Nicht nur das ständige apportieren oder verstecken..!

  • Hi Leute,
    Mein einjähriger Kromfohrländer ist ein echtes Energiebündel & will immer gefordert werden. Das normale Werfen & apportieren wurde ihm schnell langweilig, dann habe ich sein Spielzeug versteckt oder in sehr hohes Gras geworfen, doch er fängt schon wieder an es langweilig zu finden. Was kann ich denn noch machen um ihn auszulasten oder Sparziergänge interessanter bzw actionreicher zu gestalten? Hier lasse ich ihm oft Tricks machen oder über Äste springen, bzw drunter durch kriechen oder über Baumstämme ballancieren.
    Seit kreativ!:)
    Lg Anna mit Amaro

  • Spielzeug mal ne Ebene höher hängen, ins Gebüsch/an einen Baum. Leckerli im Haus oder unterwegs verstecken und suchen lassen. Im Haus kann man schön variieren - unterm Sofa ans Eck, aufs unterste Regal, unter einer Teppichecke, unter einem umgestülpten Blumentopf, damit kann man auch Geruchs-Unterscheidungsspiele machen - also einen Gegenstand in einem von mehreren Blumentöpfen verstecken und suchen lassen.

    Verschiedene Dinge apportieren lassen, die er unterscheiden muß: "bring Schlüssel", "bring Tempo" (ne Packung Tempos), "bring Leine" oder was auch immer man so dabei hat unterwegs. Alle drei Sachen in die Wiese werfen, aber nur bestätigen, wenn er das richtige bringt. Oder Dinge von A nach B bringen lassen (z.B. daheim Spielzeug in eine Kiste räumen o.ä.)

    Um Gegenstände herumlaufen (Bäume, Mülleimer, Pfosten, Buswartehäuschen u.v.a.), die Du ihm anzeigst, mal von vorne anlaufen lassen, mal auf die Seite schicken, um diese zu umrunden. Erst kleiner, dann größerer Abstand.

    Fußgehen lassen vorwärts und rückwärts (ausprobieren, wie er´s am ehesten versteht), Slalom durch die Beine machen lassen. Generell so Trick-Sachen, da gibt´s glaub ich im Internet tausend Websites mit Ideen für ;-)

  • Hi,
    werfen ist nicht so günstig.
    Du trainierst unterum ständen den Hund darin, ohne zu denken nur auf einen Blickimpuls zu handeln.

    Besser ist es du machst kleine Fährten.

    Setzt den Hund ab, oder binde ihn irgendwo an. und gehe mit dem Apportel über eine FLäche. Dann tu ein par mal als ob du ihn versteckst, um ihn dann irgendwo hinzulegen.

    Dann nimm deinen Hund, laufe ein bischen im Fuss mit ihn, lenke ihn a. Dann setzt du ihn hin und schickst ihn in die Fläche zum suchen.

    Und dann beobachte genau, was der hund macht.

  • Hallo,
    ich finde, du machst schon eine ganze Menge.....ich habe auch so ein Energiebündel und man muss sehr aufpassen, damit man sich den Hund nicht zum 'Beschäftigungs-Junkie' erzieht. Je mehr man macht, um so mehr mehr fordert der Hund und kommt irgendwann nicht mehr zur Ruhe.
    Ich kann nur empfehlen, auf Spaziergängen einfach auch mal 'Nixtun' zu trainieren. Hinsetzen, Hund ignorieren und warten, dass er entspannt......

    Zur Auslastung mache ich mit meiner Hündin (neben den 'normalen' Sachen, wie Apportieren und Unterordnung und Tricksen) Mantrailing und Zielobjektsuche.

  • Zitat

    Das is ja schon ne ganze Menge! Dank schon mal;)
    Aber wie kann ich dem hund genau lernen leine von spielzeug zu unterscheiden?:)

    Ich habs so gemacht: Leine nehmen, dem Hund zeigen, benennen, auf den Boden legen. Bringen lassen mit "Bring Leine". Dann mal (später) Handy benennen, hinlegen, bringen lassen. Als Biene das beherrscht hat, beides hingelegt. Dann: "Bring Leine" - und sobald sie in Richtung Leine gegangen ist, NEIN gesagt, und auf das Handy gezeigt. Leckerli dann auch nur gegeben, wenn sie die Leine gebracht hat.

    Kannst auch erstmal nur Leine und dann Leine und nen unbekannten Gegenstand hinlegen, und dann sagen "Bring Leine" (oder was auch immer Dein Kommando für´s apportieren ist). Evtl. fällts dem Hund leichter, erstmal nur Leine bringen, dann jeweils Leine mit einem anderen, noch nicht benannten Gegenstand zusammen hinzulegen und die Leine rauszusuchen. Wenn das dann sitzt, einen zweiten Gegenstand benennen, den erst einzeln bringen lassen, dann neben einen "fremden" Gegenstand legen, raussuchen lassen etc. Und wenn das sitzt, Leine und den anderen Gegenstand zusammen hinlegen, und jeweils den richtigen raussuchen lassen. Körperliche/stimmliche Hilfe macht nix - soll ja nur Spaß sein, es prüft ja keiner ;-)

    Biene bringt z.B. auch Schuhe - allerdings unterscheidet sie nicht, welche - wenn ich also sage "bring Schuhe", bringt sie einen (der am nächsten steht, oder am besten duftet? *gg) - und wenn ich dann sage "noch eins" für den zweiten, bringt sie einen weiteren - das kann dann auch mal einer von meiner Tochter sein *hust..... Aber das zeigt: sie weiß, was ein Schuh ist ;-) Ich hab mehr halt nicht trainiert - könnte ja unterscheiden zwischen Schuhe-Stiefel-Schlappis etc., das ginge sicherlich auch.

    Und das Spielzeug jeweils dann eben auch mit extra Namen belegen. Ich nehm manchmal Tempo-Packungen, leere Medikamenten-Papp-Schachteln, meinen Schlüssel, das Handy, ein Halsband, Balli, Spieli (Zerrseil), Schweinchen (Quietschi) etc. - aber meist nur bis zu 3 Stück, das langt dann wieder, die dreht sonst voll hoch.

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