Verdauungsprobleme - was tun?

  • Hallo,

    meine 7,5 Monate alte Hündin hat seit ein paar Tagen ziemliche Verdauungsprobleme und ich weiß nicht, ob ich damit zum TA soll oder ob es doch nicht so schlimm ist.
    Sie hatte zu Anfang der Probleme extremen Durchfall (fast flüssig), aber mit normaler Farbe. Trotzdem war sie ansonsten quietschfidel, deshalb habe ich mir da noch nicht so große Sorgen gemacht, denn so was kommt ja mal vor. Gestern allerdings hat sie den ganzen Tag nicht fressen wollen. Zumindest ihr reguläres Futter wollte sie nicht. Draußen hat sie trotzdem allen möglichen Kram versucht zu fressen, der halt so rumlag (habe ich natürlich nicht erlaubt). Zu Hause habe ich ihr dann noch eine Banane gegeben, weil ich dachte, das stopft vielleicht. Die hat sie auch begeistert verschlungen. Also Hunger/Appetit hatte sie offensichtlich schon. Heute hat sie wieder normal gefressen. Heute Morgen hatte sie auch wieder normalen Stuhl, allerdings nur ganz wenig und obendrauf war ein daumengroßer Tropfen gelber Schleim.
    Ich habe jetzt gelesen, dass das Giardien sein könnten, aber sie reibt sich nicht mit dem Hintern am Boden und ist, wie gesagt, abgesehen vom Stuhlgang, vollkommen gesund und munter.
    Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass wir ihr vorgestern eine Wurmkur gegeben haben (war Zeit). Die Probleme mit dem Durchfall hatte sie aber schon vorher.

    Was meint ihr soll ich tun? Abwarten oder sofort zum TA?
    Liebe Grüße,
    Lolique

  • Zitat

    Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass wir ihr vorgestern eine Wurmkur gegeben haben (war Zeit). Die Probleme mit dem Durchfall hatte sie aber schon vorher.

    Hatte sie denn Würmer :???:
    Ich würde Kot sammeln und zum TA bringen um abklären zu lassen ob wirklich Parasiten, z.b auch Giardien, für den Durchfall verantwortlich sind.
    Ansonsten kann sowas auch durchs Futter verursacht werden.

  • Danke für die Antwort!
    Nein, sie hatte keine Würmer, aber man soll ja so alle halbe Jahr / Jahr mal prophylaktisch so eine Kur machen, hat unser TA uns empfohlen.
    Eine Futterumstellung gab es nicht, sie hat alles wie gewohnt gefressen und ist damit auch bisher super zurecht gekommen. Das einzige, was immer mal variiert sind die Kau-Spielzeuge. Das sind halt mal Hasenohren, mal Rinderhaut, mal Lunge usw.

  • Zitat

    Nein, sie hatte keine Würmer, aber man soll ja so alle halbe Jahr / Jahr mal prophylaktisch so eine Kur machen, hat unser TA uns empfohlen.

    TA und ihre Empfehlungen. :/
    Warum eine Wurmkur geben wenn keine Würmer vorhanden sind, hast du dich das mal gefragt. :???:
    Wieso den Hund damit belasten, wenn es nicht nötig ist.
    Mein Hund hat noch nie eine Wurmkur bekommen, es war noch nie nötig.

    Einen Giardientest würde ich dir trotzdem vorschlagen, sicherheitshalber.

  • Hm, echt? Ich dachte immer, das sei durchaus sinnvoll, weil man geringen Wurmbefall nicht unbedingt bemerkt und deshalb diese halbjährlichen Wurmkuren angebracht sind. Aber gut - man weiß ja wirklich nie, was da Geldmacherei ist und was wirklich nützt... Ich werde mich diesbezüglich nochmal genauer informieren.

    Heute Abend war übrigens wieder alles in Ordnung. Mal sehen, wenn morgen auch noch alles normal ist, war es hoffentlich Fehlalarm. Trotzdem besten Dank für die Hilfe!

  • Zitat

    Hm, echt? Ich dachte immer, das sei durchaus sinnvoll, weil man geringen Wurmbefall nicht unbedingt bemerkt und deshalb diese halbjährlichen Wurmkuren angebracht sind. Aber gut - man weiß ja wirklich nie, was da Geldmacherei ist und was wirklich nützt... Ich werde mich diesbezüglich nochmal genauer informieren.

    Heute Abend war übrigens wieder alles in Ordnung. Mal sehen, wenn morgen auch noch alles normal ist, war es hoffentlich Fehlalarm. Trotzdem besten Dank für die Hilfe!

    Unser Tierarzt meinte sogar dass man alle 3 Monate eine Wurmkur machen sollte.

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