Referendariat - welche Lösung ist am besten?
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Iboella89 -
4. August 2013 um 17:24
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Hallo ihr Lieben!
Einige von euch kennen mich ja bereits aus diesem Forum und meinen Fragen zu den "Kinderkrankheiten" meiner kleinen Feli. Sie ist jetzt 17 Wochen alt und so langsam hat sich alles gut eingespielt, nicht zuletzt dank eurer lieben und geduldigen Ratschläge
Nachdem sich der Blick von diesen aktuellen Problemen langsam löst, denke ich immer häufiger an ihre und meine Zukunft. Ich war ja bislang immer Zuhause und werde es bis einschließlich Oktober auch noch sein, aber dann beginnt mein Referendariat. Ich weiß nicht, wer sich da auskennt, aber ich werde morgens in der Schule sein (insgesamt pro Woche so 15 Stunden) und voraussichtlich einen Tag im Seminar, dass dann bis abends geht. Ob ich an dem Seminartag morgens frei habe ist noch nicht klar. Ich habe mich für Stellen beworben, die eher ländlich liegen, damit ich im Falle eines notwendigen Umzugs für eine schöne Umgebung für Feli sorgen kann (Garten, Park, etc.). Da die Regierung sich mit der Platzvergabe Zeit lässt, weiß ich allerdings bislang nicht viel mehr als die groben Rahmendaten. Sicher ist aber, dass ich ab November nicht mehr rund um die Uhr für die Kleine da sein kann, sie ist dann 7 Monate alt. Mein Lebensgefährte muss einen Monat später wieder Vollzeit arbeiten. Ich frage mich jetzt, wie ich sie am besten darauf einstelle und habe Angst, dass etwas schief geht. Wir üben momentan das Alleinsein. Da schafft sie stressfrei 2 Stunden, wenn sie schläft auch 3. Lösen tut sie sich alle 3 Stunden, nachts schläft sie 7 Stunden durch.
Sollte ich schon im Oktober damit anfangen, dass ich sie vormittags komplett alleine lasse? Oder noch früher? Momentan beschäftige ich sie hauptsächlich nachmittags und abends, damit die lernt, dass morgens Ruhe angesagt ist. Und ist es realistisch, dass sie das Alleinsein mit 7/8 Monaten schon so gut schafft? Können wenn's blöd läuft dann ja auch ein Mal in der Woche ein paar Stunden mehr sein. Ich habe dann ein Auto und wollte in den Freistunden an einem langen Tag auch nochmal zu ihr und mit ihr raus gehen. Sollte das nicht möglich sein, was haltet ihr dann von einem Dogsitter, der sie zwischendurch nochmal beschäftigt und Gassi geht? Ich will einfach nur, dass es ihr gut geht und sie so wenig Stress wir möglich hat - unglaublich, wie sehr man so eine kleine Maus lieben kann
Oder hat jemand noch eine bessere Idee, wie das für beide Parteien bestmöglich klappen kann? Ich habe dafür ja auch 3 Tage frei und in den Ferien kann ich ja alles von Zuhause aus machen. Im besten Fall könnte ich auch in die Stadt kommen, in der ihre Züchterin lebt, dann könnte sie an langen Tagen auch bei ihrer richtigen Mama und Schwester sein.
Ich habe eigentlich gedacht, dass die Voraussetzungen bei mir sehr gut für einen Welpen sind', weil ich eben jetzt viel daheim bin und später auch hauptsächlich vormittags arbeite, aber nun mache ich mir doch Gedanken.... Den ganzen Tag mit ihr zu verbringen wäre eben doch schöner
Ich bin gespannt auf eure Ideen und Ratschläge und bedanke mich, dass ihr den langen Text gelesen habt

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Wirst du alleine mit dem Hund leben oder ist dein Lebensgefährte dabei? Wenn du ganz alleine bist, würde ich auf jeden Fall einen Sitter suchen. Ich hätte Ref und Hund ohne eine zuverlässige dritte Person nicht unter einen Hut gekriegt.. und ehrlich gesagt ist mein Hund auch so schon viel zu kurz gekommen und lief eigentlich nur noch nebenher
Ich bin (hoffentlich) im November fertig und hoffe inständig, dass sich das dann wieder ändert..Den Plan, in Freistunden nach Hause zu fahren, hatte ich übrigens auch, hat aber in der Praxis kaum funktioniert. Auch sollte man eine Lösung finden für Elternabende, Schulfeste, Klassenfahrten, Konferenzen, etc. pp. Ich hatte wirklich unterschätzt, wie oft noch irgendwelche Extratermine anstanden.
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Hallo und danke für deine Antwort!
Also bei Extraterminen ist es kein Problem, weil ich da Unterstützung von meiner Familie bekomme. Auch wenn es mal eine sehr anstrengende Woche zum Ende hin gibt (ich denke an die Woche vorm Examenstag) kann ich die Kleine dort hinbringen, meine Mutter ist den ganzen Tag Zuhause und es gibt einen Garten und das Haus liegt direkt am Wald. Für die Vormittage ist das allerdings leider keine Lösung, weil sie für ein tägliches Hin und Her doch etwas zu weit weg wohnen.
Mein Freund wird dann leider nicht mehr bei mir wohnen, ich werde mit der Kleinen alleine wohnen. Allerdings muss er größtenteils an den Wochenenden arbeiten und er könnte bei Engpässen auch einspringen. Nach einem Dogsitter werde ich mich dann auf jeden Fall nochmal umsehen. Ich hab nur irgendwie Sorge, dass sie hinterher geklaut wird
weil sie so süß ist
Allerdings habe ich mir für die Zeit im Ref auch nichts anderes nebenher vorgenommen. Keine anderen Veranstaltungen, Nebenjobs, etc. Ich hab eigentlich ein ganz gutes Zeitmanagement, habe mein Studium auch deutlich schneller geschafft als vorgesehen, trotz zwei Nebenjobs... Ich hoffe mal, dass das Ref für mich daher auch nicht soooooo zeitintensiv wird, dass ich die Kleine vernachlässigen muss. Aber wissen kann ich das jetzt natürlich noch nicht... 
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Wird schon schief gehen

