Spondylose
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Gast50741 -
9. März 2013 um 09:59
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Ich wende mich mit einem Problem an euch, das eigentlich erst in zweiter Linie mein eigenes ist. Es geht um einen Beagle, 1, 1/2 Jahre, übergewichtig und bei mir im Training für BH/ Obedience.
Zu Jahresbeginn bemerkte ich erstmals dass der Hund starke Probleme hat sich hinzusetzen, Platz wollte er noch nie wirklich machen aber Sitz ging immer, das er immer sofort wieder aufstand schob ich auf den Ausbildungsstand. Nun lag an diesem Tag viel Schnee und der Hund zeigte Probleme mit dem rechten Hinterbein zu laufen. Ich habe versucht der HUndeführerin zu erklären, dass das Training unter diesen Umständen keinen Sinn macht aber anstatt ihren Hund schnellst möglich nach Hause zu bringen, verbrachte sie den Rest der Übungssstunde am Zaun und der Hund fror erbärmlich neben ihr.
Nun waren die Beiden gestern wieder da. Schon im Stand zeigte der Hund eine seltsame Haltung, Rückenlinie sehr nach unten/ hinten gezogen, dabei die Hinterbeine reicht breit auseinander stehend. In der Bewegung zeigte er deutliches Lahmen am rechten Hinterbein. Im Stand dann eine Schonhaltung.
Auf meine Frage ob sie wüßte das er so lahmt wurde mir erklärt er hätte Spondylose.
Ich habe Bauchweh mit einem kranken Hund der offensichtlich Schmerzen hat zu trainieren und äusserte meine Bedenken auch in Hinsicht darauf, dass der Hund eh noch nicht wirklich Spaß am Training hat.
Die Halterin erklärte mir dass er keine Schmerzen habe und die Lahmheit und Schonhaltung nur noch eine doofe Angewohnheit sind. sie sei bei einer Physiotherapeutin mit ihm ( Namen kannte sie leider nicht) und die meinte wohl er soll ruhig weiter trainieren. Die Schmerzmittel die er bekommt (wurde auch erst auf Nachfrage erzählt) kann sie auch nicht benennen.
Was ich über Spondylose weiß: es ist sehr schmerzhaft und tritt eigentlich erst bei schon älteren Tieren auf. Heilung gibt es nicht aber man kann den Hund versuchen schmerzfrei zu bekommen und Muskeln erhalten und aufbauen die die Wirbelsäule unterstützen. Dazu sollte ein Hund viel laufen und in warmen Wasser schwimmen. Dann sollte er eben nicht kalt werden- Mäntelchen tragen im Winter und im Sommer nach dem Baden im See gut abgetrocknet werden. Homöopathische Mittel können wohl auch relativ gut helfen dem Hund das Leben zu erleichtern. Und ich weiß von anderen Spondyhunden dass sie eben keine Übungen wie Sitz, Platz oder schnelle Stops mehr machen sollen.
Nun meine Fragen: Wie kann es sein, dass diese Frau scheinbar nicht oder nur unzureichend über die Erkrankung aufgeklärt wurde? Sie tut es irgendwie so nebenbei ab, als sei es nicht schlimm. Aber der Hund kann sich kaum bewegen, wurde gestern wieder ne Stunde ohne Decke im kalten gelassen.
ich würde gerne Erfahrungen hören in Bezug auf Spondylose und Hundesport, denn ich habe ein schlechtes Gefühl und möchte wirklich keinen kranken Hund trainieren der Schmerzen hat.
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Der arme Hund.
Spondi ist sehr schmerzhaft. Er lahmt sicher nicht weil es ihm Spaß macht. Ich finde es schrecklich wenn die Besis so ignorant sind und nicht sehen wenn ihre Tiere Schmerzen haben.
Quintus hat auch Spondi. Eine Zeit lang hatte er massive Probleme. Schmerzmittel, Akupunktur und Physio haben immer nur kurzzeitig Besserung gebracht.
Vor einem Jahr hat er Goldimplantate bekommen, seit dem läuft er nahezu beschwerdefrei.Ich achte allerdings darauf das der Rücken warm bleibt und er nicht zu viel springt und mache ca. 3 mal die Woche mit ihm Übungen für den Muskelerhalt.
Wenn die Frau um die Erkrankung weiss und trotzdem nicht sieht das der Hund Schmerzen hat, weiss ich auch nicht wie man dem Hund helfen kann.
Vieleicht einige Infos ausdrucken die über das Krankheitsbild informieren?
Und das alles schon bei einem so jungen Hund :/ -
Danke für deine Einschätzung. Reagiere also wirklich nicht über.
Ich werde mich nächste Woche mit der Frau mal zusammen setzen und ihr noch mal erklären worum es mir geht.
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