jammern. Scheint wohl gefrustet, weil er nicht mitkommen darf.
Vielleicht sollten wir ihn jetzt erst einmal konsequent im Raum zurücklassen wenn wir in ein anderes Zimmer gehen. Ich könnte ihm auch einen Kong geben und ihn dann eine halbe Stunde alleine lassen, wäre vielleicht auch einen Versuch wert?!
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Hier könnte meine/unsere Methode ganz gut funktionieren. Ich habe diese auch schonmal in einem anderen Thread erwähnt.
Hier nochmal reinkopiert:Zitat
Letztendlich haben wir die ganze Sache drastisch verkürzt. Da er keine Probleme hatte in seiner Hunde-Auto-Box zu bleiben, haben wir diese einfach ins Wohnzimmer gestellt und in dort eingesperrt (Wassernapf nicht vergessen!). Die Box gab ihm soviel Sicherheit, dass er keinerlei Aufregungen hatte. Und irgendwann lässt du die Tür von der Box auf. Und im nächsten Schritt lässt du ihn einfach im Raum ohne Box. Wie du die Schritte einsetzt, musst du anhand deines Hundes bestimmen.
Wenn du deinen Hund alleine lässt, dann wird er keinen Marathon laufen. Also brauchst du auch kein schlechtes Gewissen haben, ihn erstmal einzusperren. Das ist das Prinzip der Hundehütte: eine sichere Höhle, wo nix passieren kann. Was ist beängstigender? Viel Raum und keiner da oder die schutzbietende Höhle?Aufjedenfall solltest du, wenn ihr wegseit und der Hund an der Tür kratzt, nicht direkt wieder zurückkommen. Warte erst, bis er sich mehr oder weniger "gefangen" hat. Sonst kriegt er mit, dass sobald er jault und kratzt, kommst du ja wieder.
Es hilft auch viel, den Hund vorher richtig auszupowern.
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Auspowern? Mit dem Energiebündel bin ich danach selbst so platt, dass ich gar nicht mehr weggehen möchte.

Das mit der Box wäre eine Idee. Die ist zwar eigentlich mittlerweile einen Tick zu klein, aber drin schlafen kann er noch und es wäre ja für den Anfang nur von kurzer Dauer.
Wenn er kratzt gehe ich eh nicht rein. Ich warte bis es ruhig ist und gehe dann rein ohne ihn groß zu beachten, während er um mich rumspringt.
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Noch ein Gedanke:
Wenn der Hund tagsüber mit Dir ins Büro geht, könntest Du auch da anfangen, das Alleinebleiben zu üben... -
Guter Gedanke, hier sitzen aber noch ein paar Leute und laufen rum. Das scheidet also aus.
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