Junghund vom Opfer zum Täter!?
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Hallo,
wir (Eltern (45,50) Kinder (23,17) haben seit August 2012 einen Labrador-Weimaraner. Er wird Anfang Juni 1 Jahr alt.
Für die Verständlichkeit einfach mal der Name :) , Oskar, ist ein super lieber, freundlicher Hund. Er liebt alle Menschen und Hunde, besonders kleine Damen
. Er ist zu jedem Hund aufgeschlossen, und sollte ihm doch etwas nicht passen, so geht er immer weg und sucht sich jemand anders. Er jault nicht, beißt nicht, beherrscht die Grundkommandos, ist super gelehrig (Peng, Rolle, Kriechen alles innerhalb von 60min erlernt), klefft nicht, ist für uns einfach der PERFEKTE Hund. Sein einiziges Manko ist das Ziehen an der Leine. Aber selbst dabei ist er freundlich, er denkt einfach wir kommen schon irgendwie hinterher, und will mit der Nase überall zuerst sein, und jeden begrüßen, stets freundlich.Seit seiner Ankunft gehen wir in eine Hundeschule, die uns eigentlich auch relativ gut gefällt. Es gab ab und an Probleme mit Trainingseinheiten, die von der nicht anwesenden Trainerin (2 sind da) abgestempelt wurden, obwohl wir wg. einer Lungenentzündung Oskars nicht anwesend waren, wovon sie nichts wissen wollte, und wir hatten ab und an das Gefühl immer nur belehrt zu werden, es schien alles falsch, aber es war wie gesagt grundlegend in Ordnung und das Positive überwiegte.
Nun waren wir letzte Woche Dienstag um 17 Uhr beim Hundespielplatz (1Stunde Freilauf auf großem Platz, er unter meist älteren Hunden, 4 aufwärts, verschiedene Rassen (Bsp. Dogge, Rhodesian Ridgeback, alles dabei). Es war, wie sonst auch immer, alles super. Er ist zu allen lieb, spielt und ist nicht übermütig.
Anschließend um 18 Uhr begann dann die Trainingsstunde, bei der auch die Hunde u. Halter wechseln.
Am Anfang und am Ende haben sie jeweils 5-10min. Freilauf untereinander. Es war wie immer alles ok, und auch die Lernzeit war super. Am Ende war dann wieder Freilauf.
Da nahm das Problem seinen Lauf. Die Halterin die neben uns stand lockte Oskar zu sich, betüdelte ihn leicht und er freute sich wieder sehr. Darauf kam dann der Hund dieser Halterin, Cooper (Golden Retriever, ebenfalls bald 1 Jahr alt), und hat Oskar ohne einen Grund! ganz plötzlich, ohne dass jemand einschreiten konnte, in das Bein gebissen.Die Trainerin sprühte Blauspray darauf, betonte aber wir bräuchten nicht zum TA. Nach langem Verrücktmachen, weil er nur apathisch da lag, nicht fressen wollte, nicht laufen konnte, gingen wir am nächsten Morgen sofort zum TA. Die Wunde vorne war 3,5cm tief, hinten oberflächlich, musste sondiert werden, Verband, Antibiotikum, Schmerzmittel, etc. Er hat wirklich gelitten.
Nun hofften wir dass alles wieder gut wird. Gestern hatten wir dann eine Einzelstunde bei der Trainerin, und erfuhren prompt, dass Oskar natürlich auf keinen Fall mehr an den folgenden Stunden Hundespielplatz teilnehmen darf, und beim Freilauf vor und nach dem Training mit Leine vor dem Zaun warten muss, und beim Training an Schleppleine sein muss. So war es auch Donnerstag schon beim Training, und er hat richtig gelitten vor dem Zaun, nur gewinselt, wo er so gerne mit Hunden spielt.Wir sind eigentlich aus allen Wolken gefallen und verstehen überhaupt nicht, wieso unser problemloser Hund nun vom Opfer zum Täter wird und wir scheinbar nichts tun können.
Wir würden uns sehr darüber freuen zu hören wir Andere in so einer Situation handeln würden, und wie ihr das einschätzt.

Vielen Dank für's Lesen und Antworten und schöne Pfingsten!
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Hallo,
weiß die Trainerin denn, dass gar nicht dein Hund schuld war, sondern der Hund der anderen HH Oskar angegriffen hat? Oder hat sie wohlmöglich nicht alles mitbekommen und gibt jetzt deinem Hund die Schuld?
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Nein, die Trainerin weiß das auch und hat auch zugegeben, dass der andere Hund völlig unangemessen handelte, da Oskar einfach nur saß und er nur zubiss. Aber sie reagiert darauf eben trotzdem so.