An welcher Schulform bist du denn? Ich frag nur, weil ich am Gymnasium im letzten Schuljahr jetzt 2 Tage pro Woche hatte, an denen ich bis zur 9. Stunde in der Schule sein musste. Hatte zwischendurch zwar Freistunden und nur 10min bis nach Hause, aber meistens kam ich dann halt doch nicht weg. Dazu kommt noch der Seminartag bis 16h. Sind schon 3 Wochentage, an denen der Hund ca. 8 Stunden hätte alleine bleiben müssen. Meine kann das sowieso nicht, von daher war für mich klar, dass sowieso eine Betreuung her musste, aber ich würde mir auf jeden Fall als Plan B eine Unterbringungsmöglichkeit suchen, oder zumindest einen Gassigeher für zwischendurch. Gerade weil dein Hund noch so jung ist
Meine wollte mit 7 Monaten Action und mehr als 4-5 Stunden Ruhe war da nicht drin, danach fing sie an sich furchtbar zu langweilen und Blödsinn zu machen. -
Zitat
...Sollte ich schon im Oktober damit anfangen, dass ich sie vormittags komplett alleine lasse? Oder noch früher? ...
Nein - ich würde umgehend damit anfangen, den Zeitrahmen, den sie bisher beherrscht, auszubauen. Und zwar nicht immer länger, sondern mal etwas länger, mal etwas kürzer. Nicht, daß dann beim Hund rüberkommt "wenn ich brav alleinbleibe, muß ich am nächsten Tag noch länger warten"....
Je eher der Hund keine Probleme mehr hat mit einem halben Tag, desto sicherer kannst Du selbst auch sein, daß er´s wirklich beherrscht, so lange alleinzubleiben. Mit 7 Monaten sollte das kein Problem mehr darstellen, da sollte er auch so lange einhalten können, ohne daß Du Pfützchen riskierst ;-)
Ab sofort vormittags auch überhaupt keine Spielchen mehr (nicht "nur noch ab und an", wie von Dir beschrieben), damit der Tagesablauf in Fleisch und Blut übergeht: "vormittags ist Ruhe, fertig".
Außerdem würde ich jetzt schon mal variieren, daß er auch nachmittags mal ein Stündchen alleine sein kann. Denn solltest Du nachmittags mal weg müssen, hast sonst wieder ein Problem.
Ansonsten: wenn der Hund mal den halben Tag geschafft hat, ist mal eine Stunde mehr sicherlich kein großes Problem mehr...
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Auch wenn ich nicht ins Referendariat gehe haben wir das selbe Problem. Ab September muss Amber regelmäßig längere Zeit alleine sein, bisher war ich immer da. Sie ist dann auch 7 Monate alt. Nur leider kann sie das mit dem allein-sein nicht gut. Also ich weiß nicht wieso, wir haben langsam gesteigert. Sie bellt zum Glück nicht aber sie hat Stress, was man auf den Videoaufnahmen sehen kann. Sie rennt hin und her und macht alles kaputt was sie findet, daher ist sie immer in ihrem eigenen Zimmer wo wirklich nichts zum zerstören ist. Natürlich hat sie immer Spielzeug usw da. Aber es hilft nichts

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Lucy, dann würde ich es neu aufbauen. Gibt es eine Zeitspanne während der sie noch entspannt ist oder ist sie direkt von Anfang an gestresst?
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20min. ca... wenn überhaupt

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Na das ist doch ein Anfang
Dann würde ich erstmal den entspanten Bereich festigen und dann gaaaanz langsam die Zeitspanne erhöhen. Vielleicht wäre ja auch konditionierte Entspannung was für euch (damit kam bei uns der Durchbruch, nachdem an Alleinelassen ca. 2 Jahre überhaupt gar nicht zu denken war).Vielleicht braucht deine Maus einfach etwas mehr Zeit.
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