Schwierigkeiten beim Aufstehen - Ideen?

  • Zitat

    Dann mal gute Besserung, aber ist eine Bandscheibenvorwölbung kein Vorfall?


    Danke!
    So wie ich das verstanden habe, ist es so eine Art Vorstufe. Wenn die Wölbung "platzt", ist es ein richtiger Bandscheibenvorfall, der dann operiert werden müsste.
    Aber wir hoffen, es mit den richtigen Maßnahmen so weit in den Griff zu bekommen, dass das nicht nötig wird. Und natürlich erstmal, dass sie nicht ewig diese Medikamente schlucken muss....

  • Zitat


    Danke!
    So wie ich das verstanden habe, ist es so eine Art Vorstufe. Wenn die Wölbung "platzt", ist es ein richtiger Bandscheibenvorfall, der dann operiert werden müsste.
    Aber wir hoffen, es mit den richtigen Maßnahmen so weit in den Griff zu bekommen, dass das nicht nötig wird. Und natürlich erstmal, dass sie nicht ewig diese Medikamente schlucken muss....

    Dann hatte meine auch nur Vorwölbungen, geplatzt war da nie was, denn das wäre ja kein Vorfall, sondern eine geplatzte Bandscheibe. Bei meiner war durch die Vorwölbung 60% der Nerven eingeklemmt, durch das Entfernen des Wirbeldaches hat man Platz geschaffen. Beim zweiten Mal war sogar alles voller Flüssigkeit, da hat man geöffnet. Ein Jahr später war die Bandscheibe verschrumpelt und fast weg, was gut war.

    Ich wünsch euch, dass das euch alles erspart bleibt.

    Weiß nicht, wo ihr wohnt. Ich war damals bei Dr. Rentmeister in Bibelried bei Würzburg und später noch in der Klinik am Sandpfad in Walldorf, kann beide empfehlen. Unsere Tierklinik hatte überhaupt nicht gecheckt, was mit dem Hund los war.

  • So wie ich das verstanden habe nennt man es "Vorfall", wenn diese gallertartige Masse austritt. Laut TA ginge dann gar nichts mehr - also, der Hund könnte dann die Hinterhand nicht mehr bewegen bzw. nur noch hinter sich herziehen. Wir wohnen in der Nähe von Oldenburg/Niedersachsen und waren auch dort in der Klinik. Trotzdem Danke für den Tipp, andere Nutzer haben ja vielleicht ähnliche Probleme.
    Am Samstag hatten wir das erste Mal Physiotherapie und mein Mann war sehr angetan davon. Die Therapeutin meinte, dass es insgesamt gut aussehe - keine Arthrose o.ä. (haben ja die ganzen Aufnahmen aus der Klinik mitgenommen). Sie hat uns 2 Übungen für zuhause gezeigt, die wir fleißig machen. Man sieht der Hündin an, dass sie das nicht mag, aber sie lässt es geduldig über sich ergehen :verzweifelt: . Momentan hat sie wieder große Probleme beim Aufstehen, trotz Rimadyl.
    Ich gehe gleich mit ihr in den Garten, da kann sie sich ein bisschen in die Sonne legen. Ansonsten haben wir ihren Rücken in den letzten Tagen häufiger mit der Rotlichtlampe bestrahlt, vor der hat sie sich zwar auch ein bisschen gefürchtet, es aber akzeptiert.

  • Also, bei meiner war es so, dass sich das Kreuzbein nicht verknöchert hatte, irgendwie dann was nach unten drückte und die Bandscheibe und Nerven drückte.

    Heute ist es Narbengewebe. Sie bekommt Schmerzmittel und etwas Kortison. Kortison lässt abschwellen. Es ist zwar kurios, aber es funktioniert so seit Jahren. Sie bekommt Previcox. Gemerkt haben wir es nur, weil sie immer wieder aufschrie, mehr war erst nicht. Dann konnte sie nicht mehr Treppe hochlaufen oder ins Auto einsteigen.

    Eine zeitlang waren wir bei ner Physio zum Schwimmen, das war genial, wäre evtl auch was für euch.

