Renale Dysplasie - Unterstützende Diät?
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Hallo,
vor einem Jahr haben wir unseren Hugo aus dem Tierheim geholt. Da war er ein paar Monate alt. Als er bei uns war, fiel uns auf, dass er extrem vie trinkt und nicht halten konnte. Nach einer langen Odyssee und vielen Arztbesuchen stellte sich nach einer Biopsie dann heraus, dass er eine angeborene Nierenverkümmerung hat, sprich renale Dysplasie. Die Harnstoff- und Creatininkonzentration steigt seitdem schon regelmäßig an, mit kleinen Verbesserungen zwischendurch. Zuletzt HArnstoff bei 127mg/dL und Creatinin bei 7,5 mg/dL.
Seit der Diagnose erhält er Royal Canin renal als Futter, Solidago, Ubichinon und Coenzyme zur Nierenfunktionsunterstützung und zusätzlich 2ml Nephrostat am Tag. Als Highlight bekommt er manhcmal ganz kleine Stückchen getrocknetes Hähnchenfleisch und ab und zu wird auch gekocht (Hähnchen, Kartoffeln, Reis, eher vegetarisch mit Nierennassfutter gemischt).
Nun würden wir aber gerne mehr kochen und wüssten gerne, welche Lebensmittel für den kleinen Kerl sinnvoll sind und welche nicht. Wir haben eine recht übersichtliche Liste, die aber nicht so viele Lebensmittel enthält. Bei anderen Listen fehlt oft der Phosphatgehalt. Auch wüssten wir gerne, welche Dinge er knabbern darf (ausser Möhrchen), falls er mal kurz alleine bleiben soll und etwas zur Ablenkung erhält oder auch zur Zahnreinigung und einfach zur Beschäftigung.
Hat jemand Erfahrungen mit der Kocherei für nierenkranke Hunde und allem was dazu gehört? Welches Futter nehmen? Oder nur kochen?
Ihm geht es soweit super. Ist gut drauf, tobt gerne, wird regelmäßig subcutan mit NaCl gespritzt und Frssen ist eine seine Lieblingsbeschäftigungen

Über Tipps und Hilfe freuen wir uns sehr!
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Hi,
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Hat keiner einer Idee? Oder nen Tipp, wo man gut fragen kann?
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Ich füttere frisch/gekocht und hatte für meinen leberkranken Hund hier http://www.futtermedicus.de/ eine Rationsgestaltung machen lassen. Das machte einen soliden Eindruck - die Berechnung der Rationen erfolgte anhand der Laborwerte, Änderungen im Verlauf wurden für "kleines Geld" angepaßt, wir konnten angeben, welche Futtermittel, Fleischsorten wir und der Hund bevorzugen und bekamen einen ausführlichen Futterplan, der auf die Bedürfnisse des Hundes zugeschnitten war. Der Kontakt per Mail und Telefon war freundlich und ausführlich, mir ist jede Frage beantwortet worden.
Vielleicht hilft Dir das ja schon weiter.
LG, Chris
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Mein kleiner Hund (plus/minus 5 kg) hat neben einer chronischen Niereninsuffizienz auch eine Futtermittelallergie. Einer Mitarbeiterin von Prof. Zentek, FU-Berlin, hat mir zwei Rationspläne inkl. Zusätze erarbeitet.
Bei den Eiweißen (Propteine) kommt es nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Qualität. Bei Fleisch sollte es Muskelfleisch sein. Du kannst aber auch Quark und Eier (gekocht) füttern. Dazu etwas Gemüse und Reis (3/4 poliert, 1/4 Vollkorn) oder gekochte Kartoffeln oder Nudeln.Es gibt Tabellen (z.B. in dem Buch 'Die Ernährung des Hundes' von Meyer/Zentek), in denen Du Dich informieren kannst, wieviel Dein Hund braucht. Zu wenig Eiweiß (Protein) schadet ebenso wie zu viel. Meiden solltest Du alles mit hohem Phosphorgehalt, also Bindegewebe, Sehnen. Handelsübliche Leckerchen sind gestrichen. Als Futterzusatz gibt es Fortan 40, Renalzin (Phopshorhemmer), Multivital a.h. und Lachs-Hanföl.
Der Vorteil des Selbstgekochten ist, dass Du die Ernährung auf Deinen Hund abstimmen kannst. Die handelsüblichen Fertigprodukte sind für erkrankte Hunde in allen Stadien hergestellt. Die Mühe lohnt sich!
Mein Hund bekommt täglich Infusionen und Solidago, Ubichinon, Coenzym, Vitamin B und Renes visc. gespritzt.
Zur Zeit überlegen wir, ob wir den Heilpilz Cordiceps einsetzen. Mein TA hat bei nierenkranken Katzen, die von einer THP mitbehandelt wurden, damit gute Erfahrungen gemacht. Die Nierenwerte sind wieder im Normalbereich.
Schau mal im Internet unter http://www.heilenmitpilzen nach.LG Brunna
Dies aus meinen Erfahrungen.
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Danke für die Hinweise! Das mit dem Phosphathemmer klingt auch gut. Müssen wir mal testen. Wir sind am überlegen, ob wir vielleicht auch barfen sollten. Ist ja angeblich besser für nierenkranke Hunde. Hat da wer Erfahrung?
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