Intakte Hündin + kastrierter Rüde?
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Hallo liebe Foris :-)
Wir ziehen Ende des Jahres um und haben dann einen großen Garten zur Verfügung, wohnen direkt an der Natur und haben zwei Leute im Haus, die sich um unseren Hund kümmern können, wenn wir mal nicht da oder krank sind. Sind also sehr ideale Bedingungen. Allerdings trifft man dort nicht so viele Hunde wie hier in der Stadt und wenn wir Arbeiten sind, wäre unsere Hündin eben (unter Aufsicht) im Garten bzw. im Winter die meiste Zeit in der Wohnung und würde dann eben Mittags rausgelassen werden.
Jedenfalls möchte gerne noch einen Zweithund zu unserer intakten 3-Jährigen Hündin dazu (bis dahin fast 4 jährig). Es soll ein kastrierter Rüde sein, im Alter von etwa 2-4 Jahren (jünger nicht, da ich eigentlich keinen Hund möchte der so früh kastriert wurde).
Nun wollte ich gerne wissen wie das dann während der Läufigkeit bzw. in den Stehtagen ist... wird es trotzdem zum Deckakt kommen oder interessiert sich ein Kastrat nicht mehr so dafür?
Habe neulich von einer Gassibekanntschaft gehört, dass sie aus Spaß ihre Hündin von einem Kastraten hat "decken" lassen und die dann auch ineinander hingen. Das birgt doch (vor allem bei unerfahrenen Hunden) eine große Verlertzungsgefahr? Ausserdem kann sich die Hündin durch Bakterien eine Gebärmutterentzündung zuziehen.
Muss man die Hunde dann also trotz Kastration während der Stehtage räumlich trennen oder ist das vielleicht je nach Rüde und in welchem Alter er kastriert wurde unterschiedlich?Würde mich freuen wenn mir vielleicht jemand der diese Konstellation hat etwas berichten kann

- Vor einem Moment
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Hi,
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Ich denke, kommt auf den Rüden an!
Ein Rüde, der schon Deckerfahrung hatte, bevor er entmannt wurde, wird es eher versuchen, als einer, der es nicht kennt.
Ich hatte bisher 4 kastrierte Rüden und keiner hat versucht, bei einer heißen Hündinn aufzureiten, kannten es aber vor der Kastra auch nicht.
Eine Bekannte hat einen kastrierten Rotti, der da schon Lust zu hat, sie hat ihn aber so übernommen und weiß nicht, ob er Erfahrung hat. -
Mein kastrierter Rüde würde gerne, habe ihn jedoch noch nie gelassen und er ist schon seit dem Welpenalter bei mir. Er wurde ziemlich früh kastriert!
Unser Familienhund ist inzwischen 13 Jahre alt und hat noch nie versucht auf ne Hündin zu springen, egal ob läufig oder nicht. Er ist übrigens nicht kastriert.
Also es kommt auf jedenfall auf den Rüden an...
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Ich habe auch dieses Modell gewählt-inktakte Hündin,kastrieter Rüde.Er hat noch nie was versucht...
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Grisu würde und er weiß ganz genau, wann Lucy in den Stehtagen ist. Ist ein guter Gradmesser, wann ich auf Spaziergängen wirklich aufpassen muss
. Er lässt sich "wegschicken", aber da muss ich teils recht deutlich werden und wenn man nicht da ist, ist eine räumliche Trennung im Zweifelsfall wohl sinnvoll. Das "Hängen" kann ja durchaus zu Verletzungen führen.Ich glaube nicht, dass Grisu "weiß", dass er kastriert ist... Sein Verhalten in "Rüdendingen" hat sich durch die Kastration jedenfals nicht geändert
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Ok, räumliche Trennung wird kein Problem sein, mal schauen was für einen Rüden wir nehmen bzw. wie der drauf ist.
Danke für eure Erfahrungen
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Wir haben die Kombi auch, ältere intakte Hündin, ehemalige Zuchthündin - und Ersthund Diego wurde bevor er zu uns kommt mit 9 Monaten kastriert....
.. was ihm allerdings bis heute überhaupt nicht bewusst ist.
An so ca 50 wochen im Jahr sind die beiden eine völlig unproblematische Kombination, nett miteinander, kein streit um irgendetwas wie Futter, Spielzeug, Aufmerksamkeit. Die ersten beiden Wochen der Läufigkeit sind auch nicht wild, er merkt es sehr genau, jammert ein bisschen und schaut sie sehnsuchtsvoll an, aber sie will ja nicht - und er bedrängt halt nicht so stark wie ein unkastrierter Rüde, geht also.
Die Stehtage sind dann ehrlich gesagt ein bisschen nervig, sie will und macht das deutlich klar, er würde auch auch tatsächlich so richtig decken, wenn man ihn lässt. Räumliche Trennung geht, klar, wenn ich dabei bin im Haus weiss er auch, dass er nicht darf. Aber es reicht zT im Freilauf (umzäuntes Privatgelände, PFerdestall) sich einmal für 1 minute umzudrehen, dann rufen - umschauen - und sie haben schonmal angefangen

Ich versuche dass so gut es geht zu unterbinden - mache mich aber auch nicht wahnsinnig, wenn ich es mal nicht 100% hinbekomme - bisher hatten wir auch null gesundheitliche Probleme daraus. Und die 10-12 Tage im Jahr bekommt man auch hin.
Viel Glück für Euch,
Lg, Trixi -
Jupp, "Problem" hier ist auch, dass Lucy ihn fast mehr bedrängt, als er sie in den Stehtagen
. Und Grisu "weiß" auch nicht, dass er kastriert ist 
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