  • Habe heute mit dem TA telefoniert und wir dürfen die Rimadyl-Dosis erhöhen. Morgen ist glücklicherweise wieder Physio. Bin gerade etwas verzweifelt-ratlos, weil es Hundine nicht gut geht :sad2: .
    Naja, mein Mann hatte vor einigen Jahren auch eine Bandscheibenwölbung (daher sollte ich mich mit der Pflege eigentlich auskennen :hust: ), er dachte damals auch dass er niiiiiiiiiie wieder Fußball spielen kann und sowieso alles furchtbar werden würde. Das macht mir wenigstens ein bisschen Mut....
    Schwimmen wäre für Hundine die Höchststrafe. Trotzdem führt mittelfristig vielleicht kein Weg daran vorbei :ugly: .

  • Ich wollte doch mal weiter berichten, wie es uns so ergeht.
    Also, mit minimalen Fortschritten schreiten wir langsam voran. Die Physiotherapie tut Hundine gut. Anfangs haben wir ein paar passive Massagetechniken gezeigt bekommen, inzwischen muss sie richtig mitarbeiten.
    Männe hat ihr einen Stepper gebaut und sobald man den in Positur stellt und dann noch der Clicker geholt wird, ist sie schon ganz bei der Sache. Wir sollen sie nicht so schonen, sondern normale, ruhige Spaziergänge machen- nicht in voller Länge, aber schon so, dass sie ein bisschen gefordert wird.
    In einem Sprunggelenk sitzt wohl noch eine Entzündung, die wir mit Quarkwickeln behandeln. Sie ist noch nicht wieder die Alte, aber hoffentlich auf dem Weg zurück :smile: .

  • Entzündung? Probiers mit Traumeel, das ist homöopathisch und dafür super.

    Ansonsten weiterhin gute Besserung.

  • Ich kann dir Wobenzym empfehlen..sind halt nicht billig, und halt für Menschen, aber ich hab es auch gegeben und hab es selber schon genommen und von mehreren gelesen, dass sie es auch verabreicht haben.

  • Leider geht es bei uns wieder abwärts :ill: . Am Samstag war sie schon mäkelig mit dem Futter, am Sonntag hat sie gar nicht gefressen. Dafür, dass sie ansonsten futtertechnisch ein Labrador ist, war das ganz schön beängstigend.
    Der TA hat dann gestern Morgen ein großes Blutbild gemacht, ein Antibiotikum und Cortison gespritzt. Erfolg = 0, sie hat aber immerhin ein bisschen gefressen.
    Heute Morgen waren die Ergebnisse da und die Leukozyten sind massiv erhöht. Der Normalbereich ist mit 6.0-12.0 angegeben und sie hat einen Wert von 37.8. Sie hat ein anderes Antibiotikum bekommen und ist jetzt ein bisschen fitter.
    Morgen Vormittag sollen wir wiederkommen. Irgendwie tendiere ich bauchmäßig dazu, sie noch mal in der Klinik vorzustellen. Andererseits kenne ich Menschen, die immer wieder mit erhöhten Entzündungswerten im Blutbild auffallen, ohne das man je feststellen kann, wo genau im Körper die Entzündung sitzt. Wie soll das dann bei einem Hund gehen? Der TA konnte übrigens keine Entzündung in den Beinen fühlen.
    Ach so, Traumeel haben wir gegeben, seit Sonntag allerdings nicht mehr. Und sie stinkt aus dem Maul, schon seit ein paar Wochen, mal mehr, mal weniger. Haben Petersilie ins Futter gemischt und darauf geachtet, dass sie genug kaut, aber trotzdem müffelt sie :muede2: . Die Physiotherapeutin meinte, dass ja auch der gesamte Stoffwechsel durcheinander käme, aber ich weiß nicht, ob es nicht eher mit der Entzündung zusammen hängt.
    Schön ist das alles jedenfalls nicht.

  • Der Form halber möchte ich die Geschichte doch noch zu einem Ende bringen.
    Es ging nicht gut aus bei uns. Antibiotika, Cortison, stationärer Klinikaufenthalt, Tierheilpraktikerin. Das ganze Programm und von allem viel. Biopsie mit Verdacht auf Leukämie oder Lymphknotenkrebs, Tage zwischen vorsichtiger Hoffnung und totaler Verzweiflung. Letztlich war es eine Sepsis in Kombination mit einer Milzentzündung. Eine wirkliche Erklärung konnte uns niemand geben, aber nachdem sich ihr Zustand nach Absetzen der Medikamente innerhalb weniger Stunden rapide verschlechterte, haben wir sie hier zuhause einschläfern lassen.

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