"Normales” Kuscheln nicht möglich

  • Hallo,

    Ich habe ein 3 1/2 jährigen Labrador. Er ist im Grunde ein Traumhund, er ist drinnen sehr ruhig, so dass er kaum auffällt. Draußen geht er auch super an der Leine, ist sehr aufmerksam, auch an anderen Hunden geht er super vorbei.
    Das einzigeste was mich traurig macht ist das man mit ihm nicht richtig kuscheln kann. Immer wenn man anfängt ihn zu streicheln fängt er an auf zu drehen. D.h. Er wälzt sich rum, geht mit der Schnauze nach der Hand etc. Eher so als wenn er toben/spielen will. Das Problem hört sich jetzt vielleicht komisch an aber manchmal bin ich enttäuscht das ich nicht entspannt mit ihm kuscheln kann wie die meisten anderen.
    Habt ihr da vielleicht Tipps wie ich ihm zeigen kann das kuscheln nicht toben bedeutet sondern mal ruhig da zu liegen und es zu genießen. Weil mögen tut er das schon, wenn ich aufhöre wird er meist aufdringlich.

    LG, Corinna

  • Hallo :-)

    ich kann Dir leider keinen Tipp geben, werde aber aufmerksam mitlesen. Ich kann Dich nur etwas beruhigen: bei uns ist es ähnlich...

    Mein Kleiner ist sehr aufmerksam, gelehrig, will gefallen, überschlägt sich vor Freude, wenn er was suchen oder bringen soll. Alles super, aber ich kann ihn nicht entspannt kuscheln, dann quietscht er laut vor Freude, dreht und wendet sich, total überdreht, als würde er niiiiiee gekuschelt werden. Er will natürlich nicht, dass ich aufhöre, aber es wird soooo laut und wild, dass ich dann doch irgendwann abbreche. Andere, die er kennt, können ihn streicheln, da nimmt er es hin, aber bei mir dreht er völlig durch?!

    Ich kenne auch keine Lösung für dieses kleine Problem.

    LG

  • Wie ist es denn, wenn ihr ruhig neben bzw aneinenader liegt (Kontaktliegen), kann er sich da entspannen? Ansonsten würde ich die Hand nur ruhig auf den Hund legen, ihn sanft streicheln, als hätte man es mit einer großen Katze zu tun. (Kein "ins Fell greifen und wuscheln", sondern nur "sanftes abstreichen").

  • Das würde ich auch gern wissen. Meine dreht hoch, leckt, dreht sich rum und num, steht auf, kommt wieder an und wenn ich es dann nicht abbreche, dann pischert sie, weil sie vor lauter Freude vergessen hat, einzuhalten. Ja sie liegt auf dem Rücken, Ruter völlig entspannt, Gesichtsausdruck sagt auch , ich genieße grad und pischert los.

    Sonst auch ein Traumhud, aber das mit dem Kuscheln nervt mich auch manchmal. Aber vielleicht ist das eben einfach so?

  • Was man probieren könnte- man wechselt den Standort- liegt der Hund mit dem Po an mich gekuschelt und ich berühre ihn dann am Rücken, kann er anders reagieren (meistens kommt die Berührung für den Hund unerwartet), als wenn ich mich neben seinen Vorderkörper setze, den Kopf in meiner Nähe und dann beginne, ihn zu streicheln.
    Ich habe bei diversen Gasthunden herausgefundne, dass das immer unterschiedlich ist. Die einen geben sich genüsslich hin, wenn man in der Nähe ihres Kopfes sitzt und sind überfordert, wenn man sie plötzlich von hinten berührt, oder eben umgekehrt.

    Liebe Grüße

  • Das Resultat sind dann plötzlich aufgedrehte Vierbeiner ;) Und wenn man keinen Unterschied feststellen kann, dann könnte man sich entweder mit dem Kontaktliegen zu frieden geben oder man unterbricht die Interaktion mit dem Vierbeiner, bevor er hochdreht.

  • Mein Schäfer wurschtelt sich auch immer richtig in mich rein (auch Wolfsspuren kann da ein Lied von singen ;) ) und wird unruhig, aber neben mir kann er auch entspannt liegen.
    Der Kleine kuschelt nicht so gerne, er mag es lieber neben mir zu liegen. Aber mal die Hand auf ihn legen ist ok.
    Ich würde die Hunde einfach einladen, sich neben mich zu legen und ganz vorsichtig streicheln.

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