Hypersexualität
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Nein, es geht nicht um meinen Hund!
Ich les in letzter Zeit in verschiedenen Foren immer wieder verschiedene Aussagen zu diesem Thema. Sie reichen von "gibts nicht" bis hin zu absolut normalem, harmlosen Rüdenverhalten was als hypersexuell hingestellt wird.Mich würd einfach mal eure Meinung interessieren.
Was müsste der Hund für Verhaltensweisen an den Tag legen, dass ihr Hypersexualität als Kastrationsgrund anerkennen würdet. - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich bin der Meinung, dass Hypersexualität recht selten vorkommt. Meistens handelt es sich bei Verfehlungen im Sexualbereich eher um eine nicht erlernte Frustrationstoleranz und Hemmungslosigkeit, die sich in anderen Bereichen auch zeigt. Ebenso wie Überdrehtheit, Übersprungsverhalten, Stress usw.
Eine echte Hypersexualität wird sicher ein TA feststellen können, indem der den Hormonstatus abklärt.
Einige Rassen neigen genetisch bedingt sicher eher dazu (bekannt ist es beim Labrador, zum Beispiel, der oftmals Verhaltensstörungen im Fressverhalten und ebenso im Sexualverhalten zeigt).
Bei einer echten Hypersexualität würde für mich dazu gehören, dass der Hund sich nur noch im Funktionskreis Fortpflanzungsverhalten bewegt: Pipi schnüffeln/lecken, Unruhe, Kommunikation mit Hunden findet nur noch im olfaktorischen Bereich statt - der Hund sagt nicht Hallo, sondern checkt Hunde immer nur im Genitalbereich ab, Öhrchen stupsen/lecken, flirten, immer auf der Suche nach dem guten Geruch, der Hund zeigt viel Aufreitverhalten, sich selbst ständig im Geniatlbereich belecken/stimulieren, vermindertes Fressverhalten usw.
Eine Kastration würde ich immer dann als Lösung sehen, wenn das Verhalten über einen langen Zeitraum gezeigt wird und vorher würde ich das von einem TA abklären lassen.
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