Jagdprävention mit Welpen / Junghund ?
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Gast67847 -
1. April 2013 um 00:57
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mit nem Pü hast du Glück, die wollen dir eigentlich nur gefallen und wenn man ihnen verständlich erläutert was sie tun dürfen, hinterfragen sie in der Regel nicht 100x. Wichtig ist nur dass man konsequent ist und es möglichst nicht zu Erfolgserlebnissen im jagdlichen Bereich kommt.
Mein kleines Pudelmützchen wollte anfangs Blätter und auch Enten fangen. Da er schon aus der Welpenkiste das Wort nein kannte gabs da einige male ein Nein und Abruf mit lautem Jubel und jetzt mit 15 Wochen geht er ohne zu zucken offline durch die Entenrudel. Was da später noch kommt weiß ich natürlich nicht, deshalb werden weiterhin alle Ansätze wie lauern und auf Bewegungsreize die nicht von mir oder den anderen Hunden ausgehen unterbunden. Man muss vorrausschauend sein dann wird das schon.
Wünsche dir ganz viel Freude mit deinem Lockenwölfchen und vielleicht hast du ja wie ich bei Andiamo Glück und du bekommst ein Exemplar ohne Jagdtrieb.
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Hallo Lockenwolf,
ja, im Grunde geht's mir darum, dass Pü gar nicht erst ein Erfolgserlebnis bekommt. Diese Endorphinausschüttung muss ja wohl ein absolutes Highlight im Hundeleben sein und ich stelle es mir so vor, als wenn es für den Hund wie eine Droge sein muss. Also, keine Macht den Drogen

Ja, wir hoffen auf wenig bis gar kein Jagdtrieb. Gehen im Moment nur nicht davon aus und wollen gewappnet sein.
Und was du über den Pü schreibst bzgl. Gefallen wollen und nicht alles hinterfragen bestärkt mich mal wieder noch mehr zu unserer Entscheidung. Ich freu mich so, wenns endlich soweit ist.helleschatten:
Danke dir für die Tipps. Klingt logisch.Wir haben uns vor 2 Wochen schon mal 2 Hundeschulen angeguckt. Bei einer ist die Trainerin Hobbyjägerin und hat Labbies aus Leistungszucht. Ich denke, dort werden wir auch gute Tipps bekommen können.
Grüße
Vreni -
Ich übe Impuls- und Erregungskontrolle eigentlich dauernd im Alltag. Fängt ja mit Leinenführigkeit an, dem Verhalten, wenn Autos, Menschen, andere Hunde auftauchen... Selten muss ich da mal was stellen, das ergibt sich irgendwie dauernd ganz von selbst, weil ich meinen jungen Hund ja an unterschiedliche Umgebungen gewöhne und wir dann eben auch mal dort unterwegs sind, wo viel los ist.
Viele Grüße
Corinna -
Da du ja auch mit der Reizangel gefragt hast: Ja DAFÜR ist sie ursprünglich gedacht und dafür wird sie auch erfolgreich genutzt. Dazu kannst du dir Literatur von Fichtlmeier suchen, der macht das extrem akkurat. Mir ist auch bewusst dass sein Gesamtkonzept umstritten ist aber die Art wie er mit der Reizangel trainiert ist schon echt gut.
Hab das mit meiner Maus auch gemacht damals, sie würde allem hinterhergehen was sich bewegt, wenn ich sie lassen würde. Insofern hat die Impulskontrolle im Welpenalter echt viel gebracht. Ob ich jedes Blatt verbieten würde weiß ich nicht, ein Hund darf albern sein, aber alles wo sie mit mir zusammenarbeiten sollte musste kontrolliert ablaufen, also mit Impulskontrolle. Also einfach Bällchen schmeißen hab ich nie gemacht als sie noch jung war. Aus beruflichen Gründen haben wir auch nicht soooo oft geübt, sondern vllt einmal die Woche aktiv Impulskontrolle oder Reizangeltraining. Auf Spaziergängen hab ich dann eben immer versucht ihre Aufmerksamkeit zu haben, bis sie ca 6 Monate alt war. Das ist durchaus machbar. Sie durfte zwischendrin natürlich auch rumstromern und die Welt erkunden, aber der Abruf war dann auch immer so gewählt, dass sie sich von der Aktivität auch loseisen konnte. Ein bisschen Glück hatte ich auch, schließlich war sie auf mich fixiert bis zum umfallen und wäre niemals weggelaufen.
Eine Schleppleine haben wir nur zum trailen.
Ganz wichtig ist einfach niemals JAGDerfolg haben zu lassen und nach einer Rehsichtung das Gebiet (je nach Hund) erstmal zu meiden -
Catta, danke für den Buchtipp. Werde ich mir auf jeden fall angucken.
Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, ob unser Wald übermäßig viele Rehe hat
aber es gibt hier mehrere Gebiete, wo nicht mit viel Wild zu rechnen ist. -
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