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Zitat
Hallo,
weiß die Trainerin denn, dass gar nicht dein Hund schuld war, sondern der Hund der anderen HH Oskar angegriffen hat? Oder hat sie wohlmöglich nicht alles mitbekommen und gibt jetzt deinem Hund die Schuld?
Als " Hundetrainerin " muss ich doch wohl anders herangehen als durch Aussperren und Schuldzuweisungen ....?
Dafür kommt und bezahlt man doch....? Fragendguck ...?
Und " ihr braucht nicht zum TA?" nach einem Beissvorfall in der eigenen Hundeschule ?... Nochmalfragendguck...?
Was ist sie? Tierärztin ?!?
Bisswunden sind oft viel tiefer und schlimmer als von außen sichtbar ist, das muss sie doch wissen ...?( wenn das mein Ereignis wäre, würde ich mich nach einer neuen Hundeschule umsehen . Mein Vertrauen wäre leider weg :/ )
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In dem Fall denke ich, hätte die gute Dame die längste Zeit von meinem Geld ihren Lebensunterhalt bestritten

Gute Besserung für Oskar!
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Also für mich wäre das ein Grund, die Hundeschule zu wechseln.
Wenn die Trainerin weiß, dass DEIN Hund nichts gemacht hat, das sogar zugibt und dann trotzdem EUCH von den Spielstunden ausschließt und Oskar dann auch noch so ''einschränkt'' , also von wegen Schleppleine, angeleint vor dem Zaun warten, etc. , dann finde ich, dass diese Hundeschule alles andere als vernünftig handelt. Vor allem wenn man beachtet, dass der Hund, der deinen Oskar einfach gebissen hat, jetzt ohne Konsequenzen weiter am Unterricht + Spielen teilnehmen darf. ( Habe ich doch so richtig verstanden, oder? )
Abgesehen davon, macht es Oskar doch dann auch überhaupt keinen Spaß mehr, wenn er so eingeschränkt und ständig vom Spielen ausgeschlossen wird. Ich würde mich an deiner Stelle mal nach einer anderen Hundeschule umsehen. Ist aber natürlich nur meine Meinung.
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Ganz ehrlich?? Hundeschulen kann jeder Idiot betreiben, dafür brauchst du höchstens einen Gewerbeschein aber keine fundierte Ausbildung. Wenn du weiterhin eine Hundeschule besuchen möchtest, würde ich mir eine neue suchen. Aber so wie du schreibst, würde ich dir eher einen Verein nahelegen.

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Hallo,
ich würde auch nochmal ganz genau die Gründe erfahren, warum dein Hund nun nicht mit in den Freilauf darf.
Oft passieren solche Vorfälle aus einer blöden Situation heraus, und nicht weil ein Hund generell Aggressiv ist.Ich fände es sogar wichtig, die Hunde vorsichtig und unter guter Beobachtung wieder zusammen lassen, falls sie sich vorher auch gut verstanden haben (im Notfall beide erstmal mit Maulkorb).
So ist so ein Vorfall unter Hunden nämlich auch oft schnell vergessen.LG
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Zitat
Hallo,
ich würde auch nochmal ganz genau die Gründe erfahren, warum dein Hund nun nicht mit in den Freilauf darf.
Oft passieren solche Vorfälle aus einer blöden Situation heraus, und nicht weil ein Hund generell Aggressiv ist.Ich fände es sogar wichtig, die Hunde vorsichtig und unter guter Beobachtung wieder zusammen lassen, falls sie sich vorher auch gut verstanden haben (im Notfall beide erstmal mit Maulkorb).
So ist so ein Vorfall unter Hunden nämlich auch oft schnell vergessen.LG
Ähm aber der Hund der TS ist gebissen worden nicht andersherum. Also trifft Oskar nun ja wohl gar keine Schuld.
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Vielen Dank für die Antworten!
Der andere nimmt am Hundespielplatz generell nicht teil und darf beim Training auch nur an Schleppleine teilnehmen, das macht die Sache für uns aber auch nicht besser.
Wir denken nun auch darüber nach die Schule zu verlassen. Wir sind ebenfalls beim Polizeihundeverein angemeldet (ist mit einmaligem Jahresbeitrag), waren dort 2 mal, die Trainerin sagte aber wir sollen dort nicht mehr hin, zweigleisig ist nicht gut, das verwirrt ihn nur und man lernt eben alles verschieden. Darauf haben wir gehört, aber irgendwie ist das alles nichts. - Vor einem Moment
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